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Tal von M'zab in Ghardaïa - Weltkulturerbe.

Das Tal von M'zab gehört seit 1982 zum UNESCO- Weltkulturerbe. Die Ibaditen, ein eigenständiger Zweig des Islams mit einer eigenen Rechtsschule und einer strengen Sichtweise der anderen islamischen Glaubensrichtungen gründeten jene 5 Städte, die man heute im Tal von M'Zab sehen kann.

Minztee - eine lange maghrebinische Teekultur

Teetrinken war und ist eines der wichtigsten Rituale in den Ländern des Maghreb, insbesondere bei den Nomaden in der Wüste. Um ein Tee zuzubereiten braucht man drei Dinge sagen die Nomaden: die Zeit, die Glut und natürlich die Freunde... das dritte Glas ist süß, lieblich und "geheimnisvoll wie die Liebe"...

Algerien, ein Land holt auf!

Algerien ist das flächenmäßig größte Land Afrikas, es ist der wichtigste Energielieferant Südeuropas und es liegt nur wenige Flugstunden von uns entfernt - und dennoch bleibt dieses Land von der öffentlichen Wahrnehmung in Deutschland - und in Europa insgesamt - weitgehend ausgeklammert.

Hiziya, ein sinnbildliches Lied und Gedicht - Abdelhamid Ababsa.

Die Liebesgeschichte von Hiziya und Said aus Algerien, in der Liebe, Leidenschaft und tragische Schicksale zusammentreffen. Sie wurde nach dem Tod von Hiziya im Jahr 1875 im Alter von 23 Jahren berühmt. Das Lied "Hiziya" wurde ursprünglich von Abdelhamid Ababsa interpretiert.

Algier - schön, schräg, schonungslos.

Algier, die Hauptstadt Algeriens wird auch die weiße Perle am Mittelmeer genannt. Prächtige Kolonialarchitektur, eine zum Weltkulturerbe gehörende Kasbah, bunte Märkte, quirliges Leben, arabisch-französische Bäckereien, Dauerstaus, Palmen, Strände, Öl- und Gasreichtum.

Weisheit des Tages

Wir segeln in verschiedenen Richtungen über den Ozean des Lebens; die Vernunft ist die Karte, die Leidenschaft der Wind.  Deutsche Weisheit

Zlabia ist eine äußerst begehrte und hierzulande relativ unbekannte Süßspeise aus dem Maghreb. Zlabia wird aus einem speziellen Brandteig zubereitet und dann in heißem Öl schneckenförmig und schwimmend frittiert bis sie goldbraun ist.

Nach dem Frittieren wird Zlabia in Zuckersirup getränkt, das oft mit Zitronensaft und Orangenblütenwasser verfeinert wird. Anschließend lässt man sie abtropfen. Das spiralförmige Spritzgebäck wird nur im Ramadan als Dessert angeboten. Das leckere Spritzgebäck schmeckt warm und lauwarm am besten und ist super süß, knusprig und herrlich klebrig. Die Herkunft des Zlabia ist kaum zu bestimmen. Eine Version besagt, dass Zlabia durch Zufall entstanden ist. Über das Ergebnis staunte der Bäcker und rief er plötzlich schreiend "Hadhi zalla biya", was übersetzt heißt "das ist eine echte Katastrophe". Das neue erfundene Gebäck wurde ZLABIA genannt. Eine weitere Version meint, Zlabia hat seinen Ursprung in Andalusien und wurde von Ziriab erfunden, der es Ziriabia genannt hatte und der Name des Süßgebäcks wurde im Laufe der Zeit im Zlabia umgewandelt. Der Ursprung des Zlabia bleibt weiterhin ein Geheimnis  und egal wie Zlabia entstanden ist, genießen einfach diese Köstlichkeit im Ramadan.{jcomments on}

 

Zutaten:

  • 500g Mehl
  • 1/2 TL Trockenhefe
  • 1 TL Safran (wahlweise kann auch Lebensmittelfarbe rot \ gelb genommen werden)
  • 1/2 TL Salz
  • 1/2 Liter lauwarmes Wasser

zum Frittieren

  • Öl

Sirup

  • 250 g Zucker
  • 1/4 Liter Wasser

oder wer möchte (statt des Sirup´s):

  • 1 kg Honig mit etwas Wasser erhitzen

Zubereitung:

Mehl, Hefe, Salz und Safran in einer Schüssel mischen.
Nun nach und nach das Wasser dazugeben und mit einem Schneebesen kräftig rühren (Sollte die Konsistenz von Pfannkuchenteig haben) also aufpassen das der teig nicht zu flüssig ist.
Den Teig abgedeckt nun 2 Stunden ruhen lassen.
Teig erneut durchrühren und noch mal für eine Stunde ruhen lassen.
Zucker und Wasser nun in einem Topf erwärmen und aufkochen lassen, so dass ein Sirup entsteht (wer möchte kann etwas Safran oder Lebensmittelfarbe dazugeben).
Öl in einem Topf erhitzen.
Den Teig zum letzten Mal durchrühren. Nun in einen Spritzbeutel oder in eine kleine Plastiktüte mit Loch füllen und kreisförmig nun den Teig ins heisse Öl spritzen.
Goldbraun ausbacken.
Die Zlabia nun auf Küchenpapier abtropfen lassen und in den Sirup tauchen, abtropfen lassen.

Algerische Küche

Ein altes orientalisches Sprichwort sagt: Jeder Gast ist ein Geschenk Gottes! Und es lässt sich wohl kaum eine bessere Art finden, einen Gast zu verwöhnen, als ihn mit köstlichen Vorspeisen zu bewirten. 

Algerien blickt auf über viele Generationen hinweg kultivierte Kochtraditionen zurück. Algeriens Küche ist geprägt von den Einflüssen verschiedenster Völker: Berber, Araber, Juden, Osmanen, Spanier und Franzosen. Sie ist üppig, ein Fest für die Sinne. Sie präsentiert ihren Überfluss in einem Karneval der Farben, Düfte und Aromen.  Algerien Küche ist in der Lage den Appetit zu stimulieren und auch zu befriedigen, zu wärmen wie zu erfrischen. Sie ist ein Spiegelbild ihrer Menschen. Sie ist gleichermaßen pikant und süß. Zeit, Details und Feinheiten sind wichtige Grundlagen für ein gutes und perfektes Gericht. Algerien Küche wird während einer Reise durch die Städte Algeriens immer reicher. Düfte und Farben der exotischen gewürzten Gerichte, die süße und pikante Aromen in sich vereinen, lenken den Schritt des Besuchers.

Kultur

Die Vielfalt der algerischen Kultur ist durch die verschiedenen ethnischen Gruppierungen bedingt, die von der Vergangenheit bis in die Gegenwart hinein ihre Spuren hinterlassen haben. Die Algerier sind mehr oder weniger arabisierte Berber. Vier Hauptströmungen beeinfussen die kulturelle Vielfalt Algeriens: eine arabisch-islamische "Leitkultur", die sich u.a. im Alltagsverhalten, der Kleidung, im Rechtswesen, in Staat und Verwaltung und der Religion ausdrückt, eine westlich-beeinflusste Kultur (französischsprachige Literatur, Malerei, klassische und moderne Musik, generell Offenheit statt Ausschließlichkeit), die traditionelle Amazight-Kultur der Kabylen mit eigener Sprache sowie andere traditionelle Kulturen (z.B. Mozabiten) und die Touarag-Kultur im Süden mit  (Musik, sprachliche Eigenheiten und Kleidung).

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