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Felsmalereien des Tassili n’Ajjer - Weltnaturerbe.

Die Felsmalereien von Tassili n'Ajjer zählen zu den bedeutendsten Zeugnissen prähistorischer Höhlenmalerei der Welt. Sie liegen in dem rund 80000 qkm grossen Nationalpark, der noch heute ein El Dorado für seltene Tier- und Pflanzenarten ist. Sie gehören seit 1982 zum UNESCO- Weltkulturerbe.

Minztee - eine lange maghrebinische Teekultur

Teetrinken war und ist eines der wichtigsten Rituale in den Ländern des Maghreb, insbesondere bei den Nomaden in der Wüste. Um ein Tee zuzubereiten braucht man drei Dinge sagen die Nomaden: die Zeit, die Glut und natürlich die Freunde... das dritte Glas ist süß, lieblich und "geheimnisvoll wie die Liebe"...

Das Geheimnis der Mutter - Malika Mokeddem

Ausgelöscht aus ihrer Erinnerung hat Selma, die Protagonistin, einen Kindsmord, den sie als junges Mädchen heimlich mit ansah. Begangen hat ihn ihre eigene Mutter. Als junge Erwachsene verlässt Selma Algerien, ihr Land, ihre Kultur, ihre Familie, um sich in Frankreich ihren Traum zu verwirklichen...

A Vava Inouva - Idir.

Noch heute zählt “A Vava Inouva” zu den wenigen algerischen Titeln, die weit über die Grenzen des Maghreb hinaus Beachtung fanden - das Lied wurde in mehr als ein Dutzend Sprachen übersetzt. Es liegt schon fast vierzig Jahre zurück, dass der 1949 in der Kabylei geborene Idir mit “A Vava Inouva” Musikgeschichte schrieb.

Algerische Nachfahren aus Neukaledonien.

Es ist sehr rührend die algerischen Nachfahren aus Neukaledonien weinend und sich sehnend über ihre Vorfahren redend zu sehen. Beim Aufstand von El Mokrani und Scheich Ahaddad gegen 1871 in Algerien haben die Franzosen Menschen nach Neukaledonien deportiert.

Weisheit des Tages

So wie man die Strahlen der Sonne nicht zudecken kann, so kann man auch das Licht der Wahrheit nicht auslöschen. Arabische Weisheit

Si Kaddour Benghabrit (* 1868 Sidi Belabbes/Algerien,  † 1954 Paris) war ein algerischer religiöse Führer, Gründer und Rektor der Großen Moschee von Paris zwischen 1926 -1954 sowie ein großer Humanist, der viele hundert Juden vor den Nazis rettete.

Er war ein geschickter politischer Taktiker. Im Zweiten Weltkrieg haben Muslime wie Si Kaddour Benghabrit oder Abdul Hussain Sardari viele Juden vor der Deportation gerettet – mit großem Geschick und unter Einsatz ihres Lebens. Doch ihr selbstloser Einsatz ist längst in Vergessenheit geraten, wie Emran Feroz berichtet.

Während der Zeit des nationalsozialistischen Rassenwahns riskierten manche Muslime ihr Leben, um dasjenige von Juden zu retten. Doch ihr couragierter Einsatz ist längst vergessen. Ein solcher Fall ereignete sich beispielsweise an der großen Moschee in Paris. Die "Grande Mosquée de Paris" wurde 1926 eröffnet und zählt wohl zu den schönsten islamischen Gotteshäusern Europas. Sie gilt als Zeichen des Dankes Frankreichs an jene Muslime, die einst bei den "Tirailleurs", den kolonialen Hilfstruppen, gegen das Deutsche Reich kämpften. Damals starben 70.000 Muslime unter französischer Flagge.

Nach der deutschen Invasion Frankreichs 1940 waren die Juden auch dort in Lebensgefahr. Damals war Si Kaddour Benghabrit der Rektor und vorstehende Imam der Pariser Moschee. Er war algerischer Abstammung. So kam es, dass viele Mizrachim, orientalische Juden, sich Schutz suchend an ihn wandten. Unter ihnen war auch der junge Salim Halali, der später ein beliebter Sänger und Schauspieler werden sollte und 2005 starb. Benghabrit nahm viele dieser Juden in der Moschee auf und tarnte sie, indem er ihnen eine muslimische Identität verschaffte.

Die Geschichte wurde 2011 vom Ismaël Ferroukhi verfilmt: "Les hommes libres". Im Jahre 1942 ist Paris von den deutschen besetzt. Younes (Tahar Rahim), ein junger algerischer Einwanderer, lebt vom Schwarzmarkt. Nachdem er von der französischen Polizei festgenommen worden ist, stimmt er zu an der Pariser Moschee als Spitzel zu fungieren. Die Polizei vermutet, dass Si Kaddour Ben Ghabrit (Michael Lonsdale), der Imam, falsche Papiere für Juden und Widerstandskämpfer besorgt. In der Moschee lernt Younes den algerischen Sänger Salim Halali (Mahmud Shalaby) und entdeckt bald, dass Salim ein Jude ist. Trotz aller Risiken beendet Younes seine Arbeit für die Polizei und schließt sich der Résistance an.{jcomments on}

Historische Persönlichkeiten

An dieser Stelle wollen wir Ihnen historische Persönlichkeiten vorstellen, die entweder einen besonderen Bezug zum Algerien haben oder die durch ihr bisheriges Leben oder ihre Tätigkeit die Geschichte Algeriens ausgeprägt haben. Geschichte wird von Menschen gelebt und geschrieben. Entdecken Sie mit uns die Persönlichkeiten, die die Geschichte nicht nur gelebt, sondern gemacht haben.

Kategorie: Musik, Märchen & Kunst

  • Märchen sind in der maghrebinischen Kultur etwas besonderes. Genau so wie das traditionelle Couscous im Maghreb einen besonderen, 'heiligen' Charakter hat, und als Opfergabe zu besonderen Anlässen gegeben wird, so gilt auch für das Erzählen von Märchen:

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  • Abdelkader Alloula  (* 08.07.1939 in Ghazaouet - † 10.03.1994 in Oran) war ein algerischer Theaterautor und Regisseur und gilt als einer der bedeutendsten Theaterregisseur und Intellektuellen des Landes. Er wurde von Islamisten 1994 ermordet.

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  • Raï hat seine Wurzeln in Algerien und ist weit über die Grenzen des Orients hinaus bekannt. Dieser Musikstil entwickelte sich zu seiner heutigen Form ungefähr ab den 80er Jahren in der Hafenstadt Oran , die zweitgrößte Stadt Algeriens.

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  • Weil im Schönbuch: Das Portrait über den Märchenerzähler Naceur Charles Aceval. „Die Geschichten haben mein Leben gerettet“ sagt Naceur Charles Aceval. Auf dem Tisch lagen frische Datteln, eingeflogen aus Algerien, seine eigene Teemischung dampfte in einer Kanne, die typischen kleinen, bunten Gläser standen davor und der Raum war von Kerzen erleuchtet.

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