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Die polyphone Musik Ahellil der Region Gourara - Weltkulturerbe.

Die Ahellil ist eine Kombination aus Poesie, harmonischen Gesang, Musik und Tanz aus der Region Gourara im Südwesten Algeriens. Die polyphone Musik Ahellil ist ein poetisch-musikalisches und sinnbildliches Genre des Volks Zeneta (Iznaten).

Zlabia - ein Süßgebäck in Zuckersirup aus dem Maghreb

Zlabia ist eine äußerst begehrte und hierzulande relativ unbekannte Süßspeise aus dem Maghreb. Zlabia wird aus einem speziellen Brandteig zubereitet und dann in heißem Öl schneckenförmig und schwimmend frittiert bis sie goldbraun ist.

Tatort: Algerien - Yasmina Khadra

Dieses Buch soll einen kritischen Widerpart zu den einseitigen Medienberichten darstellen, die sich nur zu oft ausschließlich mit Massakern und Greueltaten beschäftigen und dabei außer acht lassen, daß es neben dem blutigen Algerien auch noch ein anderes gibt: ein Algerien, in dem gelebt, geliebt, geschrieben wird.

Bedoui Gesänge - Cheikh Djilali Ain Tedles.

Cheikh Djilali Ain Tedles (*1928 - †1996) mit bürgerlichem Namen Djilali Belkaouis war ein algerischer Sänger, Songschreiber und Komponist der Bedoui-Musik und gilt als einer der berühmsten Sänger der Bedoui der sechziger bis neunziger Jahre.

Algerische Nachfahren aus Neukaledonien.

Es ist sehr rührend die algerischen Nachfahren aus Neukaledonien weinend und sich sehnend über ihre Vorfahren redend zu sehen. Beim Aufstand von El Mokrani und Scheich Ahaddad gegen 1871 in Algerien haben die Franzosen Menschen nach Neukaledonien deportiert.

Weisheit des Tages

Jede einem Menschen zugefügte Beleidigung, gleichgültig welcher Rasse er angehört, ist eine Herabwürdigung der ganzen Menschheit. Albert Camus

Während die Menschen in Europa im Mittelalter ein dunkles Zeitalter erlebten, genoss das islamische Reich ein goldenes Zeitalter. Viele Innovationen späterer europäischer Persönlichkeiten wurden bereits Jahrhunderte vorher von muslimischen Ingenieuren, Medizinern, Wissenschaftlern usw. erfunden. 

Besonders das von Abd-ar Rahmann III. gegründete Kalifat von Córdoba von 929 bis 1031 markierte eine fruchtbare Epoche dieses "Goldenen Zeitalters" iin Al-Andalus. Wissenschaftliche, oft auf antike griechische Werke aufgebaute Errungenschaften von Weltrang aus dieser Zeit auf Gebieten der Astronomie, der Mathematik, der Philosophie, der Chemie und der Medizin sind teilweise heute noch an arabischen Vorsilben (al-) von Fachgebieten und Stoffen erkennbar. Etwa Algebra, Alchemie, Alkalien und Alkohol. Der amerikanische Historiker David Levering Lewis behauptet in seinem Buch "God's Crucible" sogar, dass die Dynastie der Omayyaden das wahre Erbe des untergegangenen, wissenschaftlich hochstehenden römischen Imperiums verkörperten.

Diese Ommayaden waren von ihren innermuslimischen Gegnern, den Abbasiden, 750 im Nordirak beinahe vernichtend geschlagen worden, konnten aber in al-Andalus von 756 bis 1031 zunächst als Emire, dann als Kalifen eine letzte Machtbasis sichern und ausbauen. Die siegreichen Abbasiden, die von Bagdad aus als Kalifen den Orient beherrschten, hielten es mit den Wissenschaften übrigens ähnlich. Sie folgten dem Grundsatz: "Die Tinte des Gelehrten ist heiliger als das Blut der Märtyrer." Eine Devise, die heutige Fanatiker offenbar vergessen haben.

Viele Innovationen späterer europäischer Persönlichkeiten wurden bereits Jahrhunderte vorher von muslimischen Ingenieuren, Medizinern, Wissenschaftlern usw. erfunden. Ein Universitätsprofessor aus Manchester hat erstmals zusammenhängendes Quellenmaterial aufgearbeitet, das ein anderes Bild der neueren Geschichte liefert. Tatsächlich wurden viele wichtige Entdeckungen und Erfindungen zwischen 600 und 1600 u.Z. gemacht – in einer Zeit also, als sich die muslimische Welt von China bis nach Südspanien spannte. Dennoch weiß man heute nur wenig darüber, welche Erfindungen der Westen den Muslimen tatsächlich verdankt. Salim Al Hassani ist überzeugt: Es waren muslimische Gelehrte, die mehr als 600 Jahre vor der Geburt von Leonardo da Vinci den Grundstein für die spätere Blüte der Renaissance legten.{jcomments on} Quelle: welt.de, jungewelt.de

Erfindungen der Islamischen Welt

Diese Dokumentation zeigt, wie wenig die heutige Weltgeschichte über die Bedeutung der Islamischen Welt für unsere jetzige Zeit informiert ist. So müssen viele Teile der Weltgeschichte neu geschrieben werden.

Morgenland und Abendland

Die Dokumentation versucht nachzuvollziehen, wie Alexander der Große seinerzeit in Troja eintrifft und anschließend ganz Persien erobert. Der Herrscher über Mazedonien und Griechenland glaubte, eine Horde Barbaren mit Hilfe griechischen Kulturguts zivilisieren zu müssen. Doch er fand eine Zivilisation vor, die älter war als die seine. Filmemacher John Fothergill zeigt auf, dass die Ursprünge der westlichen Zivilisationen im Mittleren Osten liegen. Hier entstanden Acker- und Städtebau, Religion, Literatur und architektonische Meisterwerke wie Babylon und Persepolis. Es wird deutlich, dass sogar die Griechen, die als erste Kulturnation der Welt gelten, sich von den Errungenschaften des Mittleren Ostens inspirieren ließen.

 

GESCHICHTE

Aufgrund der günstigen strategischen Lage am Mittelmeer, blickt Algerien auf eine bewegte Geschichte zurück. Sieben Invasionen musste es standhalten: den Phöniziern, Römern, Vandalen, Byzantinern, Arabern, Türken und Franzosen. Für das heutige Algerien ist neben der französischen Invasion besonders die arabische Eroberung von großer Bedeutung, insofern, als sie die Islamisierung von ganz Nordafrika und die Arabisierung des größten Teils der Berber nach sich zog. Die Geschichte Algeriens läßt sich grob chronologisch in sechs Epochen unterleiten: die Frühgeschichte, die Antike, die arabische Eroberung, die osmanische Herrschaft, die französische Kolonialherrschaft und die Zeitgeschichte (1954 bis heute).

Kategorie: Persönlichkeiten

  • Die Verträge von Évian - März 1962

    Die Verträge von Évian wurden am 18. März 1962 in Évian-les-Bains unterzeichnet. Unterzeichner waren Frankreich und die algerische Nationale Befreiungsfront (Front de Libération Nationale, FLN). Das Evian-Abkommen war zunächst ein Waffenstillstandsabkommen, das aber nach einer Übergangsfrist auch die schließlich am 3. Juli 1962 verkündete Unabhängigkeit des nordafrikanischen Landes vorsah.

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  • Larbi Ben Mohamed Ben Brahim, (1840 Figuig Marokko – 1908 Oujda Marokko) gennant Bouamama, weil er einen Turban (Amama) auf dem Kopf trug, war ein algerischer Freiheitskämpfer und Mystiker, Abkömmling der Stämme der Ouled Sidi Cheikh. Im Jahre 1881 wurde "Der Code de l'indigénat" eingeführt, ein rassistisches Gesetz, der aus Muslimen Bürger zweiter Klasse machte.

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  • Chadli Bendjedid - Präsident Algeriens (1979 - 1992)

    Chadli Bendjedid ( * 14. April 1929 in Bouteldja, Annaba; †6. Oktober 2012 in Algier)  war von 1979 bis 1992 algerischer Präsident. Unter dem Präsidenten Houari Boumediene war er dessen naher Vertrauter und durch ihn wurde er zum Mitglied des Rates der Revolution im Jahre 1965 ernannt. 1969 ist er Oberst der Armee geworden. Nach dem Tod des Präsidenten Houari Boumediene wurde er der dritte Präsident von Algerien und Verteidigungsminister.

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  • Si Kaddour Benghabrit (* 1868 Sidi Belabbes/Algerien,  † 1954 Paris) war ein algerischer religiöse Führer, Gründer und Rektor der Großen Moschee von Paris zwischen 1926 -1954 sowie ein großer Humanist, der viele hundert Juden vor den Nazis rettete.

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Kategorie: Musik, Märchen & Kunst

  • Tausendundeine Nacht ist eine Sammlung morgenländischer Erzählungen und zugleich ein Klassiker der Weltliteratur. Die arabischen Erzählungen aus Tausendundeiner Nacht, die Stoffe aus dem Vorderen Orient enthalten, entstanden in der Zeit vom 8. bis zum 16. Jahrhundert.

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  • Kamal Messaoudi (* 30. Januar 1961 in Bouzaria, Algerien; † 1998 in Algier) war ein algerischer Musiker und Komponist. 1983 veröffentlichte er sein erstes Album mit dem Titel Schamaa (Die Kerze)

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  • Mohamed Said Fellag, bekannt als Fellag, ist ein algerischer Schauspieler, Humorist und Schriftsteller. Er wurde am 31. März 1950 in Azeffoun, Tizi-Ouzou, Algerien geboren und studierte von 1968 bis 1972 Theater am Institut national d’art dramatique et choréographique d’Alger. 

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  • Mohamed Réda Djender, bekannt unter dem Namen Momo Djender und geboren 1970 in Algier, ist ein algerischer Sänger und Multiinstrumentalist, der moderne Klänge mit maghrebinischer Musiktradition vereint und damit Brücken zwischen der Musik seiner Heimat Algerien und Jazz- und Popmusik schlägt. 

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