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Fantasia - eine jahrhundertelange reiterliche Tradition.

Die Fantasia ist eine jahrhundertelange reiterliche Tradition und Teil der aktuellen Identität der Länder des Maghreb. Sie steht in Verbindung mit der glorreichen kriegerischen Vergangenheit. Es gibt Fantasias, seit die Stämme Nordafrikas Kriegszüge auf Pferden durchführten.

Ras el Hanout - der König der Gewürze

Ras el Hanout ist die Gewürzmischung des Maghreb und verleiht vielen herzhaften Gerichten eine unvergleichlich maghrebinische Note. Diese Gewürzmischung bestehend aus bis zu 35 verschiedenen Gewürzen, sorgt dafür, dass die Nationalgerichte des Maghreb wie Tajine, ...

Wüsten - Mohammed Dib

Wie ein Film einer unmöglichen Rückkehr ist diese Geschichte, unbestimmt, nach allen Richtungen offen... Dib ist einer der bekanntesten algerischen Schriftsteller in französischer Sprache. Er starb am 2. Mai 2003 im französischen Exil.

Lahmamm Alli Rabitou - El Hadj M'hmmed El Anka.

El Hadj M'hmmed El Anka gilt als Erfinder und einer der größten Meister der sogenannten Chaâbi-Musik. Zu seinem berühmtesten Lieder gehören " Lehmam lli rebbit-u", "Lhemdu li Llah ma bqac listiimar fi Blad-na" und "Subhan Llah ya ltif".

Die Rückkehr der sterblichen Überreste von Emir Abd El-Kader.

Hier sind einige Bilder, den man sonst nicht oft zu sehen bekommt. Archivbilder von Algerien im vierten Jahr (1966) seiner Unabhängigkeit, die den Transfer der Überreste von Emir Abd El-Kader von Damaskus nach Algier zeigen. Der Emir Abd El-Kader war das Symbol ..

Weisheit des Tages

So wie man die Strahlen der Sonne nicht zudecken kann, so kann man auch das Licht der Wahrheit nicht auslöschen. Arabische Weisheit

Während die Menschen in Europa im Mittelalter ein dunkles Zeitalter erlebten, genoss das islamische Reich ein goldenes Zeitalter. Viele Innovationen späterer europäischer Persönlichkeiten wurden bereits Jahrhunderte vorher von muslimischen Ingenieuren, Medizinern, Wissenschaftlern usw. erfunden. 

Besonders das von Abd-ar Rahmann III. gegründete Kalifat von Córdoba von 929 bis 1031 markierte eine fruchtbare Epoche dieses "Goldenen Zeitalters" iin Al-Andalus. Wissenschaftliche, oft auf antike griechische Werke aufgebaute Errungenschaften von Weltrang aus dieser Zeit auf Gebieten der Astronomie, der Mathematik, der Philosophie, der Chemie und der Medizin sind teilweise heute noch an arabischen Vorsilben (al-) von Fachgebieten und Stoffen erkennbar. Etwa Algebra, Alchemie, Alkalien und Alkohol. Der amerikanische Historiker David Levering Lewis behauptet in seinem Buch "God's Crucible" sogar, dass die Dynastie der Omayyaden das wahre Erbe des untergegangenen, wissenschaftlich hochstehenden römischen Imperiums verkörperten.

Diese Ommayaden waren von ihren innermuslimischen Gegnern, den Abbasiden, 750 im Nordirak beinahe vernichtend geschlagen worden, konnten aber in al-Andalus von 756 bis 1031 zunächst als Emire, dann als Kalifen eine letzte Machtbasis sichern und ausbauen. Die siegreichen Abbasiden, die von Bagdad aus als Kalifen den Orient beherrschten, hielten es mit den Wissenschaften übrigens ähnlich. Sie folgten dem Grundsatz: "Die Tinte des Gelehrten ist heiliger als das Blut der Märtyrer." Eine Devise, die heutige Fanatiker offenbar vergessen haben.

Viele Innovationen späterer europäischer Persönlichkeiten wurden bereits Jahrhunderte vorher von muslimischen Ingenieuren, Medizinern, Wissenschaftlern usw. erfunden. Ein Universitätsprofessor aus Manchester hat erstmals zusammenhängendes Quellenmaterial aufgearbeitet, das ein anderes Bild der neueren Geschichte liefert. Tatsächlich wurden viele wichtige Entdeckungen und Erfindungen zwischen 600 und 1600 u.Z. gemacht – in einer Zeit also, als sich die muslimische Welt von China bis nach Südspanien spannte. Dennoch weiß man heute nur wenig darüber, welche Erfindungen der Westen den Muslimen tatsächlich verdankt. Salim Al Hassani ist überzeugt: Es waren muslimische Gelehrte, die mehr als 600 Jahre vor der Geburt von Leonardo da Vinci den Grundstein für die spätere Blüte der Renaissance legten.{jcomments on} Quelle: welt.de, jungewelt.de

Erfindungen der Islamischen Welt

Diese Dokumentation zeigt, wie wenig die heutige Weltgeschichte über die Bedeutung der Islamischen Welt für unsere jetzige Zeit informiert ist. So müssen viele Teile der Weltgeschichte neu geschrieben werden.

Morgenland und Abendland

Die Dokumentation versucht nachzuvollziehen, wie Alexander der Große seinerzeit in Troja eintrifft und anschließend ganz Persien erobert. Der Herrscher über Mazedonien und Griechenland glaubte, eine Horde Barbaren mit Hilfe griechischen Kulturguts zivilisieren zu müssen. Doch er fand eine Zivilisation vor, die älter war als die seine. Filmemacher John Fothergill zeigt auf, dass die Ursprünge der westlichen Zivilisationen im Mittleren Osten liegen. Hier entstanden Acker- und Städtebau, Religion, Literatur und architektonische Meisterwerke wie Babylon und Persepolis. Es wird deutlich, dass sogar die Griechen, die als erste Kulturnation der Welt gelten, sich von den Errungenschaften des Mittleren Ostens inspirieren ließen.

 

GESCHICHTE

Aufgrund der günstigen strategischen Lage am Mittelmeer, blickt Algerien auf eine bewegte Geschichte zurück. Sieben Invasionen musste es standhalten: den Phöniziern, Römern, Vandalen, Byzantinern, Arabern, Türken und Franzosen. Für das heutige Algerien ist neben der französischen Invasion besonders die arabische Eroberung von großer Bedeutung, insofern, als sie die Islamisierung von ganz Nordafrika und die Arabisierung des größten Teils der Berber nach sich zog. Die Geschichte Algeriens läßt sich grob chronologisch in sechs Epochen unterleiten: die Frühgeschichte, die Antike, die arabische Eroberung, die osmanische Herrschaft, die französische Kolonialherrschaft und die Zeitgeschichte (1954 bis heute).

Kategorie: Persönlichkeiten

  • Ahmed Zabana (1926 - 1956) - Märtyrer

    Ahmed Zabana (1926 in El-Hamri  Oran – 19. Juni 1956 in Algier) war ein algerischer Freiheitskämpfer und beteiligte sich an dem Ausbruch des algerischen Unabhängigkeitskriegs. In der Nacht zum 1. November 1954, organisierte er mit einer Gruppe von Aufständischen den Angriff gegen die Forststation in Oran. Dabei wurde der Förster François Braun getötet.

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  • Larbi Ben Mohamed Ben Brahim, (1840 Figuig Marokko – 1908 Oujda Marokko) gennant Bouamama, weil er einen Turban (Amama) auf dem Kopf trug, war ein algerischer Freiheitskämpfer und Mystiker, Abkömmling der Stämme der Ouled Sidi Cheikh. Im Jahre 1881 wurde "Der Code de l'indigénat" eingeführt, ein rassistisches Gesetz, der aus Muslimen Bürger zweiter Klasse machte.

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  • Ferhat Abbas (1899 - 1985) - Algerischer Politiker

    Ferhat Abbas (* 24. August 1899 in Taher, Algerien; † 24. Dezember 1985 in Algier), von Beruf ursprünglich Apotheker, war ein algerischer Freiheitskämpfer, Politiker und Führer im Unabhängigkeitskampf gegen Frankreich (Algerienkrieg). Er trat für die Selbstbestimmung Algeriens und die Unabhängigkeit von Frankreich ein. Im Frühjahr 1956 schloss er sich dem FLN an.

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  • Ahmed Ben Bella - Präsident Algeriens (1962 - 1965)

    Ahmed Ben Bella(* 25. Dezember 1918 in Maghnia Algerien; † 11. April 2012 in Algier) war Algeriens erster Präsident, ein militanter Nationalist und einer der entscheidenden Persönlichkeiten Algeriens, der eine Hauptverantwortung in der nationalen Bewegung übernahm und eine führende Rolle im Befreiungskampf des algerischen Volkes gespielt hatte.

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Kategorie: Musik, Märchen & Kunst

  • Mohamed Réda Djender, bekannt unter dem Namen Momo Djender und geboren 1970 in Algier, ist ein algerischer Sänger und Multiinstrumentalist, der moderne Klänge mit maghrebinischer Musiktradition vereint und damit Brücken zwischen der Musik seiner Heimat Algerien und Jazz- und Popmusik schlägt. 

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  • Weil im Schönbuch: Das Portrait über den Märchenerzähler Naceur Charles Aceval. „Die Geschichten haben mein Leben gerettet“ sagt Naceur Charles Aceval. Auf dem Tisch lagen frische Datteln, eingeflogen aus Algerien, seine eigene Teemischung dampfte in einer Kanne, die typischen kleinen, bunten Gläser standen davor und der Raum war von Kerzen erleuchtet.

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  • ROMANA BARTAL ist eine Fernsehenserie, produziert von 2M Maroc 2006. Diese Serie basiert sich auf die berühmte Amazigh-Serie "Der Schatz, der nie endet" und fasste die Ereignisse der Geschichte von Romana und ihren naiven Cousin Bartal, die als Ziegenhirten tätig waren. 

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  • Der algerische Künstler Ghani Ghouar ist ein bedeutender Vertreter der arabischen lyrischen Abstraktion und der modernen Malerei. Seine ausdrucksstarken Bilder zeichnen sich durch den intuitiven, treffsicheren Umgang mit Farbe und den spontanen, faszinierenden Einsatz von Formen aus.

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