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Die 12 UNESCO-Welterben in Algerien.

Die UNESCO hat seit 1980 insgesamt sieben Stätten in Algerien zum Weltkultur (K) - und Weltnaturerbe (N) erklärt und fünf immateriellen Kulturerben in die UNESCO-Listen des immateriellen Kulturerbe aufgenommen.

Couscous - eine kulinarische Tradition aus dem Maghreb

Couscous gehört zu den Grundnahrungsmitteln der nordafrikanischen Küche, ist das Nationalgericht des Maghreb. Couscous besteht aus kleinen Grießkügelchen, die heute fast ausschließlich industriell und in großen Mengen produziert werden.

Die Überfahrt - Mouloud Mammeri

Mourad hat um die Freiheit gekämpft. Er hat den Untergrund und die Haft kennengelernt. All dies nur, um nach 20 Jahren feststellen zu müssen, daß man nie an sein Ziel gelangt. Dies ist die Bilanz, die bittere, die Mourad schließlich ziehen muß.Selbst sein Beruf als Journalist - zunächst noch Berufung -...

Hiziya, ein sinnbildliches Lied und Gedicht - Abdelhamid Ababsa.

Die Liebesgeschichte von Hiziya und Said aus Algerien, in der Liebe, Leidenschaft und tragische Schicksale zusammentreffen. Sie wurde nach dem Tod von Hiziya im Jahr 1875 im Alter von 23 Jahren berühmt. Das Lied "Hiziya" wurde ursprünglich von Abdelhamid Ababsa interpretiert.

Algérie, la mer retrouvée - Algerien entdeckt seine Küste wieder.

Thalassa, eine sehr beliebte Sendung des Französisch-Kanals FR3, bietet eine neuartige Erkundung der 1600 Kilometer langen Küsten und nimmt uns auf eine ungewöhnliche Reise mit. Von West nach Ost bieten die algerischen Landschaften eine faszinierende Vielfalt. 

Weisheit des Tages

Weise ist der Mensch, der nicht nach den Dingen trauert, die er nicht besitzt, sondern sich der Dinge erfreut, die er hat. Epiktet

Als in Deutschland am 8. Mai 1945 mit der Unterzeichnung der Kapitulationsurkunde der Zweite Weltkrieg für beendet erklärt wurde und die Welt den Sieg der Alliierten über den Hitlerfaschismus feierte, geschah in Algerien, fast unbemerkt von der Welt, ein Verbrechen, 

das sich als „Massaker von Sétif“ in die Geschichte Algeriens eingebrannt hat. Algerien gedenkt jedes Jahr am 8. Mai seiner Märtyrer, die bei den blutigen Massakern der französischen Kolonialkräfte an dem algerischen Volk vor allem in Setif, Guelma und Kherata, am 8. Mai 1945, auf dem Feld der Ehre gefallen sind. Das Massaker von Setif war die ab 8. Mai 1945 stattfindende blutige Niederschlagung des Widerstandes in Algerien gegen die französische Besatzung in den Orten Sétif, Guelma und Kherrata. Am 1. Mai 1945 hatte die 1939 aufgelöste Partei des algerischen Volkes (PPA) in Setif für die Freilassung ihres Führers Messali Hadj demonstriert. Die französisch dominierte Polizei hatte in die Menge geschossen und es gab einige Tote. {jcomments on} 

 Am 8. Mai 1945, aus Anlass der offiziellen Feiern des Kriegsendes in Europa, demonstrierte die PPA erneut. Eine Menge von weit über 10.000 Algeriern marschierte auf das von Europäern besetzte und besiedelte Viertel zu. Die Demonstranten, angeführt von Frauen, um den friedlichen Charakter der Demonstration heruaszustreichen, forderten „Gleichheit, Unabhängigkeit und Algerien den Arabern“. Französische Gendarmen versuchten, den Demonstranten ihre Fahnen zu entreißen – bei dieser Gelegenheit wurde erstmals die grün-weiße algerische Fahne mit rotem Stern und Halbmond geschwungen. Die Gendarmen erlagen die Übermacht und wandten Gewalt an, wobei es zu Verletzten und Toten kam. Der Aufruhr verbreitete sich rasch. Widerstandskämpfer versuchten europäische Siedler zu vertreiben, wobei diese erstmals einige Verluste zu vermelden hatten.

Die französischen Besatzer reagierten mit weiterer Unterdrückung der Zivilbevölkerung. Mit Unterstützung der französischen Behörden organisierten sich die Kolonialfranzosen in Milizen, die sich daran machten, Rache zu üben. Laut einem zeitgenössischen Polizeibericht rühmte sich ein Franzose, 83 Algerier ("Merles" = Amseln) erschossen zu haben. Armee und Marine bombardierten und beschossen zudem Dörfer mit Granaten. Aus den Dörfern fliehende Zivilisten wurden ebenfalls beschossen. Viele wurden in Massengräbern verscharrt. Die Milizionäre errichteten Scheiterhaufen, um die Leichname zu "entsorgen". Militärgerichte traten in Aktion und fällten 151 Todesurteile, wovon 28 sofort vollstreckt wurden. Zivilisten wurden bei lebendigem Leib mit Benzin übergossen, angezündet und verbrannten bei lebendigem Leibe. Die von Franzosen höhnisch als "Befriedungsoperation" bezeichneten Massaker endeten offiziell am 22. Mai 1945. Algerien gab hinterher rückblickend eine Zahl von 45.000 ermordeten Algeriern an. Die französischen Besatzer bezeichneten das als Übertreibung. Quelle: wikipedia.org

Zeitgeschichte

Nach 132 Jahren französischer Herrschaft erklärt Algerien am 5. Juli 1962 seine Unabhängigkeit von Frankreich. Nach der Unabhängigkeit stand Algerien vor großen Problemen. Der Exodus von einer Million Algerien-Franzosen nach der Unabhängigkeit war nicht nur ein Schock für die Betroffenen, sondern bedeutete auch einen starken Aderlass von Fachkräften, der bis heute nachwirkt.Der FLN-Führer Ahmed Ben Bella wurde erster Präsident und erklärte Algerien zu einer sozialistischen und islamischen Nation: Verstaatlichung der Wirtschaft, Einheitspartei und Gleichschaltung der Medien.

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Zeitgeschichte

Kategorie: Persönlichkeiten

  • Larbi Ben Mohamed Ben Brahim, (1840 Figuig Marokko – 1908 Oujda Marokko) gennant Bouamama, weil er einen Turban (Amama) auf dem Kopf trug, war ein algerischer Freiheitskämpfer und Mystiker, Abkömmling der Stämme der Ouled Sidi Cheikh. Im Jahre 1881 wurde "Der Code de l'indigénat" eingeführt, ein rassistisches Gesetz, der aus Muslimen Bürger zweiter Klasse machte.

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  • Krim Belkassem (1922 - 1970)- Algerischer Politiker

    Krim Belkassem (* 1922 inKabylei Algerien; † 20. Oktober 1970 in Frankfurt am Main), war ein algerischer Offizier und Politiker und spielte eine bedeutende Rolle im Algerienkrieg, für den Kampf für die Unabhängigkeit Algeriens von Frankreich. Er war ein historischer Anführer des algerischen Nationalismus in der Kabylei und später, ab 1958, Mitglied der GPRA (provisorische Regierung der Republik).

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  • Mostepha Ben Boulaid (1917 - 1956) - Märtyrer

    Mostepha Ben Boulaid (5 Februar 1917-22 März 1956) war ein algerischer Nationalist, Mitglied und Gründer des revolutionären Ausschusses vom 01. November 1954. Im Jahr 1955 reiste er nach Libyen, um die Militanten mit Waffen zu versorgen.  Er wurde am 11. Februar 1955 in Tunesien festgenommen, im Zentralgefängnis von Constantine gehalten und zum Tod verurteilt.

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  • Houari Boumedienne - Präsident Algeriens (1965 - 1978)

    Houari Boumedienne(* 23. Augus 1927 in Guelma; † 27. Dezember 1978 in Algier) mit bürgerlichem Namen Mohammed Boukharrouba; war ein algerischer Politiker und Staatschef von 1965 bis 1978. 1955 schloss er sich nach einem Theologie-Studium in Constantine und Kairo der FLN an. In dieser gewann er während des Algerienkriegs als Kommandeur schnell an Einfluss.

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