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Römische Ruinen von Djemila - Weltkulturerbe.

Die Römischen Ruinen von Djemila sind die baulichen Überreste der antiken Stadt Cuicul in Algerien. Diese Ruinenstadt liegt in der Provinz Setif auf etwa 900 Metern über dem Meeresspiegel. Die Stadt verfügte damals über ein Kapitol, ein Theater sowie über mehrere Thermen.

Die Tajine - der traditionelle Schmortopf aus dem Maghreb

Kochen in der Tajine ist die seit Jahrtausenden bewährte, besonders aromaschonende Garmethode der Berber aus dem Maghreb. Die Tajine ist ein traditioneller Schmortopf, der auch hierzulande seine Verwendung immer beliebter wird. Der Schmortopf bringt viele Vorteile und zaubert einen unvergleichbaren, authentischen Geschmack auf den Teller.

Das Dorf des Deutschen - Boualem Sansal

Dies ist die Geschichte des Deutschen Hans Schiller und seiner beiden Söhne Rachel und Malrich. Die Brüder wuchsen fernab der Eltern in der Pariser Banlieu auf. Sie sind in Frankreich geblieben. Rachel hat Karriere gemacht: er hat einen guten Job ein kleines Häuschen, ein Auto, eine Frau ..

Ya Rayeh - Dahmane El Harrachi.

“Ya Rayah“ wurde bereits im Jahr 1973 von Chaabi Sänger Dahmane El Harrachi geschrieben und aufgeführt. Gesungen wird der Song in einem arabisch-algerischer Dialekt. Im dem Lied handelt es um den immer wiederkehren Gedanken der ersten Generation von Migranten, an die Heimat in die sie zurückkehren wollen.

Die Rückkehr der sterblichen Überreste von Emir Abd El-Kader.

Hier sind einige Bilder, den man sonst nicht oft zu sehen bekommt. Archivbilder von Algerien im vierten Jahr (1966) seiner Unabhängigkeit, die den Transfer der Überreste von Emir Abd El-Kader von Damaskus nach Algier zeigen. Der Emir Abd El-Kader war das Symbol ..

Weisheit des Tages

Das Leben gleicht dem Feuer: Es beginnt mit Rauch und endet mit Asche; doch wie groß die Flamme ist entscheidest du. Arabische Weisheit

Nach 8 Jahren blutigen Befreiungskampfes erklärt Algerien am 5. Juli 1962 seine Unabhängigkeit von Frankreich. Der Unabhängigkeitskrieg hatte bis zu 1.5 Million Algerier und rund 25.000 Franzosen das Leben gekostet. 

Über eine Million Algerien-Franzosen, die sog. Pieds Noirs, verließen daraufhin ihre Heimat. Der Algerienkrieg war einer der blutigsten Befreiungskriege des 20. Jahrhunderts. Nach 132 Jahren französischer Herrschaft hat sich das nordafrikanische Land die Unabhängigkeit erkämpft. Die Entkolonialisierung im frankophonen Afrika ist zwar einen gewaltigen Schritt vorangekommen, doch forderte sie auch zahlreiche Opfer. Eines Kampfes, der in Frankreich bis zum Beginn des 21. Jahrhunderts nicht “Algerien-Krieg” genannt werden durfte. In französischen Schulbüchern war noch über Jahrzehnte verharmlosend von “den Ereignissen in Algerien” die Rede. Die “Ereignisse”, das waren brutale Säuberungsaktionen in Dörfern, wo Befreiungskämpfer vermutet wurden, das waren Folter und Massaker. Der französische Historiker Benjamin Stora nennt es „einen der blutigsten Befreiungskriege in der Zeit der Entkolonialisierung“. Dieser kostete hunderttausende Algerier das Leben und rund eine Million in Algerien lebende Franzosen mussten das Land verlassen.

Wegen des Krieges, der nicht Krieg genannt werden durfte, wurde in Frankreich wieder die Wehrpflicht eingeführt. Zu Beginn standen 450.000 französische Soldaten rund 25.000 bewaffneten Unabhängigkeitskämpfern gegenüber. Präsident Charles de Gaulle meinte noch 1958, das Problem mit militärischer Übermacht lösen zu können. Drei Jahre später musste de Gaulle seine Position korrigieren. Obwohl anders denkende Offiziere vom Geheimbund OAS gegen den Präsidenten putschten und 1960 in der Hauptstadt Algier selbst mit Barrikaden gekämpft wurde. Die algerische Befreiungsorganisation FLN erhöhte mit Bombenanschläge in den Europäervierteln der grossen Städte den Druck. 

Zu den Verlierern dieser algerischen Unabhängigkeit gehörten die sogenannten “pieds noirs”. Knapp eine Million französische Siedler, die seit Generationen in Algerien lebten. Ihnen musste Frankreich quasi über Nacht eine neue Heimat bieten. „Es waren überwiegend ´kleine Leute´“, sagt der Historiker. „Kleine Beamte, Handwerker, Händler, Weinbauern, die da in den Strudel der Geschichte gerieten.“

Zur Geschichte dieses Befreiungskrieges gehören auch Anschläge in Frankreich und brutale Gewalt gegen die dort lebenden Algerier. Der Historiker spricht von „Amnestie und Amnesie“ – also Vergeben und Vergessen, das aber nicht funktionieren kann. Er sieht die Erinnerung 50 Jahre später stärker aufleben als zuvor. Amnestie bedeutet, dass kein Franzose, der in Algerien gefoltert hat, später dafür belangt werden konnte. Absolute Verlierer von Krieg und Unabhängigkeit sind die Harkis, jene Algerier, die an der Seite der französischen Kolonialherren gekämpft hatten. Nur ein Teil von ihnen schaffte es rechtzeitig auf eine Fähre nach Frankreich. Tausende bekamen die Rache der Sieger zu spüren, wurden samt Familie getötet. Noch heute leben in Frankreich zwei algerische Gemeinschaften strikt getrennt. Noch heute hört man von den Enkeln der Befreiungskämpfer der FLN, sie würden nie dem Enkel eines Harki die Hand geben.

Staatspräsident Charles de Gaulle hat am 03. Juli 1962 die Unabhängigkeit Algeriens proklamiert. Grundlage der Entlassung Algeriens ist der Vertrag von Evian, der im März ausgehandelt worden ist. Er sieht einen Waffenstillstand im Algerienkrieg vor. Die Kämpfe sind seit 1954 zwischen Franzosen und der Unabhängigkeitsbewegung FLN mit großer Härte geführt worden. De Gaulle garantiert Algerien finanzielle Unterstützung und sichert Frankreich im Gegenzug weiterhin Zugang zu den Erdölvorkommen und zu den Häfen Algeriens. Die Algerier bestätigen das Abkommen und die Unabhängigkeit von Frankreich in einer Volksabstimmung mit 99,97 Prozent Zustimmung. Als de Gaulle die Unabhängigkeit proklamierte, siedelte die Provisorische Algerische Regierung (GPRA) aus dem tunesischen Exil nach Algier über. Ihr Ziel war es, unter der politischen Führung von Yousuf Ben Khedda ein demokratisches Algerien zu bilden. Ahmed Ben Bella, der stellvertretende Ministerpräsident der GPRA, hatte allerdings andere Pläne: Er wollte einen volksdemokratischen Staat marxistischer Prägung. Sein Programm sah u.a. die Enteignung der französischen Siedler vor und barg damit neue Konflikte in sich.{jcomments on}

Ben Bella zog die Befreiungsbewegung Front de libération nationale (FLN) auf seine Seite und schaffte es mit deren Unterstützung, Teile Algeriens zu besetzen. Es kam zum Bruch zwischen den Gruppierungen, die gemeinsam für die Freiheit und Unabhängigkeit ihres Landes gekämpft hatten. Ben Bella etablierte im Folgenden die Herrschaft der FLN und verfolgte einen islamisch geprägten Sozialismus, behielt die Zusammenarbeit mit Frankreich aber bei. Ahmed Ben Bella gehörte 1954 zu den Organisatoren des algerischen Aufstands und zu den Gründern der Nationalen Befreiungsfront FLN. 1956 von den Franzosen entführt, blieb er bis zum Waffenstillstand von 1962 in Haft. Nach der Unabhängigkeit Algeriens (5. Juli 1962) wurde er Staats- und Parteichef. Quelle - wissen.de, rotefahne.eu 

Zeitgeschichte

Nach 132 Jahren französischer Herrschaft erklärt Algerien am 5. Juli 1962 seine Unabhängigkeit von Frankreich. Nach der Unabhängigkeit stand Algerien vor großen Problemen. Der Exodus von einer Million Algerien-Franzosen nach der Unabhängigkeit war nicht nur ein Schock für die Betroffenen, sondern bedeutete auch einen starken Aderlass von Fachkräften, der bis heute nachwirkt.Der FLN-Führer Ahmed Ben Bella wurde erster Präsident und erklärte Algerien zu einer sozialistischen und islamischen Nation: Verstaatlichung der Wirtschaft, Einheitspartei und Gleichschaltung der Medien.

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Zeitgeschichte

Kategorie: Persönlichkeiten

  • Abdelaziz Bouteflika - Präsident Algeriens (1999 - bis heute)

    Abdelaziz Bouteflika( * 2. März 1937 in Oujda, Marokko) ist seit 1999 algerischer Präsident. Er schloss sich 1956 der algerischen Befreiungsbewegung FLN an. 1962-1963 war er Minister für Jugend, Sport und Tourismus. Schon mit 28 Jahren stellte Ahmed Ben Bella ihn als Außenminister in seiner Regierung auf und blieb bis 1979 in seinem Amt. Als der ehrgeizige Politiker aus dem Exil heimgekehrte und zum Präsidenten 1999 gewählt wurde,

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  • Colonel Amirouche (1926 - 1959) - Märtyrer

    Amirouche Ait Hamouda (31 Oktober 1926 in Tassaft Ouguemoun 1926- 29 März 1959 Boussada), besser bekannt unter dem Namen Colonel Amirouche, war ein algerischer Nationalist und gilt als einer der hervorragendsten Führer der algerischen Aufstandsbewegung . Er war Oberst der ALN (Nationale Befreiungsarmee) und genoss den legendären Ruf einer der härtesten Widerstandskämpfer Algeriens zu sein.

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    Houari Boumedienne(* 23. Augus 1927 in Guelma; † 27. Dezember 1978 in Algier) mit bürgerlichem Namen Mohammed Boukharrouba; war ein algerischer Politiker und Staatschef von 1965 bis 1978. 1955 schloss er sich nach einem Theologie-Studium in Constantine und Kairo der FLN an. In dieser gewann er während des Algerienkriegs als Kommandeur schnell an Einfluss.

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  • Ahmed Ben Bella - Präsident Algeriens (1962 - 1965)

    Ahmed Ben Bella(* 25. Dezember 1918 in Maghnia Algerien; † 11. April 2012 in Algier) war Algeriens erster Präsident, ein militanter Nationalist und einer der entscheidenden Persönlichkeiten Algeriens, der eine Hauptverantwortung in der nationalen Bewegung übernahm und eine führende Rolle im Befreiungskampf des algerischen Volkes gespielt hatte.

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