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Die Kasbah der algerischen Hauptstadt Algier - Weltkulturerbe.

Auch wenn man als Reisender schon verschiedene Islamische Altstädte (Kasbahs) gesehen hat wie Jerusalem, Kairo, Tripolis, Fes, Marakesch etc. so beeindruckt die Kasbah von Algier besonders. Mit ihren vielen Moscheen bietet die Kasbah von Algier ein einzigartiges Ensemble, welches den Welterbestatus verdient.

Minztee - eine lange maghrebinische Teekultur

Teetrinken war und ist eines der wichtigsten Rituale in den Ländern des Maghreb, insbesondere bei den Nomaden in der Wüste. Um ein Tee zuzubereiten braucht man drei Dinge sagen die Nomaden: die Zeit, die Glut und natürlich die Freunde... das dritte Glas ist süß, lieblich und "geheimnisvoll wie die Liebe"...

Das Geheimnis der Mutter - Malika Mokeddem

Ausgelöscht aus ihrer Erinnerung hat Selma, die Protagonistin, einen Kindsmord, den sie als junges Mädchen heimlich mit ansah. Begangen hat ihn ihre eigene Mutter. Als junge Erwachsene verlässt Selma Algerien, ihr Land, ihre Kultur, ihre Familie, um sich in Frankreich ihren Traum zu verwirklichen...

Babylone Band.

Ein Song Namens Ya Zina (Oh Schöne). Ein sehr schönes Lied mit Gitarre von der algerischen Band "Babylone". Babylone ist eine algerische Band, die 2012 gegründet wurde. Inspiriert von der maghrebinischen, afrikanischen und westlichen Musik bringt die Band einen neuen Musikstil auf Bühne.

 

Mit offenen Karten - die Geschichte Algeriens.

Mit offenen Karten "Dessous Des Cartes" ist ein geopolitisches Magazin des TV-Senders ARTE. In drei teilen wird die Geschichte Algeriens in äußerst spannenden Analysen auf französisch vorgestellt. Anhand von Landkarten werden politische, wirtschaftliche, soziale und ökonomische Zusammenhänge erklärt.

Weisheit des Tages

Das Leben gleicht dem Feuer: Es beginnt mit Rauch und endet mit Asche; doch wie groß die Flamme ist entscheidest du. Arabische Weisheit

Die Arabische Eroberung (647 – 1519)

Im 7. Jahrhundert wurde Algerien von den Arabern erobert, nachdem das römische Weltreich zusammengebrochen war und als Ostrom (Byzanz) bis 1453 weiterexistierte. Nach der Unterwerfung des Maghreb durch die Araber nahmen die Berber schnell den Islam an. Es folgte ein Wechselspiel islamischer Dynastien; mehrfach wechselte die Vorherrschaft zwischen schiitisch und sunnitisch ausgerichteten Herrscherfamilien, die sich entweder an der muslimischen Herrschaft in Andalusien oder in Machtzentren in Nordafrika östlich (Tunis, Kairo) bzw. westlich  (Tanger in Marokko)  ausrichteten.

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Die französische Kolonialherrschaft (1830 - 1962)

Nachdem Frankreich unter einem Vorwand 1830 zentrale Küstenstädte besetzt hatte, weitete es seine Besatzung immer weiter aus. Algerien wurde systematisch kolonisiert. Zuvor mußte in der Zeit von 1830 bis 1848 allerdings der Widerstand des algerischen Nationalhelden Abdelkader überwunden werden, der es zeitweilig schaffte, die Vision eines algerischen Nationalismus vorwegzunehmen und der französischen Armee bedeutende Niederlagen beibrachte, so dass er von Frankreich im Vertrag von Tafna (1837) sogar als Herrscher Algeriens (Emir) anerkannt wurde,

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Die Osmanische Herrschaft (1519 -1830)

Ab dem frühen 15. Jahrhundert begannen die Christen in Spanien an Terrain zu gewinnen. Nach und nach vertrieben sie die moslemischen und jüdischen Bewohner Andalusiens. Sie wurden nach Marokko und Westalgerien zurückgedrängt. Als letzte Bastion fiel 1492 Granada. Die andalusischen Flüchtlinge wurden in Algerien ebenso aufgenommen wie in Nordmarokko oder Tunesien und brachten ihre Kenntnisse in der Wasserwirtschaft und Landwirtschaft mit. Die Gelehrten, Künstler und Wissenschaftler ermöglichten eine weitere Blütezeit im Maghreb.

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GESCHICHTE

Aufgrund der günstigen strategischen Lage am Mittelmeer, blickt Algerien auf eine bewegte Geschichte zurück. Sieben Invasionen musste es standhalten: den Phöniziern, Römern, Vandalen, Byzantinern, Arabern, Türken und Franzosen. Für das heutige Algerien ist neben der französischen Invasion besonders die arabische Eroberung von großer Bedeutung, insofern, als sie die Islamisierung von ganz Nordafrika und die Arabisierung des größten Teils der Berber nach sich zog. Die Geschichte Algeriens läßt sich grob chronologisch in sechs Epochen unterleiten: die Frühgeschichte, die Antike, die arabische Eroberung, die osmanische Herrschaft, die französische Kolonialherrschaft und die Zeitgeschichte (1954 bis heute).

Kategorie: Persönlichkeiten

  • Houari Boumedienne - Präsident Algeriens (1965 - 1978)

    Houari Boumedienne(* 23. Augus 1927 in Guelma; † 27. Dezember 1978 in Algier) mit bürgerlichem Namen Mohammed Boukharrouba; war ein algerischer Politiker und Staatschef von 1965 bis 1978. 1955 schloss er sich nach einem Theologie-Studium in Constantine und Kairo der FLN an. In dieser gewann er während des Algerienkriegs als Kommandeur schnell an Einfluss.

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  • Mostepha Ben Boulaid (1917 - 1956) - Märtyrer

    Mostepha Ben Boulaid (5 Februar 1917-22 März 1956) war ein algerischer Nationalist, Mitglied und Gründer des revolutionären Ausschusses vom 01. November 1954. Im Jahr 1955 reiste er nach Libyen, um die Militanten mit Waffen zu versorgen.  Er wurde am 11. Februar 1955 in Tunesien festgenommen, im Zentralgefängnis von Constantine gehalten und zum Tod verurteilt.

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  • Abane Ramdane (1920 - 1957) - Algerischer Politiker

    Abane Ramdane (10. Juni 1920, Larbaa Algerien - 27. Dezember 1957 Marokko) war ein Aktivist des algerischen Nationalismus und Mitglied der Front de Libération Nationale. Er spielte eine Schlüsselrolle bei der Organisation der Unabhängigkeitskampf während des Algerienkrieges . Sein Einfluss war so groß, dass er als "Architekten der Revolution" bekannt war. 

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  • Chadli Bendjedid - Präsident Algeriens (1979 - 1992)

    Chadli Bendjedid ( * 14. April 1929 in Bouteldja, Annaba; †6. Oktober 2012 in Algier)  war von 1979 bis 1992 algerischer Präsident. Unter dem Präsidenten Houari Boumediene war er dessen naher Vertrauter und durch ihn wurde er zum Mitglied des Rates der Revolution im Jahre 1965 ernannt. 1969 ist er Oberst der Armee geworden. Nach dem Tod des Präsidenten Houari Boumediene wurde er der dritte Präsident von Algerien und Verteidigungsminister.

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Kategorie: Musik, Märchen & Kunst

  • Die Amazigh-Musik ist die älteste Volksmusik Algeriens. Das ist die Musik der Ureinwohner Nordafrikas, von Marokko, über Algerien, Tunesien bis Libyen, die Amazighen.

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  • Die Flöte namens Gasba ist ein im Maghreb verbreitetes Musikinstrument aus Rosenholz und ist dort zum einen ein Instrument der traditionellen Musikformen, zum anderen ist sie als treue Begleiterin der Hirten

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  • Die seit mehr als 50 Jahren in Algerien lebende Bettina Heinen-Ayech ist eine gegenständliche "Pleinair" Malerin. In Ihren Werken würdigt Bettina Heinen-Ayech Algerien, dessen Schönheit und dessen Farben. Seit 1963 lebt und arbeitet sie in Algerien und bemüht sich intensiv, künstlerische und menschliche Brücken zwischen Europa und dem Maghreb zu bauen.

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  • Seit geraumer Zeit bestreitet Ilies Bouhedadja mit seiner 4-köpfigen Ethno-Musikformation ‚Noudjoum el Layel (auf Deutsch „Sterne der Nacht“) erfolgreich Konzerte, in denen sich algerische Chaabi-Musik mit maurisch-andalusischen Klängen verbindet. 

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