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Die Ruinenstadt Tipasa - Weltkulturerbe.

An den Ufern des Mittelmeers rund 50 Kilometer westlich von Algier liegt die 1982 von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärte Ruinenstadt Tipasa. Der Ort wurde von den Phöniziern gegründet und von den Römern erobert und diente Jahrzehnte hindurch als strategischer Ausgangspunkt zur Eroberung der mauritanischen Königreiche.

Harira - die Königin des Ramadan's Tisch

Harira oder Schorba ist die typische Ramadan Suppe im Maghreb. Sie ist sehr nahrhaft, wärmend und stärkend und ein sehr bedeutendes Mitglied des Ramadan's Tisch. Sie ist auch außerhalb des Ramadan ein Bestandteil ders Gastmahls.

Die Suche nach den Gebeinen - Tahar Djaout

Mitten in die Siegesfeier platzt der Befehl zum Aufbruch. Wer einen Verwandten in der Widerstandsbewegung hatte, soll sich auf die Suche nach dessen sterblichen Überresten machen. Auch der 14-jährige Erzähler zieht mit einem Esel und einem Alten aus dem Dorf los.

Yal Menfi- Akli Yahiatene.

"Yal Menfi" ist arabisch und bedeutet "Der Deportierte". Das Lied ist eine Neuauflage eines alten Songs auf algerisch-arabischen Dialekt, der kurz nach der Deportation von Algeriern nach Neukaledonie gegen 1871 beim Aufstand von El Mokrani und Scheich Ahaddad geschrieben und den Deportierten gewidmet wurde.

TV-Dokumentation - Algerien, Rückkehr zu den Quellen.

Von Algier nach Adrar über Biskra und Ghardaia nimmt Christine Oberdorff uns mit auf der Suche nach Wasserquellen in Algerien. Über mehr als 2000 Kilometer begibt sie sich auf eine lange Reise durch die Wüste.

Weisheit des Tages

Man sieht nur mit dem Herzen gut. Das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar. Französische Weisheit

Kochen in der Tajine ist die seit Jahrtausenden bewährte, besonders aromaschonende Garmethode der Berber aus dem Maghreb. Die Tajine ist ein traditioneller Schmortopf aus dem Maghreb, der auch hierzulande seine Verwendung immer beliebter wird. 

Der Schmortopf bringt viele Vorteile und zaubert einen unvergleichbaren, authentischen Geschmack auf den Teller. Der spezielle Schmortopf Tajine wurde ursprünglich von maghrebinischen Nomaden hergestellt– und noch heute findet man diesen traditionellen  Kochtopf in den Küchen Marokkos, Tunesiens und Algeriens wieder. In Marokko besitzt beinahe jede Familie eine Tajine. Das Besondere an diesem Topf ist die spitz nach oben zulaufende Deckelform. Durch diese Formung können Hitze und Aromen optimal zirkulieren und Speisen besonders schonend zubereitet werden. Die Tajine gewährleistet eine gleichmäßige Wärmeverteilung und zudem wird das Gargut langsam und schonend gegart, meist im eigenen Saft. Dadurch erhalten die Speisen ein tolles Aroma und die Nährstoffe bleiben erhalten. Außerdem kann eine Tajine auf allen Herdarten, aber auch im Ofen verwendet werden, um delikate Speisen zuzubereiten. Da die mittig in der Tajine liegenden Zutaten am ehesten gar werden, schichtet man dort die Zutaten mit langer Garzeit ein, umliegend die mit kürzerer Garzeit.

Handhabung einer Tajine

In der Regel ist dieser Schmortopf flach und rund geformt und besitzt einen nach oben spitz zulaufenden Deckel. An der höchsten Stelle des Deckels befindet sich eine Mulde, in die zuvor kaltes Wasser hineingefügt wird. Die Zutaten werden je nachdem mit etwas Wasser und Öl in den flachen Topf gegeben – und schon kann der schonende Garvorgang beginnen. Zudem bleiben bei diesem speziellen Verfahren alle Zutaten bissfest und besonders aromatisch. Vorsicht: Da die Taijine sehr empfindlich auf Temperaturunterschiede reagiert, sollte sie nur langsam erhitzt werden. Quelle: kochschule.de{jcomments on}

Algerische Küche

Ein altes orientalisches Sprichwort sagt: Jeder Gast ist ein Geschenk Gottes! Und es lässt sich wohl kaum eine bessere Art finden, einen Gast zu verwöhnen, als ihn mit köstlichen Vorspeisen zu bewirten. 

Algerien blickt auf über viele Generationen hinweg kultivierte Kochtraditionen zurück. Algeriens Küche ist geprägt von den Einflüssen verschiedenster Völker: Berber, Araber, Juden, Osmanen, Spanier und Franzosen. Sie ist üppig, ein Fest für die Sinne. Sie präsentiert ihren Überfluss in einem Karneval der Farben, Düfte und Aromen.  Algerien Küche ist in der Lage den Appetit zu stimulieren und auch zu befriedigen, zu wärmen wie zu erfrischen. Sie ist ein Spiegelbild ihrer Menschen. Sie ist gleichermaßen pikant und süß. Zeit, Details und Feinheiten sind wichtige Grundlagen für ein gutes und perfektes Gericht. Algerien Küche wird während einer Reise durch die Städte Algeriens immer reicher. Düfte und Farben der exotischen gewürzten Gerichte, die süße und pikante Aromen in sich vereinen, lenken den Schritt des Besuchers.

Kultur

Die Vielfalt der algerischen Kultur ist durch die verschiedenen ethnischen Gruppierungen bedingt, die von der Vergangenheit bis in die Gegenwart hinein ihre Spuren hinterlassen haben. Die Algerier sind mehr oder weniger arabisierte Berber. Vier Hauptströmungen beeinfussen die kulturelle Vielfalt Algeriens: eine arabisch-islamische "Leitkultur", die sich u.a. im Alltagsverhalten, der Kleidung, im Rechtswesen, in Staat und Verwaltung und der Religion ausdrückt, eine westlich-beeinflusste Kultur (französischsprachige Literatur, Malerei, klassische und moderne Musik, generell Offenheit statt Ausschließlichkeit), die traditionelle Amazight-Kultur der Kabylen mit eigener Sprache sowie andere traditionelle Kulturen (z.B. Mozabiten) und die Touarag-Kultur im Süden mit  (Musik, sprachliche Eigenheiten und Kleidung).

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