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Der Haik - ein traditionelles Gewand aus dem Maghreb.

Der Haik ist ein als Schleier getragenes Kleidungsstück für Frauen aus dem Maghreb, der leider am verschwinden ist. Die Frauen hüllen sich in ein weites, einfarbiges, naturweißes, wollenes, mehrere Meter langes Tuch, das sie um Körper und Kopf wickeln. Darunter befinden sich meistens kurzärmelige Hauskleider.

Karentika - ein äußerst begehrtes Gericht aus Westlagerien

Karentika (ähnlich wie Farinata) ist ein äußerst begehrtes Gericht aus Westlagerien. Es ist günstig, nahrhaft, lecker und kann schnell zubereitet werden. Karentika ist eine Art Auflauf aus Kichererbsenmehl und zählt zu den günstigsten Gerichte Algeriens, das sich wirklich jedermann leisten kann.

Das Geheimnis der Mutter - Malika Mokeddem

Ausgelöscht aus ihrer Erinnerung hat Selma, die Protagonistin, einen Kindsmord, den sie als junges Mädchen heimlich mit ansah. Begangen hat ihn ihre eigene Mutter. Als junge Erwachsene verlässt Selma Algerien, ihr Land, ihre Kultur, ihre Familie, um sich in Frankreich ihren Traum zu verwirklichen...

Yal Menfi- Akli Yahiatene.

"Yal Menfi" ist arabisch und bedeutet "Der Deportierte". Das Lied ist eine Neuauflage eines alten Songs auf algerisch-arabischen Dialekt, der kurz nach der Deportation von Algeriern nach Neukaledonie gegen 1871 beim Aufstand von El Mokrani und Scheich Ahaddad geschrieben und den Deportierten gewidmet wurde.

Algérie, la mer retrouvée - Algerien entdeckt seine Küste wieder.

Thalassa, eine sehr beliebte Sendung des Französisch-Kanals FR3, bietet eine neuartige Erkundung der 1600 Kilometer langen Küsten und nimmt uns auf eine ungewöhnliche Reise mit. Von West nach Ost bieten die algerischen Landschaften eine faszinierende Vielfalt. 

Weisheit des Tages

Laß Vergangenes nicht Dein Leben diktieren; doch nutze es als Ratgeber für Deine Zukunft. Chinesische Weisheit

Si Kaddour Benghabrit (* 1868 Sidi Belabbes/Algerien,  † 1954 Paris) war ein algerischer religiöse Führer, Gründer und Rektor der Großen Moschee von Paris zwischen 1926 -1954 sowie ein großer Humanist, der viele hundert Juden vor den Nazis rettete.

Er war ein geschickter politischer Taktiker. Im Zweiten Weltkrieg haben Muslime wie Si Kaddour Benghabrit oder Abdul Hussain Sardari viele Juden vor der Deportation gerettet – mit großem Geschick und unter Einsatz ihres Lebens. Doch ihr selbstloser Einsatz ist längst in Vergessenheit geraten, wie Emran Feroz berichtet.

Während der Zeit des nationalsozialistischen Rassenwahns riskierten manche Muslime ihr Leben, um dasjenige von Juden zu retten. Doch ihr couragierter Einsatz ist längst vergessen. Ein solcher Fall ereignete sich beispielsweise an der großen Moschee in Paris. Die "Grande Mosquée de Paris" wurde 1926 eröffnet und zählt wohl zu den schönsten islamischen Gotteshäusern Europas. Sie gilt als Zeichen des Dankes Frankreichs an jene Muslime, die einst bei den "Tirailleurs", den kolonialen Hilfstruppen, gegen das Deutsche Reich kämpften. Damals starben 70.000 Muslime unter französischer Flagge.

Nach der deutschen Invasion Frankreichs 1940 waren die Juden auch dort in Lebensgefahr. Damals war Si Kaddour Benghabrit der Rektor und vorstehende Imam der Pariser Moschee. Er war algerischer Abstammung. So kam es, dass viele Mizrachim, orientalische Juden, sich Schutz suchend an ihn wandten. Unter ihnen war auch der junge Salim Halali, der später ein beliebter Sänger und Schauspieler werden sollte und 2005 starb. Benghabrit nahm viele dieser Juden in der Moschee auf und tarnte sie, indem er ihnen eine muslimische Identität verschaffte.

Die Geschichte wurde 2011 vom Ismaël Ferroukhi verfilmt: "Les hommes libres". Im Jahre 1942 ist Paris von den deutschen besetzt. Younes (Tahar Rahim), ein junger algerischer Einwanderer, lebt vom Schwarzmarkt. Nachdem er von der französischen Polizei festgenommen worden ist, stimmt er zu an der Pariser Moschee als Spitzel zu fungieren. Die Polizei vermutet, dass Si Kaddour Ben Ghabrit (Michael Lonsdale), der Imam, falsche Papiere für Juden und Widerstandskämpfer besorgt. In der Moschee lernt Younes den algerischen Sänger Salim Halali (Mahmud Shalaby) und entdeckt bald, dass Salim ein Jude ist. Trotz aller Risiken beendet Younes seine Arbeit für die Polizei und schließt sich der Résistance an.{jcomments on}

Historische Persönlichkeiten

An dieser Stelle wollen wir Ihnen historische Persönlichkeiten vorstellen, die entweder einen besonderen Bezug zum Algerien haben oder die durch ihr bisheriges Leben oder ihre Tätigkeit die Geschichte Algeriens ausgeprägt haben. Geschichte wird von Menschen gelebt und geschrieben. Entdecken Sie mit uns die Persönlichkeiten, die die Geschichte nicht nur gelebt, sondern gemacht haben.

Kategorie: Musik, Märchen & Kunst

  • Rabah Driassa, geborenn am  19 August 1934 in Blida, ist ein algerischer Sänger und bekannt als Interpret volkstümlicher Lieder über Vaterlandsliebe, der Hawzi und Sahraoui Musik. .

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  • Seit geraumer Zeit bestreitet Ilies Bouhedadja mit seiner 4-köpfigen Ethno-Musikformation ‚Noudjoum el Layel (auf Deutsch „Sterne der Nacht“) erfolgreich Konzerte, in denen sich algerische Chaabi-Musik mit maurisch-andalusischen Klängen verbindet. 

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  • Die algerische Musikszene trauert um einen großen Musiker. Sid Ahmed Serri, der algerische Sänger und eine Ikone der arabisch-andalusischen Musik, starb am Sonntag den 15.11.2015 im Alter von 89 Jahren. 

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  • Dahmane El Harrachi, dessen eigentlicher Name Abderrahmane Amrani wurde am 7.07.1926 in El Biar - Algier geboren und ist am 31.08.1980 in Aïn Benian - Algier beim Autounfall gestorben. Er ist ein algerischer Sänger, Songschreiber, Komponist.

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