1. Sehenswert
  2. Kochbuch
  3. Buch-Tipps
  4. Volkslieder
  5. Videothek

Sebiba-Rituale in der Djanet-Oase - Weltkulturerbe.

Im November 2014 ist die Rituale des Sebiba-Fests in die UNESCO-Listen des immateriellen Kulturerbes aufgenommen worden. Die Rituale und Zeremonien des Sebiba-Fests werden von zwei in Djanet/Algerien lebenden Gemeinschaften praktiziert.

Minztee - eine lange maghrebinische Teekultur

Teetrinken war und ist eines der wichtigsten Rituale in den Ländern des Maghreb, insbesondere bei den Nomaden in der Wüste. Um ein Tee zuzubereiten braucht man drei Dinge sagen die Nomaden: die Zeit, die Glut und natürlich die Freunde... das dritte Glas ist süß, lieblich und "geheimnisvoll wie die Liebe"...

Algerien, ein Land holt auf!

Algerien ist das flächenmäßig größte Land Afrikas, es ist der wichtigste Energielieferant Südeuropas und es liegt nur wenige Flugstunden von uns entfernt - und dennoch bleibt dieses Land von der öffentlichen Wahrnehmung in Deutschland - und in Europa insgesamt - weitgehend ausgeklammert.

Ya Rayeh - Dahmane El Harrachi.

“Ya Rayah“ wurde bereits im Jahr 1973 von Chaabi Sänger Dahmane El Harrachi geschrieben und aufgeführt. Gesungen wird der Song in einem arabisch-algerischer Dialekt. Im dem Lied handelt es um den immer wiederkehren Gedanken der ersten Generation von Migranten, an die Heimat in die sie zurückkehren wollen.

Algérie, la mer retrouvée - Algerien entdeckt seine Küste wieder.

Thalassa, eine sehr beliebte Sendung des Französisch-Kanals FR3, bietet eine neuartige Erkundung der 1600 Kilometer langen Küsten und nimmt uns auf eine ungewöhnliche Reise mit. Von West nach Ost bieten die algerischen Landschaften eine faszinierende Vielfalt. 

Weisheit des Tages

Nicht außerhalb, nur in sich selbst soll man den Frieden suchen. Wer innere Stille gefunden hat, der greift nach nichts und er verwirft auch nichts. Chinesische Weisheit

Houari Boumedienne - Präsident Algeriens (1965 - 1978)

Houari Boumedienne(* 23. Augus 1927 in Guelma; † 27. Dezember 1978 in Algier) mit bürgerlichem Namen Mohammed Boukharrouba; war ein algerischer Politiker und Staatschef von 1965 bis 1978. 1955 schloss er sich nach einem Theologie-Studium in Constantine und Kairo der FLN an. In dieser gewann er während des Algerienkriegs als Kommandeur schnell an Einfluss.

1960 wurde er Generalstabschef der Nationalen Befreiungsarmee (Armée de Libération Nationale - ALN). Nach der Unabhängigkeit Algeriens 1962 wurde Boumedienne Verteidigungsminister. Am 19. Juni 1965 stürzte er mit Unterstützung der Armee Ahmed Ben Bella und vereinigte in seiner Person das Amt des Regierungs- und des Staatschefs. Politisch vertrat er einen am Islam orientierten Sozialismus und verstärkte die Industrialisierung des Landes mit Hilfe der Erdöleinnahmen. Eine der wichtigsten positiven Bilanzen seiner Macht war die algerische Außenpolitik. Boumedienne machte sein Land zum Wortführer der Dritten Welt. Demonstrativ tagten 1973 die blockfreien Staaten in Algier, zwei Jahre später waren es die Länder des Opec-Blocks. Im New Yorker UN-Palast hat Algeriens Stimme genausoviel Gewicht wie im Nord-Süd-Dialog, wenn es um die Vertretung der Interessen der armen Länder geht. Boumedienne trat vor der Uno als Sprecher der Dritten Welt auf. Boumedienne galt als Führer und Revolutionär der arabischen Welt und der anti-imperialistischen Bewegung überhaupt.

Seine Kritiker sagen, eine Diktatur. Das geht gewiß zu weit. Keine Frage, daß Boumedienne gewaltsam zur Macht kam. An einer Demokratie war er nie interessiert. Er regierte autokratisch: als Staatsoberhaupt, Premierminister, Verteidigungsminister und Parteichef in einem. Eine Opposition wurde weder innerhalb noch außerhalb der Einheitspartei FLN geduldet. Das 1977 gewählte Parlament hat eine ausschließlich akklamatorische Funktion. Nach einer Verfassungsänderung wurde er 1977 offiziell zum Präsidenten gewählt. Doch einen Mächtmißbrauch zu eigenem Nutzen warfen ihm auch seine Feinde nicht vor. Im Kampf gegen Korruption und Verschwendung blieb er stets ein unanfechtbares Vorbild. Sein Sozialismus hatte weniger mit Karl Marx als mit der Verhütung sozialer Ungleichheit zu tun. Boumedienne wurde nicht geliebt und nicht gefürchtet, er wurde geachtet. Er starb am 27 Dezember 1978 nach 39-tägigem Koma am Morbus Waldenström, einer malignen Lymphomerkrankung, gegen die er zuvor in Moskau vergeblich behandelt worden war.  Sein Tod berührte die dritte Welt sehr und man hat in vielfältiger Weise die Erschütterung der Millionen Algerier erlebt. Houari Boumedienne wurde  auf dem El Alia Friedhof in Algiers beigesetzt.

Es wird auch vermutet, dass Boumedienne durch eine Vergiftung umgekommen ist. Der ehemalige irakische Außenminister, Hamed Djabori, sagte, dass der Präsident Houari Boumediene nach seinem Besuch in der syrischen Hauptstadt Damaskus, wo er an seinem letzten arabischen Gipfel teilgenommen hatte, vergiftet wurde. Quelle: wikipedia.org{jcomments on}

Historische Persönlichkeiten

An dieser Stelle wollen wir Ihnen historische Persönlichkeiten vorstellen, die entweder einen besonderen Bezug zum Algerien haben oder die durch ihr bisheriges Leben oder ihre Tätigkeit die Geschichte Algeriens ausgeprägt haben. Geschichte wird von Menschen gelebt und geschrieben. Entdecken Sie mit uns die Persönlichkeiten, die die Geschichte nicht nur gelebt, sondern gemacht haben.

Kategorie: Musik, Märchen & Kunst

  • Dahmane El Harrachi, dessen eigentlicher Name Abderrahmane Amrani wurde am 7.07.1926 in El Biar - Algier geboren und ist am 31.08.1980 in Aïn Benian - Algier beim Autounfall gestorben. Er ist ein algerischer Sänger, Songschreiber, Komponist.

    Weiterlesen...
     
  • Ein wichtiger Aspekt der arabischen Kunst sind die wunderschönen Schriften. Die arabische Kalligraphie ist ein Kommunikationswerkzeug dessen inhaltliche Botschaft durch ihre eigene Ästhetik aufgewertet wird. Sie ist eine eigenständige Kunstrichtung.

    Weiterlesen...
     
  • Hadj M'rizek (*1912- † 12.02.1955 in Algier), dessen wirklicher Name Arezki Chaieb war, war ein algerischer Chaabi-Sänger. El Hadj Mrizek hatte eine klassische Musikausbildung und hat gelernt, auf  Tar (Trommel) und Darbuka zu spielen, er bevorzugte aber den Mandoline. 

    Weiterlesen...
     
  • Naceur Charles Aceval ist ein Geschichtenerzähler aus dem Maghreb, der seit über 30 Jahren in Deutschland lebt. Sein erster Roman "Der Mann, der nicht sterben wollte" ist im Papermoon-Verlag erschienen. Es sind eher Weisheits- als Zaubermärchen, welche der "Mann, der nicht sterben wollte" auf seiner Suche nach der Unsterblichkeit hört und erlebt. 

    Weiterlesen...

Machen Sie mit!

Wir bieten hier laufend spannende und aktuelle Themen rund

um Algerien. Ebenso können Sie uns Themen vorschlagen,

die Sie mit dem Netzwerk teilen möchten. Wir nehmen gerne

Beitragsvorschläge  entgegen. Auch Sie können aktiv dazu

beitragen, indem Sie uns Beiträge schicken. Wir freuen uns über

Ihre Unterstützung und sind für Hinweise und Anregungen dankbar!

Sie können uns auch eine Email schreiben: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!