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Der Haik - ein traditionelles Gewand aus dem Maghreb.

Der Haik ist ein als Schleier getragenes Kleidungsstück für Frauen aus dem Maghreb, der leider am verschwinden ist. Die Frauen hüllen sich in ein weites, einfarbiges, naturweißes, wollenes, mehrere Meter langes Tuch, das sie um Körper und Kopf wickeln. Darunter befinden sich meistens kurzärmelige Hauskleider.

Die Burek - eine echte Geschmacksbombe

Unter dem Namen Burek (auch Brick) versteht man im Maghreb die gefüllten Teigtaschen, die aus Dioul (Brickteig) hergestellt werden. Knusprig von aussen, drin weich, Burek ist eine echte Geschmacksbombe und ein elegantes Geschenk volle Überraschungen.

Wüsten - Mohammed Dib

Wie ein Film einer unmöglichen Rückkehr ist diese Geschichte, unbestimmt, nach allen Richtungen offen... Dib ist einer der bekanntesten algerischen Schriftsteller in französischer Sprache. Er starb am 2. Mai 2003 im französischen Exil.

Babylone Band.

Ein Song Namens Ya Zina (Oh Schöne). Ein sehr schönes Lied mit Gitarre von der algerischen Band "Babylone". Babylone ist eine algerische Band, die 2012 gegründet wurde. Inspiriert von der maghrebinischen, afrikanischen und westlichen Musik bringt die Band einen neuen Musikstil auf Bühne.

 

Echappées Belles - Südalgerien.

Von Tamanrassat bis zum Nationalpark Ahaggar über die Hochebenen von Assekrem wird eine wüstenartige und fabelhafte Landschaft von Südalgerien sowie die Lebensweise der Tuareg (auch die blauen Ritter der Wüste genannt) gezeigt...

Weisheit des Tages

Die Menschen dieser Tage suchen nicht die Weisheit, sondern das Wissen. Das Wissen gehört der Vergangenheit an, die Weisheit der Zukunft. Indianische Weisheit

Als Massaker von Paris ging ein Blutbad in Paris am 17. Oktober 1961 während des Algerienkriegs (1954–1962) in die Geschichte ein. Schätzungen zufolge töteten Sicherheitskräfte damals mindestens 200 Menschen. 

Im 2012 - 51 Jahre später hat François Hollande als erster französischer Staatschef das Blutbad mit aller Deutlichkeit verurteilt. "Am 17. Oktober 1961 sind Algerier, die für ihr Recht auf Unabhängigkeit demonstriert haben, durch blutige Repression getötet geworden", sagte Hollande am Mittwoch, dem 51. Jahrestag des Blutbads. Die Republik erkenne diese Tatsachen in aller Klarheit an und verurteile sie.

Frankreichs Schande: Inhaftierte algerische Demonstranten kauern sich im Oktober 1961 zusammen, neben ihnen Tote und Verletzte. Die Polizei knüppelte während des Massakers wahllos mit Schlagstöcken und Eisenstangen auf die Protestler ein. Der Skandal war jahrzehntelang in der Öffentlichkeit ein Tabuthema.

Die französische Sicherheitskräfte hatten eine friedliche Kundgebung der algerischen Unabhängigkeitsbewegung niedergeschlagen, zu der die algerische Unabhängigkeitsbewegung FLN aufgerufen hatte. Anlass der Kundgebung war ein Ausgehverbot für Algerier, das der Pariser Polizeipräfekt Maurice Papon (1910-2007) verhängt hatte. Er wurde später wegen Kollaboration mit den Nazis zu zehn Jahren Haft verurteilt. 

Die Demonstraten wurden erschossen, erschlagen und zum Teil in der Seine ertränkt. Die blutig verlaufene Massendemonstration wurde in den französischen Medien seinerzeit nahezu flächendeckend totgeschwiegen und erst mit großem zeitlichem Abstand zum Gegenstand einer öffentlichen Diskussion in Frankreich. Quelle: wikipedia.org{jcomments on}

Erinnerungsplakette für das Massaker. Text: „Zur Erinnerung an die zahlreichen Algerier, die Opfer der blutigen Unterdrückung einer friedlichen Demonstration wurden“

Zeitgeschichte

Nach 132 Jahren französischer Herrschaft erklärt Algerien am 5. Juli 1962 seine Unabhängigkeit von Frankreich. Nach der Unabhängigkeit stand Algerien vor großen Problemen. Der Exodus von einer Million Algerien-Franzosen nach der Unabhängigkeit war nicht nur ein Schock für die Betroffenen, sondern bedeutete auch einen starken Aderlass von Fachkräften, der bis heute nachwirkt.Der FLN-Führer Ahmed Ben Bella wurde erster Präsident und erklärte Algerien zu einer sozialistischen und islamischen Nation: Verstaatlichung der Wirtschaft, Einheitspartei und Gleichschaltung der Medien.

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Zeitgeschichte

Kategorie: Persönlichkeiten

  • Chadli Bendjedid - Präsident Algeriens (1979 - 1992)

    Chadli Bendjedid ( * 14. April 1929 in Bouteldja, Annaba; †6. Oktober 2012 in Algier)  war von 1979 bis 1992 algerischer Präsident. Unter dem Präsidenten Houari Boumediene war er dessen naher Vertrauter und durch ihn wurde er zum Mitglied des Rates der Revolution im Jahre 1965 ernannt. 1969 ist er Oberst der Armee geworden. Nach dem Tod des Präsidenten Houari Boumediene wurde er der dritte Präsident von Algerien und Verteidigungsminister.

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  • Mostepha Ben Boulaid (1917 - 1956) - Märtyrer

    Mostepha Ben Boulaid (5 Februar 1917-22 März 1956) war ein algerischer Nationalist, Mitglied und Gründer des revolutionären Ausschusses vom 01. November 1954. Im Jahr 1955 reiste er nach Libyen, um die Militanten mit Waffen zu versorgen.  Er wurde am 11. Februar 1955 in Tunesien festgenommen, im Zentralgefängnis von Constantine gehalten und zum Tod verurteilt.

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  • Benyoucef Benkhedda (1923 - 2003) - Algerischer Politiker

    Benyoucef Benkhedda(* 30.11.1923 in Berrouaghia Médéa - † 04.02.2003 in Algier), war der zweite Präsident der GPRA Algeriens. Nachdem er seine Primarschule vollendete, zog er in die Stadt Blida ein dann nach Algier, wo er sein Studium als Apotheker absolvierte. Im Jahre 1946 arbeitete er beim Komitee der Publikation von der Zeitung El Omma El Djazairia.

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  • Krim Belkassem (1922 - 1970)- Algerischer Politiker

    Krim Belkassem (* 1922 inKabylei Algerien; † 20. Oktober 1970 in Frankfurt am Main), war ein algerischer Offizier und Politiker und spielte eine bedeutende Rolle im Algerienkrieg, für den Kampf für die Unabhängigkeit Algeriens von Frankreich. Er war ein historischer Anführer des algerischen Nationalismus in der Kabylei und später, ab 1958, Mitglied der GPRA (provisorische Regierung der Republik).

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