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Pilgerreise zum Mausoleum von Sidi Abd el-Qader - Weltkulturerbe.

Ende Juni jeden Jahres unternehmen Sufi-Gemeinschaften eine dreitägige Pilgerreise zum Mausoleum von Sidi Abd el-Qader Ben Mohammed in Sidi Cheikh/Algerien. Die Pilgerreise stärkt die friedlichen Beziehungen unter den Sufi-Bruderschaften. Im Dezember 2013 ist die Pilgereise in die UNESCO-Listen des immateriellen Kulturerbes aufgenommen worden.

Karentika - ein äußerst begehrtes Gericht aus Westlagerien

Karentika (ähnlich wie Farinata) ist ein äußerst begehrtes Gericht aus Westlagerien. Es ist günstig, nahrhaft, lecker und kann schnell zubereitet werden. Karentika ist eine Art Auflauf aus Kichererbsenmehl und zählt zu den günstigsten Gerichte Algeriens, das sich wirklich jedermann leisten kann.

Die Überfahrt - Mouloud Mammeri

Mourad hat um die Freiheit gekämpft. Er hat den Untergrund und die Haft kennengelernt. All dies nur, um nach 20 Jahren feststellen zu müssen, daß man nie an sein Ziel gelangt. Dies ist die Bilanz, die bittere, die Mourad schließlich ziehen muß.Selbst sein Beruf als Journalist - zunächst noch Berufung -...

Yahyaw Oulad Bladi Tahyaw Bnat Bladi- Rabah Driassa.

Rabah Driassa ist ein algerischer Sänger und er ist bekannt als Interpret volkstümlicher Lieder über Vaterlandsliebe der sechziger bis achtziger Jahre. Zu seinen bekanntesten Liedern gehören Hizia, Nejma Kotbia, Ya Goumri, El Aouama, Rachda, Ana Djazairi und Yahya Oulad Bladi, die Meisterwerke seiner Zeit sind.

Die Rückkehr der sterblichen Überreste von Emir Abd El-Kader.

Hier sind einige Bilder, den man sonst nicht oft zu sehen bekommt. Archivbilder von Algerien im vierten Jahr (1966) seiner Unabhängigkeit, die den Transfer der Überreste von Emir Abd El-Kader von Damaskus nach Algier zeigen. Der Emir Abd El-Kader war das Symbol ..

Weisheit des Tages

Das Kamel sieht seinen eigenen Höcker nicht, aber den seiner Brüder hat es immer vor Augen. Arabische Weisheit

Kongress von Soummam am 20. August 1956

In der Zeit vom 20. August bis 4. September 1956 trafen sich die Kommandeure der Befreiungsarmee zu ihrer ersten größeren Beratung, einem geheimen Kongreß, im Soummam-Tal in der Kabylei. 

Fast zwei Jahre nach Beginn des Aufstandes hatte sich der antikoloniale Kampf zu einem nationalen Befreiungskampf ausgeweitet und die Befreiungsarmee sich gewaltig vergrößert. Nun war es auch notwendig geworden, ein gemeinsames politisches Programm auszuarbeiten, die Strukturen und Kampfmethoden der ALN zu vereinheitlichen und zu koordinieren. Der Kongreß wählte den Nationalrat der algerischen Revolution (Conseil National de la Révolution Algérienne, CNRA) als höchstes politisches Leitungsgremium der FLN und ein Koordinierungs- und Exekutivkomitee (Comité de Coordination et d′Exécution, CCE) als operatives Leitungsorgan des politischen und militärischen Befreiungskampfes. Ein eigentliches militärisches Oberkommando wurde auf dem Kongreß nicht geschaffen. Man einigte sich aber darüber, welches die angestrebten Ziele des Befreiungskampfes sein sollten. Als strategische Hauptziele nahm man sich die Zerschlagung des Kolonialregimes, die Erringung der nationalen Unabhängigkeit und die Wiedergeburt des algerischen Staates in Form einer demokratischen und sozialen Republik. Das Soummam-Programm erklärte die FLN zur einzig rechtmäßigen Vertreterin des algerischen Volkes und bekräftigte das Prinzip der kollektiven Führung. Dieses Programm bezeichnete es unmittelbares militärisches und politisches Ziel, die Kolonialarmee maximal zu schwächen, um ihren Sieg mit den Waffen zu verhindern, die koloniale Wirtschaft zu zerrütten, die normale Verwaltung des Landes unmöglich zu machen und das soziale und wirtschaftliche Leben im Mutterland selbst zu stören, Frankreich international zu isolieren und dem Befreiungskrieg weltweit Anerkennung zu sichern. Quelle: wikipedia.org{jcomments on}

 

 

 

GESCHICHTE

Aufgrund der günstigen strategischen Lage am Mittelmeer, blickt Algerien auf eine bewegte Geschichte zurück. Sieben Invasionen musste es standhalten: den Phöniziern, Römern, Vandalen, Byzantinern, Arabern, Türken und Franzosen. Für das heutige Algerien ist neben der französischen Invasion besonders die arabische Eroberung von großer Bedeutung, insofern, als sie die Islamisierung von ganz Nordafrika und die Arabisierung des größten Teils der Berber nach sich zog. Die Geschichte Algeriens läßt sich grob chronologisch in sechs Epochen unterleiten: die Frühgeschichte, die Antike, die arabische Eroberung, die osmanische Herrschaft, die französische Kolonialherrschaft und die Zeitgeschichte (1954 bis heute).

Kategorie: Persönlichkeiten

  • Larbi Ben Mohamed Ben Brahim, (1840 Figuig Marokko – 1908 Oujda Marokko) gennant Bouamama, weil er einen Turban (Amama) auf dem Kopf trug, war ein algerischer Freiheitskämpfer und Mystiker, Abkömmling der Stämme der Ouled Sidi Cheikh. Im Jahre 1881 wurde "Der Code de l'indigénat" eingeführt, ein rassistisches Gesetz, der aus Muslimen Bürger zweiter Klasse machte.

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  • Houari Boumedienne - Präsident Algeriens (1965 - 1978)

    Houari Boumedienne(* 23. Augus 1927 in Guelma; † 27. Dezember 1978 in Algier) mit bürgerlichem Namen Mohammed Boukharrouba; war ein algerischer Politiker und Staatschef von 1965 bis 1978. 1955 schloss er sich nach einem Theologie-Studium in Constantine und Kairo der FLN an. In dieser gewann er während des Algerienkriegs als Kommandeur schnell an Einfluss.

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  • Abane Ramdane (1920 - 1957) - Algerischer Politiker

    Abane Ramdane (10. Juni 1920, Larbaa Algerien - 27. Dezember 1957 Marokko) war ein Aktivist des algerischen Nationalismus und Mitglied der Front de Libération Nationale. Er spielte eine Schlüsselrolle bei der Organisation der Unabhängigkeitskampf während des Algerienkrieges . Sein Einfluss war so groß, dass er als "Architekten der Revolution" bekannt war. 

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  • Ahmed Zabana (1926 - 1956) - Märtyrer

    Ahmed Zabana (1926 in El-Hamri  Oran – 19. Juni 1956 in Algier) war ein algerischer Freiheitskämpfer und beteiligte sich an dem Ausbruch des algerischen Unabhängigkeitskriegs. In der Nacht zum 1. November 1954, organisierte er mit einer Gruppe von Aufständischen den Angriff gegen die Forststation in Oran. Dabei wurde der Förster François Braun getötet.

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Kategorie: Musik, Märchen & Kunst

  • Es war vor lange Zeit, in der Stadt Córdoba, wo ein Kalif regierte. In dieser Zeit und in dieser Stadt lebten viele jüdische Familien. Manche waren beim Kalif im Hof eingestellt, als Übersetzer, Ärzte und Berater. Aber die meisten jüdischen Familien lebten am Rande der Stadt in armseligen Hütten und in großer Armut. 

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  • Hadj M'rizek (*1912- † 12.02.1955 in Algier), dessen wirklicher Name Arezki Chaieb war, war ein algerischer Chaabi-Sänger. El Hadj Mrizek hatte eine klassische Musikausbildung und hat gelernt, auf  Tar (Trommel) und Darbuka zu spielen, er bevorzugte aber den Mandoline. 

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  • Die algerische Musikszene trauert um einen großen Musiker. Sid Ahmed Serri, der algerische Sänger und eine Ikone der arabisch-andalusischen Musik, starb am Sonntag den 15.11.2015 im Alter von 89 Jahren. 

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  • Seit geraumer Zeit bestreitet Ilies Bouhedadja mit seiner 4-köpfigen Ethno-Musikformation ‚Noudjoum el Layel (auf Deutsch „Sterne der Nacht“) erfolgreich Konzerte, in denen sich algerische Chaabi-Musik mit maurisch-andalusischen Klängen verbindet. 

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