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Bergfestung Beni Hammad - Weltkulturerbe.

Die Al Qala von Beni Hammad sind die Ruinen einer Bergfestung in Algerien und befinden sich in ungefähr 1000m Höhe. Sie gehören seit 1980 zum UNESCO- Weltkulturerbe. Al Qal'a Beni Hammad ist der arabische Name dieser Festung und Ruinenstadt.

Minztee - eine lange maghrebinische Teekultur

Teetrinken war und ist eines der wichtigsten Rituale in den Ländern des Maghreb, insbesondere bei den Nomaden in der Wüste. Um ein Tee zuzubereiten braucht man drei Dinge sagen die Nomaden: die Zeit, die Glut und natürlich die Freunde... das dritte Glas ist süß, lieblich und "geheimnisvoll wie die Liebe"...

Die Suche nach den Gebeinen - Tahar Djaout

Mitten in die Siegesfeier platzt der Befehl zum Aufbruch. Wer einen Verwandten in der Widerstandsbewegung hatte, soll sich auf die Suche nach dessen sterblichen Überresten machen. Auch der 14-jährige Erzähler zieht mit einem Esel und einem Alten aus dem Dorf los.

Yahyaw Oulad Bladi Tahyaw Bnat Bladi- Rabah Driassa.

Rabah Driassa ist ein algerischer Sänger und er ist bekannt als Interpret volkstümlicher Lieder über Vaterlandsliebe der sechziger bis achtziger Jahre. Zu seinen bekanntesten Liedern gehören Hizia, Nejma Kotbia, Ya Goumri, El Aouama, Rachda, Ana Djazairi und Yahya Oulad Bladi, die Meisterwerke seiner Zeit sind.

L’Algérie vue du ciel - Algerien von oben.

Gewaltig und geheimnisvoll, Algerien das größte Land Afrikas fotografiert von oben. Von der Mittelmeerküste bis zur Sahara, von Tlemcen nach Annaba, Von den Bergen der Kabylei bis zur Gebirgsmassiv von Aurès und von der goldenen Saharadünen bis zur weißen Stadt Algier...

Weisheit des Tages

Bäume sind Gedichte, die die Erde in den Himmel schreibt. Wir fällen sie und verwandeln sie in Papier, um unsere Leere darauf auszudrücken. Khalil Gibran

Die Osmanische Herrschaft (1519 -1830)

Ab dem frühen 15. Jahrhundert begannen die Christen in Spanien an Terrain zu gewinnen. Nach und nach vertrieben sie die moslemischen und jüdischen Bewohner Andalusiens. Sie wurden nach Marokko und Westalgerien zurückgedrängt. Als letzte Bastion fiel 1492 Granada. Die andalusischen Flüchtlinge wurden in Algerien ebenso aufgenommen wie in Nordmarokko oder Tunesien und brachten ihre Kenntnisse in der Wasserwirtschaft und Landwirtschaft mit. Die Gelehrten, Künstler und Wissenschaftler ermöglichten eine weitere Blütezeit im Maghreb.

Im Zuge der spanischen Reconquista verfolgten die christlichen Spanier ihre Gegner bis auf afrikanischen Boden und eroberten 1505 Mers el Kebir, den Hafen in der Nähe Orans. Weitere Angriffe gegen die algerischen Küstenstädte folgten. Die Häfen von Algier und Bejaia wurden unter Beschuss genommen, 1509 wurde Oran eingenommen. 
Die Algerier riefen 1519 die Türken um Hilfe. Die muslimischen Korsaren unter Führung von Brüdern Aruj und Chaireddin Barbarossa , zwei erfahrene Seefahrer, nahmen die Gelegenheit wahr, sich mit dem osmanischen Sultan in Istanbul zu verbünden, sich ihm zu unterstellen, die Spanier zu bekämpfen. Sie konnten mit osmanischer Hilfe die Spanier in langwierigen Kämpfen wieder vertreiben. In der Folge entwickelte sich Algier zu einem Korsarenstützpunkt; sie eroberten Algier und machten es zu ihrer Hauptstadt und zum Handelszentrum mit den Mittelmeerländern im Norden und Osten. In dieser Zeit befand sich der Kaperkrieg zwischen den Korsaren und den christlichen Staaten des Mittelmeers auf einem Höhepunkt. A uf Raubzügen wurden gezielt europäische Schiffe überfallen, um Sklaven zu bekommen, die entweder gegen hohe Lösegelder (darunter der spanische Dichter Miguel de Cervantes) ausgetauscht oder als Arbeitskraft verwendet wurden.
In Algerien setzten die Osmanen nun Paschas als Regenten ein. Allerdings verloren die Osmanen bald die wirksame Kontrolle über Algerien, so dass die Korsaren und die osmanischen Truppen den Dey in Algier einsetzten. Die lokalen Herrscher Algiers, die Deys, verfügten über große Unabhängigkeit vom osmanischen Sultan, waren diesem aber tributpflichtig. 
Mit der aufkommenden Modernisierung der europäischen Länder durch Renaissance, Handwerk, Manufaktur und Industrie verlor der Raub von Sklaven und die Piraterie zunehmend an Bedeutung, das "Geschäftsmodell" der Korsaren war nicht mehr zeitgemäß. Die Kaperei gegen den christlichen Handel im Mittelmeer verlor aber zunehmend Bedeutung nachdem die europäischen Seemächte England die Niederlande und Frankreich sich erfolgreicher gegen die Korsaren verteidigten z.B. wurde Algier 1661 1665 1682 1683 1688 durch die französische Flotte bombardiert. So gewann schon im 18. Jhdt. der kommerzielle Handel mit Europa vor allem mit Frankreich an Bedeutung für die Wirtschaft. Es kam zu einer starken Verschuldung des algerischen Deys gegenüber Frankreich, um die ständig steigenden Importe an europäischen Waren finanzieren zu können.
Während der 300 Jahren osmanischen Herrschaft waren die Machthaber Algeriens türkische Deys der Janitscharen, der Elitetruppen des Sultans in Istanbul. Die Macht sank durch innere Zwistigkeiten und als der letzte Dey von Algier sich vom Sultan unabhängig machen wollte, sahen Franzosen und Engländer ihre Chance gekommen auch in Algerien einzufallen. Quelle: wikipedia.org

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GESCHICHTE

Aufgrund der günstigen strategischen Lage am Mittelmeer, blickt Algerien auf eine bewegte Geschichte zurück. Sieben Invasionen musste es standhalten: den Phöniziern, Römern, Vandalen, Byzantinern, Arabern, Türken und Franzosen. Für das heutige Algerien ist neben der französischen Invasion besonders die arabische Eroberung von großer Bedeutung, insofern, als sie die Islamisierung von ganz Nordafrika und die Arabisierung des größten Teils der Berber nach sich zog. Die Geschichte Algeriens läßt sich grob chronologisch in sechs Epochen unterleiten: die Frühgeschichte, die Antike, die arabische Eroberung, die osmanische Herrschaft, die französische Kolonialherrschaft und die Zeitgeschichte (1954 bis heute).

Osmanische Herrschaft

Geschichte Algeriens

Kategorie: Persönlichkeiten

  • Hocine Aït Ahmed (* 20. August 1926 in Ain El Hammam/Algerien; †23. Dezember 2015 in Lausanne/Schweiz) war ein algerischer Politiker und einer der Väter des algerischen Unabhängigkeitskampfes. Er gehörte zu den Gründern der FLN und war das bei weitem gebildetste und kultivierteste Mitglied des historischen Komitees, das am 1. Nov. 1954 den algerischen Aufstand gegen Frankreich auslöste.

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  • Abdelaziz Bouteflika - Präsident Algeriens (1999 - bis heute)

    Abdelaziz Bouteflika( * 2. März 1937 in Oujda, Marokko) ist seit 1999 algerischer Präsident. Er schloss sich 1956 der algerischen Befreiungsbewegung FLN an. 1962-1963 war er Minister für Jugend, Sport und Tourismus. Schon mit 28 Jahren stellte Ahmed Ben Bella ihn als Außenminister in seiner Regierung auf und blieb bis 1979 in seinem Amt. Als der ehrgeizige Politiker aus dem Exil heimgekehrte und zum Präsidenten 1999 gewählt wurde,

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  • Mohammed Larbi Ben M'hidi (1923 - 1957) - Märtyrer

    Mohammed Larbi Ben M'hidi (* 1923 in El Kouahi Oum El Bouaghi; † 1957 in Algier) war ein bedeutender algerischer politischer Führer im Algerischen Unabhängigkeitskrieg. Er war Mitglied und Gründer des revolutionären Ausschusses vom 01. November 1954. Er war auch verantwortlich für die Vorbereitung der Revolution zwischen den verschiedenen Regionen und galt als wichtigste Koordinator.

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  • Ahmed Zabana (1926 - 1956) - Märtyrer

    Ahmed Zabana (1926 in El-Hamri  Oran – 19. Juni 1956 in Algier) war ein algerischer Freiheitskämpfer und beteiligte sich an dem Ausbruch des algerischen Unabhängigkeitskriegs. In der Nacht zum 1. November 1954, organisierte er mit einer Gruppe von Aufständischen den Angriff gegen die Forststation in Oran. Dabei wurde der Förster François Braun getötet.

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