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Sebiba-Rituale in der Djanet-Oase - Weltkulturerbe.

Im November 2014 ist die Rituale des Sebiba-Fests in die UNESCO-Listen des immateriellen Kulturerbes aufgenommen worden. Die Rituale und Zeremonien des Sebiba-Fests werden von zwei in Djanet/Algerien lebenden Gemeinschaften praktiziert.

Ras el Hanout - der König der Gewürze

Ras el Hanout ist die Gewürzmischung des Maghreb und verleiht vielen herzhaften Gerichten eine unvergleichlich maghrebinische Note. Diese Gewürzmischung bestehend aus bis zu 35 verschiedenen Gewürzen, sorgt dafür, dass die Nationalgerichte des Maghreb wie Tajine, ...

Die Überfahrt - Mouloud Mammeri

Mourad hat um die Freiheit gekämpft. Er hat den Untergrund und die Haft kennengelernt. All dies nur, um nach 20 Jahren feststellen zu müssen, daß man nie an sein Ziel gelangt. Dies ist die Bilanz, die bittere, die Mourad schließlich ziehen muß.Selbst sein Beruf als Journalist - zunächst noch Berufung -...

Rabi yaltouf bik ya Dzayer - Haroun Rachid.

Rachid Haroun spielt und singt Lieder aus der Geschichte der arabisch-andalusischen Musik. Eine Mischung aus Genres und Stilrichtungen, die in der langen Geschichte der andalusisch-algerischen Musik verwurzelt sind.

Die Rückkehr der sterblichen Überreste von Emir Abd El-Kader.

Hier sind einige Bilder, den man sonst nicht oft zu sehen bekommt. Archivbilder von Algerien im vierten Jahr (1966) seiner Unabhängigkeit, die den Transfer der Überreste von Emir Abd El-Kader von Damaskus nach Algier zeigen. Der Emir Abd El-Kader war das Symbol ..

Weisheit des Tages

Weise ist der Mensch, der nicht nach den Dingen trauert, die er nicht besitzt, sondern sich der Dinge erfreut, die er hat. Epiktet

Als in Deutschland am 8. Mai 1945 mit der Unterzeichnung der Kapitulationsurkunde der Zweite Weltkrieg für beendet erklärt wurde und die Welt den Sieg der Alliierten über den Hitlerfaschismus feierte, geschah in Algerien, fast unbemerkt von der Welt, ein Verbrechen, 

das sich als „Massaker von Sétif“ in die Geschichte Algeriens eingebrannt hat. Algerien gedenkt jedes Jahr am 8. Mai seiner Märtyrer, die bei den blutigen Massakern der französischen Kolonialkräfte an dem algerischen Volk vor allem in Setif, Guelma und Kherata, am 8. Mai 1945, auf dem Feld der Ehre gefallen sind. Das Massaker von Setif war die ab 8. Mai 1945 stattfindende blutige Niederschlagung des Widerstandes in Algerien gegen die französische Besatzung in den Orten Sétif, Guelma und Kherrata. Am 1. Mai 1945 hatte die 1939 aufgelöste Partei des algerischen Volkes (PPA) in Setif für die Freilassung ihres Führers Messali Hadj demonstriert. Die französisch dominierte Polizei hatte in die Menge geschossen und es gab einige Tote. {jcomments on} 

 Am 8. Mai 1945, aus Anlass der offiziellen Feiern des Kriegsendes in Europa, demonstrierte die PPA erneut. Eine Menge von weit über 10.000 Algeriern marschierte auf das von Europäern besetzte und besiedelte Viertel zu. Die Demonstranten, angeführt von Frauen, um den friedlichen Charakter der Demonstration heruaszustreichen, forderten „Gleichheit, Unabhängigkeit und Algerien den Arabern“. Französische Gendarmen versuchten, den Demonstranten ihre Fahnen zu entreißen – bei dieser Gelegenheit wurde erstmals die grün-weiße algerische Fahne mit rotem Stern und Halbmond geschwungen. Die Gendarmen erlagen die Übermacht und wandten Gewalt an, wobei es zu Verletzten und Toten kam. Der Aufruhr verbreitete sich rasch. Widerstandskämpfer versuchten europäische Siedler zu vertreiben, wobei diese erstmals einige Verluste zu vermelden hatten.

Die französischen Besatzer reagierten mit weiterer Unterdrückung der Zivilbevölkerung. Mit Unterstützung der französischen Behörden organisierten sich die Kolonialfranzosen in Milizen, die sich daran machten, Rache zu üben. Laut einem zeitgenössischen Polizeibericht rühmte sich ein Franzose, 83 Algerier ("Merles" = Amseln) erschossen zu haben. Armee und Marine bombardierten und beschossen zudem Dörfer mit Granaten. Aus den Dörfern fliehende Zivilisten wurden ebenfalls beschossen. Viele wurden in Massengräbern verscharrt. Die Milizionäre errichteten Scheiterhaufen, um die Leichname zu "entsorgen". Militärgerichte traten in Aktion und fällten 151 Todesurteile, wovon 28 sofort vollstreckt wurden. Zivilisten wurden bei lebendigem Leib mit Benzin übergossen, angezündet und verbrannten bei lebendigem Leibe. Die von Franzosen höhnisch als "Befriedungsoperation" bezeichneten Massaker endeten offiziell am 22. Mai 1945. Algerien gab hinterher rückblickend eine Zahl von 45.000 ermordeten Algeriern an. Die französischen Besatzer bezeichneten das als Übertreibung. Quelle: wikipedia.org

Zeitgeschichte

Nach 132 Jahren französischer Herrschaft erklärt Algerien am 5. Juli 1962 seine Unabhängigkeit von Frankreich. Nach der Unabhängigkeit stand Algerien vor großen Problemen. Der Exodus von einer Million Algerien-Franzosen nach der Unabhängigkeit war nicht nur ein Schock für die Betroffenen, sondern bedeutete auch einen starken Aderlass von Fachkräften, der bis heute nachwirkt.Der FLN-Führer Ahmed Ben Bella wurde erster Präsident und erklärte Algerien zu einer sozialistischen und islamischen Nation: Verstaatlichung der Wirtschaft, Einheitspartei und Gleichschaltung der Medien.

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Zeitgeschichte

Kategorie: Persönlichkeiten

  • Benyoucef Benkhedda (1923 - 2003) - Algerischer Politiker

    Benyoucef Benkhedda(* 30.11.1923 in Berrouaghia Médéa - † 04.02.2003 in Algier), war der zweite Präsident der GPRA Algeriens. Nachdem er seine Primarschule vollendete, zog er in die Stadt Blida ein dann nach Algier, wo er sein Studium als Apotheker absolvierte. Im Jahre 1946 arbeitete er beim Komitee der Publikation von der Zeitung El Omma El Djazairia.

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  • Larbi Ben Mohamed Ben Brahim, (1840 Figuig Marokko – 1908 Oujda Marokko) gennant Bouamama, weil er einen Turban (Amama) auf dem Kopf trug, war ein algerischer Freiheitskämpfer und Mystiker, Abkömmling der Stämme der Ouled Sidi Cheikh. Im Jahre 1881 wurde "Der Code de l'indigénat" eingeführt, ein rassistisches Gesetz, der aus Muslimen Bürger zweiter Klasse machte.

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  • Hocine Aït Ahmed (* 20. August 1926 in Ain El Hammam/Algerien; †23. Dezember 2015 in Lausanne/Schweiz) war ein algerischer Politiker und einer der Väter des algerischen Unabhängigkeitskampfes. Er gehörte zu den Gründern der FLN und war das bei weitem gebildetste und kultivierteste Mitglied des historischen Komitees, das am 1. Nov. 1954 den algerischen Aufstand gegen Frankreich auslöste.

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  • Emir Abd El-Kader. auch Abd El-Kader. El djazairi (* 6. September 1808 in Guetna bei Mascara; † 26. Mai 1883 in Damaskus) war ein algerischer Freiheitskämpfer und Gelehrter.  Am 21.November 1832 wurde er zum Emir gewählt und damit Chef des algerischen Staats.

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