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Die 12 UNESCO-Welterben in Algerien.

Die UNESCO hat seit 1980 insgesamt sieben Stätten in Algerien zum Weltkultur (K) - und Weltnaturerbe (N) erklärt und fünf immateriellen Kulturerben in die UNESCO-Listen des immateriellen Kulturerbe aufgenommen.

Ras el Hanout - der König der Gewürze

Ras el Hanout ist die Gewürzmischung des Maghreb und verleiht vielen herzhaften Gerichten eine unvergleichlich maghrebinische Note. Diese Gewürzmischung bestehend aus bis zu 35 verschiedenen Gewürzen, sorgt dafür, dass die Nationalgerichte des Maghreb wie Tajine, ...

Wüsten - Mohammed Dib

Wie ein Film einer unmöglichen Rückkehr ist diese Geschichte, unbestimmt, nach allen Richtungen offen... Dib ist einer der bekanntesten algerischen Schriftsteller in französischer Sprache. Er starb am 2. Mai 2003 im französischen Exil.

Bedoui Gesänge - Cheikh Djilali Ain Tedles.

Cheikh Djilali Ain Tedles (*1928 - †1996) mit bürgerlichem Namen Djilali Belkaouis war ein algerischer Sänger, Songschreiber und Komponist der Bedoui-Musik und gilt als einer der berühmsten Sänger der Bedoui der sechziger bis neunziger Jahre.

Echappées Belles - Südalgerien.

Von Tamanrassat bis zum Nationalpark Ahaggar über die Hochebenen von Assekrem wird eine wüstenartige und fabelhafte Landschaft von Südalgerien sowie die Lebensweise der Tuareg (auch die blauen Ritter der Wüste genannt) gezeigt...

Weisheit des Tages

Wenn du die Hand zur Faust ballst, kann dir weder jemand etwas hineinlegen, noch kannst du mit dieser Hand etwas aufnehmen.  Afrikanische Weisheit

Si Kaddour Benghabrit (* 1868 Sidi Belabbes/Algerien,  † 1954 Paris) war ein algerischer religiöse Führer, Gründer und Rektor der Großen Moschee von Paris zwischen 1926 -1954 sowie ein großer Humanist, der viele hundert Juden vor den Nazis rettete.

Er war ein geschickter politischer Taktiker. Im Zweiten Weltkrieg haben Muslime wie Si Kaddour Benghabrit oder Abdul Hussain Sardari viele Juden vor der Deportation gerettet – mit großem Geschick und unter Einsatz ihres Lebens. Doch ihr selbstloser Einsatz ist längst in Vergessenheit geraten, wie Emran Feroz berichtet.

Während der Zeit des nationalsozialistischen Rassenwahns riskierten manche Muslime ihr Leben, um dasjenige von Juden zu retten. Doch ihr couragierter Einsatz ist längst vergessen. Ein solcher Fall ereignete sich beispielsweise an der großen Moschee in Paris. Die "Grande Mosquée de Paris" wurde 1926 eröffnet und zählt wohl zu den schönsten islamischen Gotteshäusern Europas. Sie gilt als Zeichen des Dankes Frankreichs an jene Muslime, die einst bei den "Tirailleurs", den kolonialen Hilfstruppen, gegen das Deutsche Reich kämpften. Damals starben 70.000 Muslime unter französischer Flagge.

Nach der deutschen Invasion Frankreichs 1940 waren die Juden auch dort in Lebensgefahr. Damals war Si Kaddour Benghabrit der Rektor und vorstehende Imam der Pariser Moschee. Er war algerischer Abstammung. So kam es, dass viele Mizrachim, orientalische Juden, sich Schutz suchend an ihn wandten. Unter ihnen war auch der junge Salim Halali, der später ein beliebter Sänger und Schauspieler werden sollte und 2005 starb. Benghabrit nahm viele dieser Juden in der Moschee auf und tarnte sie, indem er ihnen eine muslimische Identität verschaffte.

Die Geschichte wurde 2011 vom Ismaël Ferroukhi verfilmt: "Les hommes libres". Im Jahre 1942 ist Paris von den deutschen besetzt. Younes (Tahar Rahim), ein junger algerischer Einwanderer, lebt vom Schwarzmarkt. Nachdem er von der französischen Polizei festgenommen worden ist, stimmt er zu an der Pariser Moschee als Spitzel zu fungieren. Die Polizei vermutet, dass Si Kaddour Ben Ghabrit (Michael Lonsdale), der Imam, falsche Papiere für Juden und Widerstandskämpfer besorgt. In der Moschee lernt Younes den algerischen Sänger Salim Halali (Mahmud Shalaby) und entdeckt bald, dass Salim ein Jude ist. Trotz aller Risiken beendet Younes seine Arbeit für die Polizei und schließt sich der Résistance an.{jcomments on}

Historische Persönlichkeiten

An dieser Stelle wollen wir Ihnen historische Persönlichkeiten vorstellen, die entweder einen besonderen Bezug zum Algerien haben oder die durch ihr bisheriges Leben oder ihre Tätigkeit die Geschichte Algeriens ausgeprägt haben. Geschichte wird von Menschen gelebt und geschrieben. Entdecken Sie mit uns die Persönlichkeiten, die die Geschichte nicht nur gelebt, sondern gemacht haben.

Kategorie: Musik, Märchen & Kunst

  • Houria Aïchi ist ein algerisches Stimmwunder. Erst spät, nach Abschluss ihres Psychologiestudiums Mitte der achtziger Jahre, begann sie, sich der Tradition ihrer Familie zu besinnen, in der die Kunst des traditionellen Zeremoniengesangs jeweils von den Müttern auf die Töchter weitervererbt worden war. 

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  • Tausendundeine Nacht ist eine Sammlung morgenländischer Erzählungen und zugleich ein Klassiker der Weltliteratur. Die arabischen Erzählungen aus Tausendundeiner Nacht, die Stoffe aus dem Vorderen Orient enthalten, entstanden in der Zeit vom 8. bis zum 16. Jahrhundert.

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  • Gnawa sind abkömmlinge ehemaliger Sklaven, in den Städten und Randgebieten der Sahara im ganzen Maghreb. Sie sind bekannt für ihr Können als Tänzer und Musiker und treten auf öffentlichen Plätzen auf.

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  • Abdelmadjid Meskoud, geboren am 31. März 1953 in Algier, ist ein algerischer Chaabi-Sänger. Als erfolgreichster Song, der von ihm geschrieben und gesungen wurde, gilt "Dzayer Ya El Assima" Algier die Hauptstadt.

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