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Pilgerreise zum Mausoleum von Sidi Abd el-Qader - Weltkulturerbe.

Ende Juni jeden Jahres unternehmen Sufi-Gemeinschaften eine dreitägige Pilgerreise zum Mausoleum von Sidi Abd el-Qader Ben Mohammed in Sidi Cheikh/Algerien. Die Pilgerreise stärkt die friedlichen Beziehungen unter den Sufi-Bruderschaften. Im Dezember 2013 ist die Pilgereise in die UNESCO-Listen des immateriellen Kulturerbes aufgenommen worden.

Ras el Hanout - der König der Gewürze

Ras el Hanout ist die Gewürzmischung des Maghreb und verleiht vielen herzhaften Gerichten eine unvergleichlich maghrebinische Note. Diese Gewürzmischung bestehend aus bis zu 35 verschiedenen Gewürzen, sorgt dafür, dass die Nationalgerichte des Maghreb wie Tajine, ...

Das Geheimnis der Mutter - Malika Mokeddem

Ausgelöscht aus ihrer Erinnerung hat Selma, die Protagonistin, einen Kindsmord, den sie als junges Mädchen heimlich mit ansah. Begangen hat ihn ihre eigene Mutter. Als junge Erwachsene verlässt Selma Algerien, ihr Land, ihre Kultur, ihre Familie, um sich in Frankreich ihren Traum zu verwirklichen...

Muslime und Juden in Algerien - schon immer gemeinsam musiziert.

Von Cheikh Raymond bis zur Lieder von Reinette l’Oranaise, Lili Labassi, Line Monty, Blond Blond, Lili Boniche, Luc Cherki, Salim Halali, José de Suza, Maurice El Médioni, René Perez und viele andere Musiker. Nach der Unabhängigkeit Algeriens 1962 emigrierten über 130 000 Juden nach Frankreich.

Algérie, la mer retrouvée - Algerien entdeckt seine Küste wieder.

Thalassa, eine sehr beliebte Sendung des Französisch-Kanals FR3, bietet eine neuartige Erkundung der 1600 Kilometer langen Küsten und nimmt uns auf eine ungewöhnliche Reise mit. Von West nach Ost bieten die algerischen Landschaften eine faszinierende Vielfalt. 

Weisheit des Tages

Man sieht nur mit dem Herzen gut. Das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar. Französische Weisheit

Kongress von Soummam am 20. August 1956

In der Zeit vom 20. August bis 4. September 1956 trafen sich die Kommandeure der Befreiungsarmee zu ihrer ersten größeren Beratung, einem geheimen Kongreß, im Soummam-Tal in der Kabylei. 

Fast zwei Jahre nach Beginn des Aufstandes hatte sich der antikoloniale Kampf zu einem nationalen Befreiungskampf ausgeweitet und die Befreiungsarmee sich gewaltig vergrößert. Nun war es auch notwendig geworden, ein gemeinsames politisches Programm auszuarbeiten, die Strukturen und Kampfmethoden der ALN zu vereinheitlichen und zu koordinieren. Der Kongreß wählte den Nationalrat der algerischen Revolution (Conseil National de la Révolution Algérienne, CNRA) als höchstes politisches Leitungsgremium der FLN und ein Koordinierungs- und Exekutivkomitee (Comité de Coordination et d′Exécution, CCE) als operatives Leitungsorgan des politischen und militärischen Befreiungskampfes. Ein eigentliches militärisches Oberkommando wurde auf dem Kongreß nicht geschaffen. Man einigte sich aber darüber, welches die angestrebten Ziele des Befreiungskampfes sein sollten. Als strategische Hauptziele nahm man sich die Zerschlagung des Kolonialregimes, die Erringung der nationalen Unabhängigkeit und die Wiedergeburt des algerischen Staates in Form einer demokratischen und sozialen Republik. Das Soummam-Programm erklärte die FLN zur einzig rechtmäßigen Vertreterin des algerischen Volkes und bekräftigte das Prinzip der kollektiven Führung. Dieses Programm bezeichnete es unmittelbares militärisches und politisches Ziel, die Kolonialarmee maximal zu schwächen, um ihren Sieg mit den Waffen zu verhindern, die koloniale Wirtschaft zu zerrütten, die normale Verwaltung des Landes unmöglich zu machen und das soziale und wirtschaftliche Leben im Mutterland selbst zu stören, Frankreich international zu isolieren und dem Befreiungskrieg weltweit Anerkennung zu sichern. Quelle: wikipedia.org{jcomments on}

 

 

 

GESCHICHTE

Aufgrund der günstigen strategischen Lage am Mittelmeer, blickt Algerien auf eine bewegte Geschichte zurück. Sieben Invasionen musste es standhalten: den Phöniziern, Römern, Vandalen, Byzantinern, Arabern, Türken und Franzosen. Für das heutige Algerien ist neben der französischen Invasion besonders die arabische Eroberung von großer Bedeutung, insofern, als sie die Islamisierung von ganz Nordafrika und die Arabisierung des größten Teils der Berber nach sich zog. Die Geschichte Algeriens läßt sich grob chronologisch in sechs Epochen unterleiten: die Frühgeschichte, die Antike, die arabische Eroberung, die osmanische Herrschaft, die französische Kolonialherrschaft und die Zeitgeschichte (1954 bis heute).

Kategorie: Persönlichkeiten

  • Ahmed Zabana (1926 - 1956) - Märtyrer

    Ahmed Zabana (1926 in El-Hamri  Oran – 19. Juni 1956 in Algier) war ein algerischer Freiheitskämpfer und beteiligte sich an dem Ausbruch des algerischen Unabhängigkeitskriegs. In der Nacht zum 1. November 1954, organisierte er mit einer Gruppe von Aufständischen den Angriff gegen die Forststation in Oran. Dabei wurde der Förster François Braun getötet.

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  • Krim Belkassem (1922 - 1970)- Algerischer Politiker

    Krim Belkassem (* 1922 inKabylei Algerien; † 20. Oktober 1970 in Frankfurt am Main), war ein algerischer Offizier und Politiker und spielte eine bedeutende Rolle im Algerienkrieg, für den Kampf für die Unabhängigkeit Algeriens von Frankreich. Er war ein historischer Anführer des algerischen Nationalismus in der Kabylei und später, ab 1958, Mitglied der GPRA (provisorische Regierung der Republik).

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  • Ferhat Abbas (1899 - 1985) - Algerischer Politiker

    Ferhat Abbas (* 24. August 1899 in Taher, Algerien; † 24. Dezember 1985 in Algier), von Beruf ursprünglich Apotheker, war ein algerischer Freiheitskämpfer, Politiker und Führer im Unabhängigkeitskampf gegen Frankreich (Algerienkrieg). Er trat für die Selbstbestimmung Algeriens und die Unabhängigkeit von Frankreich ein. Im Frühjahr 1956 schloss er sich dem FLN an.

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  • Si Kaddour Benghabrit (* 1868 Sidi Belabbes/Algerien,  † 1954 Paris) war ein algerischer religiöse Führer, Gründer und Rektor der Großen Moschee von Paris zwischen 1926 -1954 sowie ein großer Humanist, der viele hundert Juden vor den Nazis rettete.

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Kategorie: Musik, Märchen & Kunst

  • Hundertundeine Nacht entstand im frühen 13. Jahrhundert und blühte im arabischen Westen, also im Maghreb und al-Andalus, dem maurischen Spanien. So schlägt 101 Nacht auch die Brücke nach Europa. Sie ist die kleine selbständige Schwester der weltberühmten "1001 Nacht", die eine eigene Überlieferungsgeschichte besitzt.

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  • Gnawa sind abkömmlinge ehemaliger Sklaven, in den Städten und Randgebieten der Sahara im ganzen Maghreb. Sie sind bekannt für ihr Können als Tänzer und Musiker und treten auf öffentlichen Plätzen auf.

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  • Muslime und Juden hatten in Algerien schon immer gemeinsam musiziert, selbst bei religiösen Feierlichkeiten: von Cheikh Raymond bis zur Lieder von Reinette l’Oranaise, Lili Labassi, Line Monty, Blond Blond, Lili Boniche, Luc Cherki, Salim Halali, José de Suza, Maurice El Médioni, René Perez und viele andere Musiker. 

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  • Es war vor lange Zeit, in der Stadt Córdoba, wo ein Kalif regierte. In dieser Zeit und in dieser Stadt lebten viele jüdische Familien. Manche waren beim Kalif im Hof eingestellt, als Übersetzer, Ärzte und Berater. Aber die meisten jüdischen Familien lebten am Rande der Stadt in armseligen Hütten und in großer Armut. 

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