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Felsmalereien des Tassili n’Ajjer - Weltnaturerbe.

Die Felsmalereien von Tassili n'Ajjer zählen zu den bedeutendsten Zeugnissen prähistorischer Höhlenmalerei der Welt. Sie liegen in dem rund 80000 qkm grossen Nationalpark, der noch heute ein El Dorado für seltene Tier- und Pflanzenarten ist. Sie gehören seit 1982 zum UNESCO- Weltkulturerbe.

Minztee - eine lange maghrebinische Teekultur

Teetrinken war und ist eines der wichtigsten Rituale in den Ländern des Maghreb, insbesondere bei den Nomaden in der Wüste. Um ein Tee zuzubereiten braucht man drei Dinge sagen die Nomaden: die Zeit, die Glut und natürlich die Freunde... das dritte Glas ist süß, lieblich und "geheimnisvoll wie die Liebe"...

Die Suche nach den Gebeinen - Tahar Djaout

Mitten in die Siegesfeier platzt der Befehl zum Aufbruch. Wer einen Verwandten in der Widerstandsbewegung hatte, soll sich auf die Suche nach dessen sterblichen Überresten machen. Auch der 14-jährige Erzähler zieht mit einem Esel und einem Alten aus dem Dorf los.

Yal Menfi- Akli Yahiatene.

"Yal Menfi" ist arabisch und bedeutet "Der Deportierte". Das Lied ist eine Neuauflage eines alten Songs auf algerisch-arabischen Dialekt, der kurz nach der Deportation von Algeriern nach Neukaledonie gegen 1871 beim Aufstand von El Mokrani und Scheich Ahaddad geschrieben und den Deportierten gewidmet wurde.

Algier - schön, schräg, schonungslos.

Algier, die Hauptstadt Algeriens wird auch die weiße Perle am Mittelmeer genannt. Prächtige Kolonialarchitektur, eine zum Weltkulturerbe gehörende Kasbah, bunte Märkte, quirliges Leben, arabisch-französische Bäckereien, Dauerstaus, Palmen, Strände, Öl- und Gasreichtum.

Weisheit des Tages

Nicht außerhalb, nur in sich selbst soll man den Frieden suchen. Wer innere Stille gefunden hat, der greift nach nichts und er verwirft auch nichts. Chinesische Weisheit

Algerien Heute (2002 bis heute)

Mit dem Abflauen des Bürgerkrieges wurde der aus dem Exil heimgekehrte Ex-Außenminister Boumediennes, Abdel Aziz Bouteflika, 1999 zum Präsidenten gewählt. Auch unter Präsident Abdel Aziz Bouteflika konnte das Problem des islamischen Terrors nicht beseitigt werden zumal eine Ursache die sehr hohe Arbeitslosigkeit der Jugend (bis 80 %) nicht beseitigt werden konnte. Bouteflika wollte den Bürgerkrieg durch eine Versöhnungspolitik ohne tiefere Aufarbeitung durch "Vergeben und Vergessen" beenden und hielt darüber im Jahr 1999 ein Referendum ab,

in dem die Politik der "ausgestreckten Hand" bestätigt wurde. Im Januar 2000 lief eine Amnestie für reuige Islamisten aus die Bouteflika nach der Selbstauflösung der AIS (der bewaffnete Arm der FIS) im März 2000 unbefristet verlängerte. In dieser Politik wird die ehemalige Einheitspartei FLN bei den Parlamentswahlen 2002 bestätigt.
Am 8. April 2004 fand eine erneute Präsidentenwahl statt. Da das Militär diesmal Neutralität zugesichert hatte galt die Wahl als freieste seit der Unabhängigkeit Algeriens 1962. Insgesamt waren sechs Kandidaten angetreten Abdel Aziz Bouteflika der 1999 mit Rückendeckung des Militärs gewählt worden war galt als Favorit. Der Ex-Premierminister Ali Benflis galt als der einzige ernstzunehmende Herausforderer. Bouteflika erhielt bereits im ersten Wahlgang der Präsidentenwahl 83 Prozent der Stimmen. Ali Benflis blieb damit weit hinter ihm. Bouteflika ist der erste Präsident Algeriens der ein zweites Mandat erhält.
Eine „Charta für Frieden und nationale Aussöhnung“, die im September 2005 durch ein Referendum bestätigt wurde, sieht neben Amnestiemöglichkeiten auch Entschädigungen für Opfer sowie finanzielle Wiedereingliederungshilfen für ehemalige Terroristen vor, von denen diese regen Gebrauch machten.
Gleichzeitig ist eine unbestimmte Anzahl von Kämpfern weiterhin aktiv, die sich GSPC (Salafisten-Gruppe für Predigt und Kampf (arabisch ‏الجماعة السلفية للدعوة والقتال‎; französisch Groupe Salafiste pour la Prédication et le Combat) bzw. AQMI (Organisation al-Qaida des Islamischen Maghreb (arabisch ‏تنظيم القاعدة ببلاد المغرب الاسلامي‎; frz. Organisation al-Qaïda au Maghreb islamique) nennen und die auf die Aussöhnungs- und Wiedereingliederungsversuche Bouteflikas nicht reagiert haben und sich hauptsächlich durch Überfälle und Entführungen finanzieren.
Die Zahl der Personen, die während des Bürgerkrieges verschwunden sind, wird auf ca. 10.000 geschätzt.
Bei den letzten Parlamentswahlen im Jahr 2012 konnten sich die dem Präsidenten nahestehenden politischen Kräfte durchsetzen, die Islamisten verpassten den erhofften Wahlsieg.
Bouteflika wurde noch 2009 - 2014 und 2014 - 2019  zum Präsidenten bestätigt,  wofür eine Verfassungsänderung benötigt wurde. Quelle: wikipedia.org

Zeitgeschichte

Nach 132 Jahren französischer Herrschaft erklärt Algerien am 5. Juli 1962 seine Unabhängigkeit von Frankreich. Nach der Unabhängigkeit stand Algerien vor großen Problemen. Der Exodus von einer Million Algerien-Franzosen nach der Unabhängigkeit war nicht nur ein Schock für die Betroffenen, sondern bedeutete auch einen starken Aderlass von Fachkräften, der bis heute nachwirkt.Der FLN-Führer Ahmed Ben Bella wurde erster Präsident und erklärte Algerien zu einer sozialistischen und islamischen Nation: Verstaatlichung der Wirtschaft, Einheitspartei und Gleichschaltung der Medien.

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Zeitgeschichte

Kategorie: Persönlichkeiten

  • Die Nationale Befreiungsfront FLN

    Die Nationale Befreiungsfront FLN(französisch FLN Front de Libération Nationale) ist eine algerische Partei, die aus einer früheren Befreiungsbewegung heraus entstanden ist. Das Revolutionären Komitees für Einheit und Aktion (französisch CRUA - Comité révolutionnaire d'unité et d'action) wurde im März 1954 von den historischen Führern genannt „neun Brüder“

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  • Abdelaziz Bouteflika - Präsident Algeriens (1999 - bis heute)

    Abdelaziz Bouteflika( * 2. März 1937 in Oujda, Marokko) ist seit 1999 algerischer Präsident. Er schloss sich 1956 der algerischen Befreiungsbewegung FLN an. 1962-1963 war er Minister für Jugend, Sport und Tourismus. Schon mit 28 Jahren stellte Ahmed Ben Bella ihn als Außenminister in seiner Regierung auf und blieb bis 1979 in seinem Amt. Als der ehrgeizige Politiker aus dem Exil heimgekehrte und zum Präsidenten 1999 gewählt wurde,

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  • Abane Ramdane (1920 - 1957) - Algerischer Politiker

    Abane Ramdane (10. Juni 1920, Larbaa Algerien - 27. Dezember 1957 Marokko) war ein Aktivist des algerischen Nationalismus und Mitglied der Front de Libération Nationale. Er spielte eine Schlüsselrolle bei der Organisation der Unabhängigkeitskampf während des Algerienkrieges . Sein Einfluss war so groß, dass er als "Architekten der Revolution" bekannt war. 

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  • Mohammad Boudiaf (1919 - 1992) - Algerischer Politiker

    Mohammad Boudiaf(* 23. Juni 1919; † 29. Juni 1992 in Annaba), auch Si Tayeb el Watani genannt, war ein führender algerischer Politiker, einer der Mitbegründer der Nationalen Befreiungsfront FLN und Mitglied des ersten "Revolutionsrates", bestehend aus sechs Mitgliedern, das am 1. Nov. 1954 den algerischen Aufstand gegen Frankreich auslöste.

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