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Pilgerreise zum Mausoleum von Sidi Abd el-Qader - Weltkulturerbe.

Ende Juni jeden Jahres unternehmen Sufi-Gemeinschaften eine dreitägige Pilgerreise zum Mausoleum von Sidi Abd el-Qader Ben Mohammed in Sidi Cheikh/Algerien. Die Pilgerreise stärkt die friedlichen Beziehungen unter den Sufi-Bruderschaften. Im Dezember 2013 ist die Pilgereise in die UNESCO-Listen des immateriellen Kulturerbes aufgenommen worden.

Couscous - eine kulinarische Tradition aus dem Maghreb

Couscous gehört zu den Grundnahrungsmitteln der nordafrikanischen Küche, ist das Nationalgericht des Maghreb. Couscous besteht aus kleinen Grießkügelchen, die heute fast ausschließlich industriell und in großen Mengen produziert werden.

Stern von Algier - Aziz Chouaki

Den Spagat zwischen Tradition und Moderne thematisiert Aziz Chouaki in seinem Roman Etoile d’Alger (deutsch: Stern von Algier). Moussa, ein Musiker aus dem Volk, will traditionelle Berbermusik mit westlicher verweben, er will „der Michael Jackson von Algier“ werden.Und wenn dieser Hund..

Lahmamm Alli Rabitou - El Hadj M'hmmed El Anka.

El Hadj M'hmmed El Anka gilt als Erfinder und einer der größten Meister der sogenannten Chaâbi-Musik. Zu seinem berühmtesten Lieder gehören " Lehmam lli rebbit-u", "Lhemdu li Llah ma bqac listiimar fi Blad-na" und "Subhan Llah ya ltif".

Echappées Belles - Südalgerien.

Von Tamanrassat bis zum Nationalpark Ahaggar über die Hochebenen von Assekrem wird eine wüstenartige und fabelhafte Landschaft von Südalgerien sowie die Lebensweise der Tuareg (auch die blauen Ritter der Wüste genannt) gezeigt...

Weisheit des Tages

Gib dem Hungernden einen Fisch, und er wird einen Tag satt. Lehre ihn fischen, und er wird nie mehr hungern. Chinesische Weisheit

Houari Boumedienne - Präsident Algeriens (1965 - 1978)

Houari Boumedienne(* 23. Augus 1927 in Guelma; † 27. Dezember 1978 in Algier) mit bürgerlichem Namen Mohammed Boukharrouba; war ein algerischer Politiker und Staatschef von 1965 bis 1978. 1955 schloss er sich nach einem Theologie-Studium in Constantine und Kairo der FLN an. In dieser gewann er während des Algerienkriegs als Kommandeur schnell an Einfluss.

1960 wurde er Generalstabschef der Nationalen Befreiungsarmee (Armée de Libération Nationale - ALN). Nach der Unabhängigkeit Algeriens 1962 wurde Boumedienne Verteidigungsminister. Am 19. Juni 1965 stürzte er mit Unterstützung der Armee Ahmed Ben Bella und vereinigte in seiner Person das Amt des Regierungs- und des Staatschefs. Politisch vertrat er einen am Islam orientierten Sozialismus und verstärkte die Industrialisierung des Landes mit Hilfe der Erdöleinnahmen. Eine der wichtigsten positiven Bilanzen seiner Macht war die algerische Außenpolitik. Boumedienne machte sein Land zum Wortführer der Dritten Welt. Demonstrativ tagten 1973 die blockfreien Staaten in Algier, zwei Jahre später waren es die Länder des Opec-Blocks. Im New Yorker UN-Palast hat Algeriens Stimme genausoviel Gewicht wie im Nord-Süd-Dialog, wenn es um die Vertretung der Interessen der armen Länder geht. Boumedienne trat vor der Uno als Sprecher der Dritten Welt auf. Boumedienne galt als Führer und Revolutionär der arabischen Welt und der anti-imperialistischen Bewegung überhaupt.

Seine Kritiker sagen, eine Diktatur. Das geht gewiß zu weit. Keine Frage, daß Boumedienne gewaltsam zur Macht kam. An einer Demokratie war er nie interessiert. Er regierte autokratisch: als Staatsoberhaupt, Premierminister, Verteidigungsminister und Parteichef in einem. Eine Opposition wurde weder innerhalb noch außerhalb der Einheitspartei FLN geduldet. Das 1977 gewählte Parlament hat eine ausschließlich akklamatorische Funktion. Nach einer Verfassungsänderung wurde er 1977 offiziell zum Präsidenten gewählt. Doch einen Mächtmißbrauch zu eigenem Nutzen warfen ihm auch seine Feinde nicht vor. Im Kampf gegen Korruption und Verschwendung blieb er stets ein unanfechtbares Vorbild. Sein Sozialismus hatte weniger mit Karl Marx als mit der Verhütung sozialer Ungleichheit zu tun. Boumedienne wurde nicht geliebt und nicht gefürchtet, er wurde geachtet. Er starb am 27 Dezember 1978 nach 39-tägigem Koma am Morbus Waldenström, einer malignen Lymphomerkrankung, gegen die er zuvor in Moskau vergeblich behandelt worden war.  Sein Tod berührte die dritte Welt sehr und man hat in vielfältiger Weise die Erschütterung der Millionen Algerier erlebt. Houari Boumedienne wurde  auf dem El Alia Friedhof in Algiers beigesetzt.

Es wird auch vermutet, dass Boumedienne durch eine Vergiftung umgekommen ist. Der ehemalige irakische Außenminister, Hamed Djabori, sagte, dass der Präsident Houari Boumediene nach seinem Besuch in der syrischen Hauptstadt Damaskus, wo er an seinem letzten arabischen Gipfel teilgenommen hatte, vergiftet wurde. Quelle: wikipedia.org{jcomments on}

Historische Persönlichkeiten

An dieser Stelle wollen wir Ihnen historische Persönlichkeiten vorstellen, die entweder einen besonderen Bezug zum Algerien haben oder die durch ihr bisheriges Leben oder ihre Tätigkeit die Geschichte Algeriens ausgeprägt haben. Geschichte wird von Menschen gelebt und geschrieben. Entdecken Sie mit uns die Persönlichkeiten, die die Geschichte nicht nur gelebt, sondern gemacht haben.

Kategorie: Musik, Märchen & Kunst

  • El Hachemi Guerouabi (* 06.01.1938 in Algier - † 17.07.2006 in Algier) ist ein algerischer Sänger und Komponist des Chaâbi und  gilt als einer der größten Meister dieses algerischen Musik-Genres. Seine Idole waren u.a. El Anka und M'rizek. Besonders bemerkenswert waren seine sanfte, liebliche Stimme und sein ewiges Lächeln.

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  • L'Opium et le Bâton ist ein algerisches Kriegsdrama von Ahmed Rachedi aus dem Jahr 1969 mit Jean-Louis Trintignant, das 1971 erstmals aufgeführt wurde. Das historisch-fiktive Kriegsdaram spielt in einem Bergdorf in Algerien in der Region Kabylei während des Algerienkrieges (1954-1962). 

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  • Die Chaabi Musik entstand während der französischen Kolonisation Algiers auf den Straßen und in den Vorstädten und ist ein algerischer Musikstil, der sich parallel zum klassischen Stil entwickelte.

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  • Weil im Schönbuch: Das Portrait über den Märchenerzähler Naceur Charles Aceval. „Die Geschichten haben mein Leben gerettet“ sagt Naceur Charles Aceval. Auf dem Tisch lagen frische Datteln, eingeflogen aus Algerien, seine eigene Teemischung dampfte in einer Kanne, die typischen kleinen, bunten Gläser standen davor und der Raum war von Kerzen erleuchtet.

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