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Traditionshandwerk in strahlenden Farben - Teppichkunst aus Algerien.

Traditionshandwerk in strahlenden Farben und jede Menge Kunstwerke zur Auswahl: Die edelsten Teppiche Algeriens werden bis heute von Berbervölkern per Hand geknüpft, bis zu drei Monate dauert es, einen davon fertigzustellen.

Die Tajine - der traditionelle Schmortopf aus dem Maghreb

Kochen in der Tajine ist die seit Jahrtausenden bewährte, besonders aromaschonende Garmethode der Berber aus dem Maghreb. Die Tajine ist ein traditioneller Schmortopf, der auch hierzulande seine Verwendung immer beliebter wird. Der Schmortopf bringt viele Vorteile und zaubert einen unvergleichbaren, authentischen Geschmack auf den Teller.

Suche auf See - Malika Mokeddem

Roman um den Franzosen Leo und seine aus Algerien stammende Geliebte Shamsa. Er, aus gutem Hause und wohlhabend, sie Waise, als Neugeborene ausgesetzt in der algerischen Wüste. Als Erwachsene verließ Shamsa ihr Land und floh vor dem blutigen Fundamentalismus der 1990-er Jahre ...

A Vava Inouva - Idir.

Noch heute zählt “A Vava Inouva” zu den wenigen algerischen Titeln, die weit über die Grenzen des Maghreb hinaus Beachtung fanden - das Lied wurde in mehr als ein Dutzend Sprachen übersetzt. Es liegt schon fast vierzig Jahre zurück, dass der 1949 in der Kabylei geborene Idir mit “A Vava Inouva” Musikgeschichte schrieb.

Echappées Belles - Südalgerien.

Von Tamanrassat bis zum Nationalpark Ahaggar über die Hochebenen von Assekrem wird eine wüstenartige und fabelhafte Landschaft von Südalgerien sowie die Lebensweise der Tuareg (auch die blauen Ritter der Wüste genannt) gezeigt...

Weisheit des Tages

Es gibt nichts auf dieser Welt, das schwierig ist. Es sind nur unsere Gedanken, die den Dingen den Anschein geben, sie seien schwierig. Arabische Weisheit

Teetrinken war und ist eines der wichtigsten Rituale in den Ländern des Maghreb, insbesondere bei den Nomaden in der Wüste. Um ein Tee zuzubereiten braucht man drei Dinge sagen die Nomaden: die Zeit, die Glut und natürlich die Freunde.

Maghrebinische Wüstenbewohner schenken gerne drei Gläser warmen Tee hintereinander aus.  Und bevor sich ein Gast verabschiedet hat, sollte er aus Höflichkeit mindestens drei Gläser getrunken haben: Das erste Glas ist stark, kräftig und "bitter wie der Tod", das zweite ist sanft, mild und "süß wie das Leben" und das dritte Glas ist süß, lieblich und "geheimnisvoll wie die Liebe". Die Teezubereitung hat eine lange Tradition. Es ist nicht irgendein Tee, sondern eine Zeremonie in 3 Akten, die immer und überall komplett gelebt wird. 

Der Minztee wird aus losem, grünen Tee, viel Zucker und frischer Minze zubereitet. Traditionell wird er in 3 Aufgüssen serviert:  Der Erste ist stark und heiß. Der Zweite hat viel Zucker und oft frische Minze und der Letzte scheint für schwache Herzen und Bluthochdruckgeplagte schon an die Endlichkeit des Lebens zu erinnern. Am liebsten trinken die Nomaden ihren Tee in Gesellschaft, jede Gelegenheit eines unverhofften Besuches kann für eine spontane und gastfreundliche Teezeremonie genutzt werden. Das ist grundsätzlich nachahmenswert (der Zuckergehalt ist ein anderes Thema). Denn kalte Getränke muss der Körper an seine eigene Temperatur anpassen. Das kostet Energie, und man schwitzt mehr als zuvor. Bei warmem Tee entfällt diese Arbeit.

Wann immer ein Gast eintrifft, wird er gereicht. Obwohl im wahrsten Sinne des Wortes zuckersüß, ist er ein idealer Durstlöscher. Gläser und Kannen kommen in der Wüste nicht so edel daher wie jene, die mittlerweile unsere Wohnräume erobert haben, dafür fasziniert die Zeremonie, die traditionell vom Ältesten ausgeführt wird. Er ist der Roi du Thé, modern gesagt der Teamaster. 

In eine silberne Kanne füllt er eine Mischung aus grünem Tee und frischer Minze, während er in einer zweiten Kanne Wasser zum Kochen bringt. Wenn es kocht, gießt der Roi du Thé den Tee auf, und dann mehrere Male hin und her zwischen den beiden Kannen. Dann werden Zuckerhut-Stücke hinzugefügt. Erst wenn der Tee die richtige Süße hat, wird er serviert. Beim Füllen der Gläser wird die Kanne hochgehalten, damit der Strahl dünn bleibt und mit möglichst viel Luft in Berührung kommt. So entsteht eine schöne Schaumkrone. Dreimal werden die Gläser gefüllt. Das erste schmeckt bitter wie das Leben, das zweite süß wie die Liebe und das dritte sanft wie der Tod. Sagen die Tuareg. Der höfliche Gast zieht sich nach dem dritten Glas zurück.

Echter Minztee wird im Maghreb immer mit grünem Tee und Minze aufgebrüht und bereits gezuckert serviert, auch wenn man es in manchen Lokalen erleben kann, dass der Tee schwarz ist oder die Minze nachträglich ins Glas gehängt wird. Wer sich Minztee zuhause zubereiten möchte, sollte marokkanische Minze wählen. Nana heißt sie, bei uns bekommt man sie im Frühjahr und kann sie dann selber ziehen. Quelle: wikipedia.org{jcomments on}

 

 

 

Algerische Küche

Ein altes orientalisches Sprichwort sagt: Jeder Gast ist ein Geschenk Gottes! Und es lässt sich wohl kaum eine bessere Art finden, einen Gast zu verwöhnen, als ihn mit köstlichen Vorspeisen zu bewirten. 

Algerien blickt auf über viele Generationen hinweg kultivierte Kochtraditionen zurück. Algeriens Küche ist geprägt von den Einflüssen verschiedenster Völker: Berber, Araber, Juden, Osmanen, Spanier und Franzosen. Sie ist üppig, ein Fest für die Sinne. Sie präsentiert ihren Überfluss in einem Karneval der Farben, Düfte und Aromen.  Algerien Küche ist in der Lage den Appetit zu stimulieren und auch zu befriedigen, zu wärmen wie zu erfrischen. Sie ist ein Spiegelbild ihrer Menschen. Sie ist gleichermaßen pikant und süß. Zeit, Details und Feinheiten sind wichtige Grundlagen für ein gutes und perfektes Gericht. Algerien Küche wird während einer Reise durch die Städte Algeriens immer reicher. Düfte und Farben der exotischen gewürzten Gerichte, die süße und pikante Aromen in sich vereinen, lenken den Schritt des Besuchers.

Kultur

Die Vielfalt der algerischen Kultur ist durch die verschiedenen ethnischen Gruppierungen bedingt, die von der Vergangenheit bis in die Gegenwart hinein ihre Spuren hinterlassen haben. Die Algerier sind mehr oder weniger arabisierte Berber. Vier Hauptströmungen beeinfussen die kulturelle Vielfalt Algeriens: eine arabisch-islamische "Leitkultur", die sich u.a. im Alltagsverhalten, der Kleidung, im Rechtswesen, in Staat und Verwaltung und der Religion ausdrückt, eine westlich-beeinflusste Kultur (französischsprachige Literatur, Malerei, klassische und moderne Musik, generell Offenheit statt Ausschließlichkeit), die traditionelle Amazight-Kultur der Kabylen mit eigener Sprache sowie andere traditionelle Kulturen (z.B. Mozabiten) und die Touarag-Kultur im Süden mit  (Musik, sprachliche Eigenheiten und Kleidung).

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