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Der Haik - ein traditionelles Gewand aus dem Maghreb.

Der Haik ist ein als Schleier getragenes Kleidungsstück für Frauen aus dem Maghreb, der leider am verschwinden ist. Die Frauen hüllen sich in ein weites, einfarbiges, naturweißes, wollenes, mehrere Meter langes Tuch, das sie um Körper und Kopf wickeln. Darunter befinden sich meistens kurzärmelige Hauskleider.

Karentika - ein äußerst begehrtes Gericht aus Westlagerien

Karentika (ähnlich wie Farinata) ist ein äußerst begehrtes Gericht aus Westlagerien. Es ist günstig, nahrhaft, lecker und kann schnell zubereitet werden. Karentika ist eine Art Auflauf aus Kichererbsenmehl und zählt zu den günstigsten Gerichte Algeriens, das sich wirklich jedermann leisten kann.

Suche auf See - Malika Mokeddem

Roman um den Franzosen Leo und seine aus Algerien stammende Geliebte Shamsa. Er, aus gutem Hause und wohlhabend, sie Waise, als Neugeborene ausgesetzt in der algerischen Wüste. Als Erwachsene verließ Shamsa ihr Land und floh vor dem blutigen Fundamentalismus der 1990-er Jahre ...

Dzayer Ya El Assima- Abdelmadjid Meskoud.

Abdelmadjid Meskoud ist ein Chaabi-Sänger, der durch sein Lied "Dzayer Ya El Assima" berühmt wurde.Dieser Song weckt Erinnerungen an sehr guten alten Zeiten in der weißen Stadt Algier, in der angeblich alles viel schöner und besser war als in der Gegenwart.

Die letzten Berberlöwen - Könige im Exil.

1893 wurde der letzte Berberlöwe in Algerien erschossen. Der Zoo Hannover versucht seit Jahren, sie nachzuzüchten. Der Berberlöwe hat eine Sonderstellung unter den Löwen. Er ist größer und stärker als alle anderen Löwenarten. Algeriens ursprüngliche Fauna an Löwen, Straussen,..

Weisheit des Tages

Das Leben ist wie ein Fahrrad. Man muß sich vorwärts bewegen, um das Gleichgewicht nicht zu verlieren. Albert Einstein

Die Antike (1250 v.Ch - 647 n.Ch)

Die Gebiete Algeriens wurden seit Beginn der historischen Überlieferung von Berber-Stämmen besiedelt.Die ursprünglich berberische Bevölkerung (die Herkunft des Namens ist nicht eindeutig geklärt) besiedelte den algerischen Norden und Westen. Das Staatsgebiet des heutigen Algerien war in der Antike Teil des Herrschaftsgebietes von Karthago, der sich zu dieser Zeit bedeutendsten See- und Handelsmacht im westlichen Mittelmeerraumentwickelte .

Etwa um 1250 v.Chr. begannen Phönizier nordafrikanische Küstengebiete zu kolonisieren, bzw. Handels- und Flottenstützpunkte zu gründen. Orte wie Algier, Tipaza, Cherchell und Constantine zählen zu den wichtigen Handelsplätzen der Phönizier.

814 v. Chr. gründeten sie Karthago im heutigen Tunesien. Der Trans-Sahara-Handel war bereits seit mindestens 1000 v. Chr. bekannt. Damals wurde die Wüste mit Ochsen, Karren und zweirädrigen Streitwagen durchquert. Herodot, der berühmte griechische Historiker, beschreibt erstmals die saharischen Gebiete und auch die Bewohner.
In drei Kriegen (den so genannten Punischen Kriegen) wurde die Macht des Stadtstaates gebrochen und Karthago 146 v.Chr. von römischen Legionen erobert und zerstört.
Erst gegen Ende des 3. Jhdt. v. Chr. bildeten sich das Königreich Numidien im heutigen Algerien und Tunesien und das Königreich Mauretanienim Gebiet des heutigen Marokkos und des westlichen Algerien. Dei Zwei Berber-Imperien rivalisierten miteinander und wurden am Ende vom römischen Weltreich nach dem 3. punischen Krieg vereinnahmt. Die römische Hauptstadt Algeriens war damals Caesarea (heute Cherchell), etwa 90km östlich von Algier. Zahlreiche Spuren zeugen von der römischen Kultur, z.B. in Timgad bei Batna im Nordosten.
Im Laufe des 5. Jahrhunderts n.Chr. fielen die genannten Regionen für den Zeitraum eines Jahrhunderts unter die Herrschaft der Vandalen, eines germanischen Volkes, das ursprünglich aus Nordeuropa stammte. Danach wurde es von Byzanz beherrscht, bis es im 7. Jahrhundert von den muslimischen Arabern unterworfen. Quelle: wikipedia.org {jcomments on}

GESCHICHTE

Aufgrund der günstigen strategischen Lage am Mittelmeer, blickt Algerien auf eine bewegte Geschichte zurück. Sieben Invasionen musste es standhalten: den Phöniziern, Römern, Vandalen, Byzantinern, Arabern, Türken und Franzosen. Für das heutige Algerien ist neben der französischen Invasion besonders die arabische Eroberung von großer Bedeutung, insofern, als sie die Islamisierung von ganz Nordafrika und die Arabisierung des größten Teils der Berber nach sich zog. Die Geschichte Algeriens läßt sich grob chronologisch in sechs Epochen unterleiten: die Frühgeschichte, die Antike, die arabische Eroberung, die osmanische Herrschaft, die französische Kolonialherrschaft und die Zeitgeschichte (1954 bis heute).

Geschichte Algeriens

Kategorie: Persönlichkeiten

  • Mostepha Ben Boulaid (1917 - 1956) - Märtyrer

    Mostepha Ben Boulaid (5 Februar 1917-22 März 1956) war ein algerischer Nationalist, Mitglied und Gründer des revolutionären Ausschusses vom 01. November 1954. Im Jahr 1955 reiste er nach Libyen, um die Militanten mit Waffen zu versorgen.  Er wurde am 11. Februar 1955 in Tunesien festgenommen, im Zentralgefängnis von Constantine gehalten und zum Tod verurteilt.

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  • Abdelaziz Bouteflika - Präsident Algeriens (1999 - bis heute)

    Abdelaziz Bouteflika( * 2. März 1937 in Oujda, Marokko) ist seit 1999 algerischer Präsident. Er schloss sich 1956 der algerischen Befreiungsbewegung FLN an. 1962-1963 war er Minister für Jugend, Sport und Tourismus. Schon mit 28 Jahren stellte Ahmed Ben Bella ihn als Außenminister in seiner Regierung auf und blieb bis 1979 in seinem Amt. Als der ehrgeizige Politiker aus dem Exil heimgekehrte und zum Präsidenten 1999 gewählt wurde,

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  • Mohammad Boudiaf (1919 - 1992) - Algerischer Politiker

    Mohammad Boudiaf(* 23. Juni 1919; † 29. Juni 1992 in Annaba), auch Si Tayeb el Watani genannt, war ein führender algerischer Politiker, einer der Mitbegründer der Nationalen Befreiungsfront FLN und Mitglied des ersten "Revolutionsrates", bestehend aus sechs Mitgliedern, das am 1. Nov. 1954 den algerischen Aufstand gegen Frankreich auslöste.

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  • Cheikh Mohamed El-Mokrani (1815-1871) - Freiheitskämpfer

    Mohamed El-Mokrani (1815-1871) war einer der wichtigsten Führer der Volksaufstand am Ende des 19. Jahrhunderts nach der Eroberung Frankreichs Algerien im Jahr 1830. Im März 1871 schloss er Allianz mit der religiösen Bruderschaft der Rahmaniya und revoltierte gegen Frankreich. Der Aufstand wurde durch die Erweiterung der Besiedlung von Kolonialbehörden ausgelöst.

     

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