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Felsmalereien des Tassili n’Ajjer - Weltnaturerbe.

Die Felsmalereien von Tassili n'Ajjer zählen zu den bedeutendsten Zeugnissen prähistorischer Höhlenmalerei der Welt. Sie liegen in dem rund 80000 qkm grossen Nationalpark, der noch heute ein El Dorado für seltene Tier- und Pflanzenarten ist. Sie gehören seit 1982 zum UNESCO- Weltkulturerbe.

Harira - die Königin des Ramadan's Tisch

Harira oder Schorba ist die typische Ramadan Suppe im Maghreb. Sie ist sehr nahrhaft, wärmend und stärkend und ein sehr bedeutendes Mitglied des Ramadan's Tisch. Sie ist auch außerhalb des Ramadan ein Bestandteil ders Gastmahls.

Die Überfahrt - Mouloud Mammeri

Mourad hat um die Freiheit gekämpft. Er hat den Untergrund und die Haft kennengelernt. All dies nur, um nach 20 Jahren feststellen zu müssen, daß man nie an sein Ziel gelangt. Dies ist die Bilanz, die bittere, die Mourad schließlich ziehen muß.Selbst sein Beruf als Journalist - zunächst noch Berufung -...

Yahyaw Oulad Bladi Tahyaw Bnat Bladi- Rabah Driassa.

Rabah Driassa ist ein algerischer Sänger und er ist bekannt als Interpret volkstümlicher Lieder über Vaterlandsliebe der sechziger bis achtziger Jahre. Zu seinen bekanntesten Liedern gehören Hizia, Nejma Kotbia, Ya Goumri, El Aouama, Rachda, Ana Djazairi und Yahya Oulad Bladi, die Meisterwerke seiner Zeit sind.

Algérie, la mer retrouvée - Algerien entdeckt seine Küste wieder.

Thalassa, eine sehr beliebte Sendung des Französisch-Kanals FR3, bietet eine neuartige Erkundung der 1600 Kilometer langen Küsten und nimmt uns auf eine ungewöhnliche Reise mit. Von West nach Ost bieten die algerischen Landschaften eine faszinierende Vielfalt. 

 

 

Weisheit des Tages

Der Berg lacht nicht über den Fluss, weil er tief unten ist - und der Fluss schmäht den Berg nicht, weil er unbeweglich ist. Asiatische Weisheit

Die Osmanische Herrschaft (1519 -1830)

Ab dem frühen 15. Jahrhundert begannen die Christen in Spanien an Terrain zu gewinnen. Nach und nach vertrieben sie die moslemischen und jüdischen Bewohner Andalusiens. Sie wurden nach Marokko und Westalgerien zurückgedrängt. Als letzte Bastion fiel 1492 Granada. Die andalusischen Flüchtlinge wurden in Algerien ebenso aufgenommen wie in Nordmarokko oder Tunesien und brachten ihre Kenntnisse in der Wasserwirtschaft und Landwirtschaft mit. Die Gelehrten, Künstler und Wissenschaftler ermöglichten eine weitere Blütezeit im Maghreb.

Im Zuge der spanischen Reconquista verfolgten die christlichen Spanier ihre Gegner bis auf afrikanischen Boden und eroberten 1505 Mers el Kebir, den Hafen in der Nähe Orans. Weitere Angriffe gegen die algerischen Küstenstädte folgten. Die Häfen von Algier und Bejaia wurden unter Beschuss genommen, 1509 wurde Oran eingenommen. 
Die Algerier riefen 1519 die Türken um Hilfe. Die muslimischen Korsaren unter Führung von Brüdern Aruj und Chaireddin Barbarossa , zwei erfahrene Seefahrer, nahmen die Gelegenheit wahr, sich mit dem osmanischen Sultan in Istanbul zu verbünden, sich ihm zu unterstellen, die Spanier zu bekämpfen. Sie konnten mit osmanischer Hilfe die Spanier in langwierigen Kämpfen wieder vertreiben. In der Folge entwickelte sich Algier zu einem Korsarenstützpunkt; sie eroberten Algier und machten es zu ihrer Hauptstadt und zum Handelszentrum mit den Mittelmeerländern im Norden und Osten. In dieser Zeit befand sich der Kaperkrieg zwischen den Korsaren und den christlichen Staaten des Mittelmeers auf einem Höhepunkt. A uf Raubzügen wurden gezielt europäische Schiffe überfallen, um Sklaven zu bekommen, die entweder gegen hohe Lösegelder (darunter der spanische Dichter Miguel de Cervantes) ausgetauscht oder als Arbeitskraft verwendet wurden.
In Algerien setzten die Osmanen nun Paschas als Regenten ein. Allerdings verloren die Osmanen bald die wirksame Kontrolle über Algerien, so dass die Korsaren und die osmanischen Truppen den Dey in Algier einsetzten. Die lokalen Herrscher Algiers, die Deys, verfügten über große Unabhängigkeit vom osmanischen Sultan, waren diesem aber tributpflichtig. 
Mit der aufkommenden Modernisierung der europäischen Länder durch Renaissance, Handwerk, Manufaktur und Industrie verlor der Raub von Sklaven und die Piraterie zunehmend an Bedeutung, das "Geschäftsmodell" der Korsaren war nicht mehr zeitgemäß. Die Kaperei gegen den christlichen Handel im Mittelmeer verlor aber zunehmend Bedeutung nachdem die europäischen Seemächte England die Niederlande und Frankreich sich erfolgreicher gegen die Korsaren verteidigten z.B. wurde Algier 1661 1665 1682 1683 1688 durch die französische Flotte bombardiert. So gewann schon im 18. Jhdt. der kommerzielle Handel mit Europa vor allem mit Frankreich an Bedeutung für die Wirtschaft. Es kam zu einer starken Verschuldung des algerischen Deys gegenüber Frankreich, um die ständig steigenden Importe an europäischen Waren finanzieren zu können.
Während der 300 Jahren osmanischen Herrschaft waren die Machthaber Algeriens türkische Deys der Janitscharen, der Elitetruppen des Sultans in Istanbul. Die Macht sank durch innere Zwistigkeiten und als der letzte Dey von Algier sich vom Sultan unabhängig machen wollte, sahen Franzosen und Engländer ihre Chance gekommen auch in Algerien einzufallen. Quelle: wikipedia.org

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GESCHICHTE

Aufgrund der günstigen strategischen Lage am Mittelmeer, blickt Algerien auf eine bewegte Geschichte zurück. Sieben Invasionen musste es standhalten: den Phöniziern, Römern, Vandalen, Byzantinern, Arabern, Türken und Franzosen. Für das heutige Algerien ist neben der französischen Invasion besonders die arabische Eroberung von großer Bedeutung, insofern, als sie die Islamisierung von ganz Nordafrika und die Arabisierung des größten Teils der Berber nach sich zog. Die Geschichte Algeriens läßt sich grob chronologisch in sechs Epochen unterleiten: die Frühgeschichte, die Antike, die arabische Eroberung, die osmanische Herrschaft, die französische Kolonialherrschaft und die Zeitgeschichte (1954 bis heute).

Osmanische Herrschaft

Geschichte Algeriens

Kategorie: Persönlichkeiten

  • Ferhat Abbas (1899 - 1985) - Algerischer Politiker

    Ferhat Abbas (* 24. August 1899 in Taher, Algerien; † 24. Dezember 1985 in Algier), von Beruf ursprünglich Apotheker, war ein algerischer Freiheitskämpfer, Politiker und Führer im Unabhängigkeitskampf gegen Frankreich (Algerienkrieg). Er trat für die Selbstbestimmung Algeriens und die Unabhängigkeit von Frankreich ein. Im Frühjahr 1956 schloss er sich dem FLN an.

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  • Si Kaddour Benghabrit (* 1868 Sidi Belabbes/Algerien,  † 1954 Paris) war ein algerischer religiöse Führer, Gründer und Rektor der Großen Moschee von Paris zwischen 1926 -1954 sowie ein großer Humanist, der viele hundert Juden vor den Nazis rettete.

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  • Moufdi Zakaria - Dichter der Revolution

    Moufdi Zakaria, Dichter der algerischen Revolution, wurde am 12. Juni 1908 in Beni Izguen in Ghardaia geboren, wo er seine ersten Unterrichte erhielt. Danach studierte er in tunesischen Schulen, besonders an der Zeitouna-Universität in Tunis, wo er sein Diplom gemacht hatte. Am Beginn der dreiβiger Jahre engagierte er sich in die politische und patriotische Aktion. Er war ein aktiver Mitglied innerhalb vieler anderen Parteien darunter der Front für Nationale Befreiung (FLN). Er hat zur Entwicklung der literarischen und politischen Aktivität in den Maghrebländern beigetragen.

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  • Benyoucef Benkhedda (1923 - 2003) - Algerischer Politiker

    Benyoucef Benkhedda(* 30.11.1923 in Berrouaghia Médéa - † 04.02.2003 in Algier), war der zweite Präsident der GPRA Algeriens. Nachdem er seine Primarschule vollendete, zog er in die Stadt Blida ein dann nach Algier, wo er sein Studium als Apotheker absolvierte. Im Jahre 1946 arbeitete er beim Komitee der Publikation von der Zeitung El Omma El Djazairia.

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