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Traditionshandwerk in strahlenden Farben - Teppichkunst aus Algerien.

Traditionshandwerk in strahlenden Farben und jede Menge Kunstwerke zur Auswahl: Die edelsten Teppiche Algeriens werden bis heute von Berbervölkern per Hand geknüpft, bis zu drei Monate dauert es, einen davon fertigzustellen.

Ras el Hanout - der König der Gewürze

Ras el Hanout ist die Gewürzmischung des Maghreb und verleiht vielen herzhaften Gerichten eine unvergleichlich maghrebinische Note. Diese Gewürzmischung bestehend aus bis zu 35 verschiedenen Gewürzen, sorgt dafür, dass die Nationalgerichte des Maghreb wie Tajine, ...

Straße der Verwirrten - Mohamed Magani

Wenn im Roman ein Streunerhund zur Hauptperson wird und dem Protagonisten Mahyou als treuer Freund zur Seite steht, dann sind sozialer Mangel und menschliche Frustration angesprochen. Mahyou lehrt die Hündin, ihr Bellen in eine vernehmbare Stimme zu verwandeln. Und wenn dieser Hund..

Ya Salah Ya Salah- Houria Aïchi.

Houria Aïchi gehört zu den prominentesten Vertretern einer traditionellen maghrebinischen Musik. Ihr hervorragender Gesang und ihre traditionellen Aufnahmen haben sie zur Botschafterin der hiesigen Chaouia-Kultur werden lassen.

Echappées Belles - Südalgerien.

Von Tamanrassat bis zum Nationalpark Ahaggar über die Hochebenen von Assekrem wird eine wüstenartige und fabelhafte Landschaft von Südalgerien sowie die Lebensweise der Tuareg (auch die blauen Ritter der Wüste genannt) gezeigt...

Weisheit des Tages

Man sieht nur mit dem Herzen gut. Das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar. Französische Weisheit

Als Massaker von Paris ging ein Blutbad in Paris am 17. Oktober 1961 während des Algerienkriegs (1954–1962) in die Geschichte ein. Schätzungen zufolge töteten Sicherheitskräfte damals mindestens 200 Menschen. 

Im 2012 - 51 Jahre später hat François Hollande als erster französischer Staatschef das Blutbad mit aller Deutlichkeit verurteilt. "Am 17. Oktober 1961 sind Algerier, die für ihr Recht auf Unabhängigkeit demonstriert haben, durch blutige Repression getötet geworden", sagte Hollande am Mittwoch, dem 51. Jahrestag des Blutbads. Die Republik erkenne diese Tatsachen in aller Klarheit an und verurteile sie.

Frankreichs Schande: Inhaftierte algerische Demonstranten kauern sich im Oktober 1961 zusammen, neben ihnen Tote und Verletzte. Die Polizei knüppelte während des Massakers wahllos mit Schlagstöcken und Eisenstangen auf die Protestler ein. Der Skandal war jahrzehntelang in der Öffentlichkeit ein Tabuthema.

Die französische Sicherheitskräfte hatten eine friedliche Kundgebung der algerischen Unabhängigkeitsbewegung niedergeschlagen, zu der die algerische Unabhängigkeitsbewegung FLN aufgerufen hatte. Anlass der Kundgebung war ein Ausgehverbot für Algerier, das der Pariser Polizeipräfekt Maurice Papon (1910-2007) verhängt hatte. Er wurde später wegen Kollaboration mit den Nazis zu zehn Jahren Haft verurteilt. 

Die Demonstraten wurden erschossen, erschlagen und zum Teil in der Seine ertränkt. Die blutig verlaufene Massendemonstration wurde in den französischen Medien seinerzeit nahezu flächendeckend totgeschwiegen und erst mit großem zeitlichem Abstand zum Gegenstand einer öffentlichen Diskussion in Frankreich. Quelle: wikipedia.org{jcomments on}

Erinnerungsplakette für das Massaker. Text: „Zur Erinnerung an die zahlreichen Algerier, die Opfer der blutigen Unterdrückung einer friedlichen Demonstration wurden“

Zeitgeschichte

Nach 132 Jahren französischer Herrschaft erklärt Algerien am 5. Juli 1962 seine Unabhängigkeit von Frankreich. Nach der Unabhängigkeit stand Algerien vor großen Problemen. Der Exodus von einer Million Algerien-Franzosen nach der Unabhängigkeit war nicht nur ein Schock für die Betroffenen, sondern bedeutete auch einen starken Aderlass von Fachkräften, der bis heute nachwirkt.Der FLN-Führer Ahmed Ben Bella wurde erster Präsident und erklärte Algerien zu einer sozialistischen und islamischen Nation: Verstaatlichung der Wirtschaft, Einheitspartei und Gleichschaltung der Medien.

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Zeitgeschichte

Kategorie: Persönlichkeiten

  • Ahmed Zabana (1926 - 1956) - Märtyrer

    Ahmed Zabana (1926 in El-Hamri  Oran – 19. Juni 1956 in Algier) war ein algerischer Freiheitskämpfer und beteiligte sich an dem Ausbruch des algerischen Unabhängigkeitskriegs. In der Nacht zum 1. November 1954, organisierte er mit einer Gruppe von Aufständischen den Angriff gegen die Forststation in Oran. Dabei wurde der Förster François Braun getötet.

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  • Moufdi Zakaria - Dichter der Revolution

    Moufdi Zakaria, Dichter der algerischen Revolution, wurde am 12. Juni 1908 in Beni Izguen in Ghardaia geboren, wo er seine ersten Unterrichte erhielt. Danach studierte er in tunesischen Schulen, besonders an der Zeitouna-Universität in Tunis, wo er sein Diplom gemacht hatte. Am Beginn der dreiβiger Jahre engagierte er sich in die politische und patriotische Aktion. Er war ein aktiver Mitglied innerhalb vieler anderen Parteien darunter der Front für Nationale Befreiung (FLN). Er hat zur Entwicklung der literarischen und politischen Aktivität in den Maghrebländern beigetragen.

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  • Ferhat Abbas (1899 - 1985) - Algerischer Politiker

    Ferhat Abbas (* 24. August 1899 in Taher, Algerien; † 24. Dezember 1985 in Algier), von Beruf ursprünglich Apotheker, war ein algerischer Freiheitskämpfer, Politiker und Führer im Unabhängigkeitskampf gegen Frankreich (Algerienkrieg). Er trat für die Selbstbestimmung Algeriens und die Unabhängigkeit von Frankreich ein. Im Frühjahr 1956 schloss er sich dem FLN an.

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  • Colonel Amirouche (1926 - 1959) - Märtyrer

    Amirouche Ait Hamouda (31 Oktober 1926 in Tassaft Ouguemoun 1926- 29 März 1959 Boussada), besser bekannt unter dem Namen Colonel Amirouche, war ein algerischer Nationalist und gilt als einer der hervorragendsten Führer der algerischen Aufstandsbewegung . Er war Oberst der ALN (Nationale Befreiungsarmee) und genoss den legendären Ruf einer der härtesten Widerstandskämpfer Algeriens zu sein.

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