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Pilgerreise zum Mausoleum von Sidi Abd el-Qader - Weltkulturerbe.

Ende Juni jeden Jahres unternehmen Sufi-Gemeinschaften eine dreitägige Pilgerreise zum Mausoleum von Sidi Abd el-Qader Ben Mohammed in Sidi Cheikh/Algerien. Die Pilgerreise stärkt die friedlichen Beziehungen unter den Sufi-Bruderschaften. Im Dezember 2013 ist die Pilgereise in die UNESCO-Listen des immateriellen Kulturerbes aufgenommen worden.

Ras el Hanout - der König der Gewürze

Ras el Hanout ist die Gewürzmischung des Maghreb und verleiht vielen herzhaften Gerichten eine unvergleichlich maghrebinische Note. Diese Gewürzmischung bestehend aus bis zu 35 verschiedenen Gewürzen, sorgt dafür, dass die Nationalgerichte des Maghreb wie Tajine, ...

Tatort: Algerien - Yasmina Khadra

Dieses Buch soll einen kritischen Widerpart zu den einseitigen Medienberichten darstellen, die sich nur zu oft ausschließlich mit Massakern und Greueltaten beschäftigen und dabei außer acht lassen, daß es neben dem blutigen Algerien auch noch ein anderes gibt: ein Algerien, in dem gelebt, geliebt, geschrieben wird.

Yahyaw Oulad Bladi Tahyaw Bnat Bladi- Rabah Driassa.

Rabah Driassa ist ein algerischer Sänger und er ist bekannt als Interpret volkstümlicher Lieder über Vaterlandsliebe der sechziger bis achtziger Jahre. Zu seinen bekanntesten Liedern gehören Hizia, Nejma Kotbia, Ya Goumri, El Aouama, Rachda, Ana Djazairi und Yahya Oulad Bladi, die Meisterwerke seiner Zeit sind.

Mit offenen Karten - die Geschichte Algeriens.

Mit offenen Karten "Dessous Des Cartes" ist ein geopolitisches Magazin des TV-Senders ARTE. In drei teilen wird die Geschichte Algeriens in äußerst spannenden Analysen auf französisch vorgestellt. Anhand von Landkarten werden politische, wirtschaftliche, soziale und ökonomische Zusammenhänge erklärt.

Weisheit des Tages

Wenn du schnell gehen willst, geh allein. Aber wenn du weit gehen willst, geh mit anderen. Afrikanische Weisheit

Houari Boumedienne - Präsident Algeriens (1965 - 1978)

Houari Boumedienne(* 23. Augus 1927 in Guelma; † 27. Dezember 1978 in Algier) mit bürgerlichem Namen Mohammed Boukharrouba; war ein algerischer Politiker und Staatschef von 1965 bis 1978. 1955 schloss er sich nach einem Theologie-Studium in Constantine und Kairo der FLN an. In dieser gewann er während des Algerienkriegs als Kommandeur schnell an Einfluss.

1960 wurde er Generalstabschef der Nationalen Befreiungsarmee (Armée de Libération Nationale - ALN). Nach der Unabhängigkeit Algeriens 1962 wurde Boumedienne Verteidigungsminister. Am 19. Juni 1965 stürzte er mit Unterstützung der Armee Ahmed Ben Bella und vereinigte in seiner Person das Amt des Regierungs- und des Staatschefs. Politisch vertrat er einen am Islam orientierten Sozialismus und verstärkte die Industrialisierung des Landes mit Hilfe der Erdöleinnahmen. Eine der wichtigsten positiven Bilanzen seiner Macht war die algerische Außenpolitik. Boumedienne machte sein Land zum Wortführer der Dritten Welt. Demonstrativ tagten 1973 die blockfreien Staaten in Algier, zwei Jahre später waren es die Länder des Opec-Blocks. Im New Yorker UN-Palast hat Algeriens Stimme genausoviel Gewicht wie im Nord-Süd-Dialog, wenn es um die Vertretung der Interessen der armen Länder geht. Boumedienne trat vor der Uno als Sprecher der Dritten Welt auf. Boumedienne galt als Führer und Revolutionär der arabischen Welt und der anti-imperialistischen Bewegung überhaupt.

Seine Kritiker sagen, eine Diktatur. Das geht gewiß zu weit. Keine Frage, daß Boumedienne gewaltsam zur Macht kam. An einer Demokratie war er nie interessiert. Er regierte autokratisch: als Staatsoberhaupt, Premierminister, Verteidigungsminister und Parteichef in einem. Eine Opposition wurde weder innerhalb noch außerhalb der Einheitspartei FLN geduldet. Das 1977 gewählte Parlament hat eine ausschließlich akklamatorische Funktion. Nach einer Verfassungsänderung wurde er 1977 offiziell zum Präsidenten gewählt. Doch einen Mächtmißbrauch zu eigenem Nutzen warfen ihm auch seine Feinde nicht vor. Im Kampf gegen Korruption und Verschwendung blieb er stets ein unanfechtbares Vorbild. Sein Sozialismus hatte weniger mit Karl Marx als mit der Verhütung sozialer Ungleichheit zu tun. Boumedienne wurde nicht geliebt und nicht gefürchtet, er wurde geachtet. Er starb am 27 Dezember 1978 nach 39-tägigem Koma am Morbus Waldenström, einer malignen Lymphomerkrankung, gegen die er zuvor in Moskau vergeblich behandelt worden war.  Sein Tod berührte die dritte Welt sehr und man hat in vielfältiger Weise die Erschütterung der Millionen Algerier erlebt. Houari Boumedienne wurde  auf dem El Alia Friedhof in Algiers beigesetzt.

Es wird auch vermutet, dass Boumedienne durch eine Vergiftung umgekommen ist. Der ehemalige irakische Außenminister, Hamed Djabori, sagte, dass der Präsident Houari Boumediene nach seinem Besuch in der syrischen Hauptstadt Damaskus, wo er an seinem letzten arabischen Gipfel teilgenommen hatte, vergiftet wurde. Quelle: wikipedia.org{jcomments on}

Historische Persönlichkeiten

An dieser Stelle wollen wir Ihnen historische Persönlichkeiten vorstellen, die entweder einen besonderen Bezug zum Algerien haben oder die durch ihr bisheriges Leben oder ihre Tätigkeit die Geschichte Algeriens ausgeprägt haben. Geschichte wird von Menschen gelebt und geschrieben. Entdecken Sie mit uns die Persönlichkeiten, die die Geschichte nicht nur gelebt, sondern gemacht haben.

Kategorie: Musik, Märchen & Kunst

  • Farid BENYAA wurde im Jahr 1953 in Sidi-Aïch Bejaïa geboren, ist ein algerischer bindender Künstler und ein Architekt vom Beruf. Er hat zahlreiche Ausstellungen in Algerien, aber auch in Ausland (Paris, Marseille, Genf, Ankara) gemacht. 

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  • Ein wichtiger Aspekt der arabischen Kunst sind die wunderschönen Schriften. Die arabische Kalligraphie ist ein Kommunikationswerkzeug dessen inhaltliche Botschaft durch ihre eigene Ästhetik aufgewertet wird. Sie ist eine eigenständige Kunstrichtung.

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  • El Hadj M'hmmed El Anka (* 20.05.1907 in Algier; † 23.11.1978 in Algier) ist ein algerischer charismatischer Sänger und Musiker und gilt als Erfinder und einer der größten Meister der sogenannten Chaâbi-Musik. 

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  • Die Flöte namens Gasba ist ein im Maghreb verbreitetes Musikinstrument aus Rosenholz und ist dort zum einen ein Instrument der traditionellen Musikformen, zum anderen ist sie als treue Begleiterin der Hirten

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