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Die polyphone Musik Ahellil der Region Gourara - Weltkulturerbe.

Die Ahellil ist eine Kombination aus Poesie, harmonischen Gesang, Musik und Tanz aus der Region Gourara im Südwesten Algeriens. Die polyphone Musik Ahellil ist ein poetisch-musikalisches und sinnbildliches Genre des Volks Zeneta (Iznaten).

Zlabia - ein Süßgebäck in Zuckersirup aus dem Maghreb

Zlabia ist eine äußerst begehrte und hierzulande relativ unbekannte Süßspeise aus dem Maghreb. Zlabia wird aus einem speziellen Brandteig zubereitet und dann in heißem Öl schneckenförmig und schwimmend frittiert bis sie goldbraun ist.

Stern von Algier - Aziz Chouaki

Den Spagat zwischen Tradition und Moderne thematisiert Aziz Chouaki in seinem Roman Etoile d’Alger (deutsch: Stern von Algier). Moussa, ein Musiker aus dem Volk, will traditionelle Berbermusik mit westlicher verweben, er will „der Michael Jackson von Algier“ werden.Und wenn dieser Hund..

Ya Rayeh - Dahmane El Harrachi.

“Ya Rayah“ wurde bereits im Jahr 1973 von Chaabi Sänger Dahmane El Harrachi geschrieben und aufgeführt. Gesungen wird der Song in einem arabisch-algerischer Dialekt. Im dem Lied handelt es um den immer wiederkehren Gedanken der ersten Generation von Migranten, an die Heimat in die sie zurückkehren wollen.

Die Rückkehr der sterblichen Überreste von Emir Abd El-Kader.

Hier sind einige Bilder, den man sonst nicht oft zu sehen bekommt. Archivbilder von Algerien im vierten Jahr (1966) seiner Unabhängigkeit, die den Transfer der Überreste von Emir Abd El-Kader von Damaskus nach Algier zeigen. Der Emir Abd El-Kader war das Symbol ..

Weisheit des Tages

Gehe eine Meile, um einen Kranken zu besuchen, zwei, um Frieden zu stiften, und drei, um einen Freund zu sehen. Arabische Weisheit

Als in Deutschland am 8. Mai 1945 mit der Unterzeichnung der Kapitulationsurkunde der Zweite Weltkrieg für beendet erklärt wurde und die Welt den Sieg der Alliierten über den Hitlerfaschismus feierte, geschah in Algerien, fast unbemerkt von der Welt, ein Verbrechen, 

das sich als „Massaker von Sétif“ in die Geschichte Algeriens eingebrannt hat. Algerien gedenkt jedes Jahr am 8. Mai seiner Märtyrer, die bei den blutigen Massakern der französischen Kolonialkräfte an dem algerischen Volk vor allem in Setif, Guelma und Kherata, am 8. Mai 1945, auf dem Feld der Ehre gefallen sind. Das Massaker von Setif war die ab 8. Mai 1945 stattfindende blutige Niederschlagung des Widerstandes in Algerien gegen die französische Besatzung in den Orten Sétif, Guelma und Kherrata. Am 1. Mai 1945 hatte die 1939 aufgelöste Partei des algerischen Volkes (PPA) in Setif für die Freilassung ihres Führers Messali Hadj demonstriert. Die französisch dominierte Polizei hatte in die Menge geschossen und es gab einige Tote. {jcomments on} 

 Am 8. Mai 1945, aus Anlass der offiziellen Feiern des Kriegsendes in Europa, demonstrierte die PPA erneut. Eine Menge von weit über 10.000 Algeriern marschierte auf das von Europäern besetzte und besiedelte Viertel zu. Die Demonstranten, angeführt von Frauen, um den friedlichen Charakter der Demonstration heruaszustreichen, forderten „Gleichheit, Unabhängigkeit und Algerien den Arabern“. Französische Gendarmen versuchten, den Demonstranten ihre Fahnen zu entreißen – bei dieser Gelegenheit wurde erstmals die grün-weiße algerische Fahne mit rotem Stern und Halbmond geschwungen. Die Gendarmen erlagen die Übermacht und wandten Gewalt an, wobei es zu Verletzten und Toten kam. Der Aufruhr verbreitete sich rasch. Widerstandskämpfer versuchten europäische Siedler zu vertreiben, wobei diese erstmals einige Verluste zu vermelden hatten.

Die französischen Besatzer reagierten mit weiterer Unterdrückung der Zivilbevölkerung. Mit Unterstützung der französischen Behörden organisierten sich die Kolonialfranzosen in Milizen, die sich daran machten, Rache zu üben. Laut einem zeitgenössischen Polizeibericht rühmte sich ein Franzose, 83 Algerier ("Merles" = Amseln) erschossen zu haben. Armee und Marine bombardierten und beschossen zudem Dörfer mit Granaten. Aus den Dörfern fliehende Zivilisten wurden ebenfalls beschossen. Viele wurden in Massengräbern verscharrt. Die Milizionäre errichteten Scheiterhaufen, um die Leichname zu "entsorgen". Militärgerichte traten in Aktion und fällten 151 Todesurteile, wovon 28 sofort vollstreckt wurden. Zivilisten wurden bei lebendigem Leib mit Benzin übergossen, angezündet und verbrannten bei lebendigem Leibe. Die von Franzosen höhnisch als "Befriedungsoperation" bezeichneten Massaker endeten offiziell am 22. Mai 1945. Algerien gab hinterher rückblickend eine Zahl von 45.000 ermordeten Algeriern an. Die französischen Besatzer bezeichneten das als Übertreibung. Quelle: wikipedia.org

Zeitgeschichte

Nach 132 Jahren französischer Herrschaft erklärt Algerien am 5. Juli 1962 seine Unabhängigkeit von Frankreich. Nach der Unabhängigkeit stand Algerien vor großen Problemen. Der Exodus von einer Million Algerien-Franzosen nach der Unabhängigkeit war nicht nur ein Schock für die Betroffenen, sondern bedeutete auch einen starken Aderlass von Fachkräften, der bis heute nachwirkt.Der FLN-Führer Ahmed Ben Bella wurde erster Präsident und erklärte Algerien zu einer sozialistischen und islamischen Nation: Verstaatlichung der Wirtschaft, Einheitspartei und Gleichschaltung der Medien.

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Zeitgeschichte

Kategorie: Persönlichkeiten

  • Abane Ramdane (1920 - 1957) - Algerischer Politiker

    Abane Ramdane (10. Juni 1920, Larbaa Algerien - 27. Dezember 1957 Marokko) war ein Aktivist des algerischen Nationalismus und Mitglied der Front de Libération Nationale. Er spielte eine Schlüsselrolle bei der Organisation der Unabhängigkeitskampf während des Algerienkrieges . Sein Einfluss war so groß, dass er als "Architekten der Revolution" bekannt war. 

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  • Ahmed Zabana (1926 - 1956) - Märtyrer

    Ahmed Zabana (1926 in El-Hamri  Oran – 19. Juni 1956 in Algier) war ein algerischer Freiheitskämpfer und beteiligte sich an dem Ausbruch des algerischen Unabhängigkeitskriegs. In der Nacht zum 1. November 1954, organisierte er mit einer Gruppe von Aufständischen den Angriff gegen die Forststation in Oran. Dabei wurde der Förster François Braun getötet.

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  • Si Kaddour Benghabrit (* 1868 Sidi Belabbes/Algerien,  † 1954 Paris) war ein algerischer religiöse Führer, Gründer und Rektor der Großen Moschee von Paris zwischen 1926 -1954 sowie ein großer Humanist, der viele hundert Juden vor den Nazis rettete.

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  • Krim Belkassem (1922 - 1970)- Algerischer Politiker

    Krim Belkassem (* 1922 inKabylei Algerien; † 20. Oktober 1970 in Frankfurt am Main), war ein algerischer Offizier und Politiker und spielte eine bedeutende Rolle im Algerienkrieg, für den Kampf für die Unabhängigkeit Algeriens von Frankreich. Er war ein historischer Anführer des algerischen Nationalismus in der Kabylei und später, ab 1958, Mitglied der GPRA (provisorische Regierung der Republik).

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