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Fantasia - eine jahrhundertelange reiterliche Tradition.

Die Fantasia ist eine jahrhundertelange reiterliche Tradition und Teil der aktuellen Identität der Länder des Maghreb. Sie steht in Verbindung mit der glorreichen kriegerischen Vergangenheit. Es gibt Fantasias, seit die Stämme Nordafrikas Kriegszüge auf Pferden durchführten.

Harira - die Königin des Ramadan's Tisch

Harira oder Schorba ist die typische Ramadan Suppe im Maghreb. Sie ist sehr nahrhaft, wärmend und stärkend und ein sehr bedeutendes Mitglied des Ramadan's Tisch. Sie ist auch außerhalb des Ramadan ein Bestandteil ders Gastmahls.

Tatort: Algerien - Yasmina Khadra

Dieses Buch soll einen kritischen Widerpart zu den einseitigen Medienberichten darstellen, die sich nur zu oft ausschließlich mit Massakern und Greueltaten beschäftigen und dabei außer acht lassen, daß es neben dem blutigen Algerien auch noch ein anderes gibt: ein Algerien, in dem gelebt, geliebt, geschrieben wird.

chira li nebghiha (für das Mädchen, das ich liebe)- Cheb Hasni.

Cheb Hasni war ein algerischer Sänger und der bedeutendste Vertreter des „Raï Love“, einer besonders geschmeidigen und anmutigen Spielart des Raï, in deren Zentrum die Liebe steht, was ihm den Spitznamen „Julio Iglesias des Maghreb“ einbrachte.

Mit offenen Karten - die Geschichte Algeriens.

Mit offenen Karten "Dessous Des Cartes" ist ein geopolitisches Magazin des TV-Senders ARTE. In drei teilen wird die Geschichte Algeriens in äußerst spannenden Analysen auf französisch vorgestellt. Anhand von Landkarten werden politische, wirtschaftliche, soziale und ökonomische Zusammenhänge erklärt.

Weisheit des Tages

Das Leben ist wie ein Fahrrad. Man muß sich vorwärts bewegen, um das Gleichgewicht nicht zu verlieren. Albert Einstein

Die Osmanische Herrschaft (1519 -1830)

Ab dem frühen 15. Jahrhundert begannen die Christen in Spanien an Terrain zu gewinnen. Nach und nach vertrieben sie die moslemischen und jüdischen Bewohner Andalusiens. Sie wurden nach Marokko und Westalgerien zurückgedrängt. Als letzte Bastion fiel 1492 Granada. Die andalusischen Flüchtlinge wurden in Algerien ebenso aufgenommen wie in Nordmarokko oder Tunesien und brachten ihre Kenntnisse in der Wasserwirtschaft und Landwirtschaft mit. Die Gelehrten, Künstler und Wissenschaftler ermöglichten eine weitere Blütezeit im Maghreb.

Im Zuge der spanischen Reconquista verfolgten die christlichen Spanier ihre Gegner bis auf afrikanischen Boden und eroberten 1505 Mers el Kebir, den Hafen in der Nähe Orans. Weitere Angriffe gegen die algerischen Küstenstädte folgten. Die Häfen von Algier und Bejaia wurden unter Beschuss genommen, 1509 wurde Oran eingenommen. 
Die Algerier riefen 1519 die Türken um Hilfe. Die muslimischen Korsaren unter Führung von Brüdern Aruj und Chaireddin Barbarossa , zwei erfahrene Seefahrer, nahmen die Gelegenheit wahr, sich mit dem osmanischen Sultan in Istanbul zu verbünden, sich ihm zu unterstellen, die Spanier zu bekämpfen. Sie konnten mit osmanischer Hilfe die Spanier in langwierigen Kämpfen wieder vertreiben. In der Folge entwickelte sich Algier zu einem Korsarenstützpunkt; sie eroberten Algier und machten es zu ihrer Hauptstadt und zum Handelszentrum mit den Mittelmeerländern im Norden und Osten. In dieser Zeit befand sich der Kaperkrieg zwischen den Korsaren und den christlichen Staaten des Mittelmeers auf einem Höhepunkt. A uf Raubzügen wurden gezielt europäische Schiffe überfallen, um Sklaven zu bekommen, die entweder gegen hohe Lösegelder (darunter der spanische Dichter Miguel de Cervantes) ausgetauscht oder als Arbeitskraft verwendet wurden.
In Algerien setzten die Osmanen nun Paschas als Regenten ein. Allerdings verloren die Osmanen bald die wirksame Kontrolle über Algerien, so dass die Korsaren und die osmanischen Truppen den Dey in Algier einsetzten. Die lokalen Herrscher Algiers, die Deys, verfügten über große Unabhängigkeit vom osmanischen Sultan, waren diesem aber tributpflichtig. 
Mit der aufkommenden Modernisierung der europäischen Länder durch Renaissance, Handwerk, Manufaktur und Industrie verlor der Raub von Sklaven und die Piraterie zunehmend an Bedeutung, das "Geschäftsmodell" der Korsaren war nicht mehr zeitgemäß. Die Kaperei gegen den christlichen Handel im Mittelmeer verlor aber zunehmend Bedeutung nachdem die europäischen Seemächte England die Niederlande und Frankreich sich erfolgreicher gegen die Korsaren verteidigten z.B. wurde Algier 1661 1665 1682 1683 1688 durch die französische Flotte bombardiert. So gewann schon im 18. Jhdt. der kommerzielle Handel mit Europa vor allem mit Frankreich an Bedeutung für die Wirtschaft. Es kam zu einer starken Verschuldung des algerischen Deys gegenüber Frankreich, um die ständig steigenden Importe an europäischen Waren finanzieren zu können.
Während der 300 Jahren osmanischen Herrschaft waren die Machthaber Algeriens türkische Deys der Janitscharen, der Elitetruppen des Sultans in Istanbul. Die Macht sank durch innere Zwistigkeiten und als der letzte Dey von Algier sich vom Sultan unabhängig machen wollte, sahen Franzosen und Engländer ihre Chance gekommen auch in Algerien einzufallen. Quelle: wikipedia.org

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GESCHICHTE

Aufgrund der günstigen strategischen Lage am Mittelmeer, blickt Algerien auf eine bewegte Geschichte zurück. Sieben Invasionen musste es standhalten: den Phöniziern, Römern, Vandalen, Byzantinern, Arabern, Türken und Franzosen. Für das heutige Algerien ist neben der französischen Invasion besonders die arabische Eroberung von großer Bedeutung, insofern, als sie die Islamisierung von ganz Nordafrika und die Arabisierung des größten Teils der Berber nach sich zog. Die Geschichte Algeriens läßt sich grob chronologisch in sechs Epochen unterleiten: die Frühgeschichte, die Antike, die arabische Eroberung, die osmanische Herrschaft, die französische Kolonialherrschaft und die Zeitgeschichte (1954 bis heute).

Osmanische Herrschaft

Geschichte Algeriens

Kategorie: Persönlichkeiten

  • Moufdi Zakaria - Dichter der Revolution

    Moufdi Zakaria, Dichter der algerischen Revolution, wurde am 12. Juni 1908 in Beni Izguen in Ghardaia geboren, wo er seine ersten Unterrichte erhielt. Danach studierte er in tunesischen Schulen, besonders an der Zeitouna-Universität in Tunis, wo er sein Diplom gemacht hatte. Am Beginn der dreiβiger Jahre engagierte er sich in die politische und patriotische Aktion. Er war ein aktiver Mitglied innerhalb vieler anderen Parteien darunter der Front für Nationale Befreiung (FLN). Er hat zur Entwicklung der literarischen und politischen Aktivität in den Maghrebländern beigetragen.

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  • Emir Abd El-Kader. auch Abd El-Kader. El djazairi (* 6. September 1808 in Guetna bei Mascara; † 26. Mai 1883 in Damaskus) war ein algerischer Freiheitskämpfer und Gelehrter.  Am 21.November 1832 wurde er zum Emir gewählt und damit Chef des algerischen Staats.

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  • Mohammad Boudiaf (1919 - 1992) - Algerischer Politiker

    Mohammad Boudiaf(* 23. Juni 1919; † 29. Juni 1992 in Annaba), auch Si Tayeb el Watani genannt, war ein führender algerischer Politiker, einer der Mitbegründer der Nationalen Befreiungsfront FLN und Mitglied des ersten "Revolutionsrates", bestehend aus sechs Mitgliedern, das am 1. Nov. 1954 den algerischen Aufstand gegen Frankreich auslöste.

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  • Mostepha Ben Boulaid (1917 - 1956) - Märtyrer

    Mostepha Ben Boulaid (5 Februar 1917-22 März 1956) war ein algerischer Nationalist, Mitglied und Gründer des revolutionären Ausschusses vom 01. November 1954. Im Jahr 1955 reiste er nach Libyen, um die Militanten mit Waffen zu versorgen.  Er wurde am 11. Februar 1955 in Tunesien festgenommen, im Zentralgefängnis von Constantine gehalten und zum Tod verurteilt.

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