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Die 12 UNESCO-Welterben in Algerien.

Die UNESCO hat seit 1980 insgesamt sieben Stätten in Algerien zum Weltkultur (K) - und Weltnaturerbe (N) erklärt und fünf immateriellen Kulturerben in die UNESCO-Listen des immateriellen Kulturerbe aufgenommen.

Die Tajine - der traditionelle Schmortopf aus dem Maghreb

Kochen in der Tajine ist die seit Jahrtausenden bewährte, besonders aromaschonende Garmethode der Berber aus dem Maghreb. Die Tajine ist ein traditioneller Schmortopf, der auch hierzulande seine Verwendung immer beliebter wird. Der Schmortopf bringt viele Vorteile und zaubert einen unvergleichbaren, authentischen Geschmack auf den Teller.

Stern von Algier - Aziz Chouaki

Den Spagat zwischen Tradition und Moderne thematisiert Aziz Chouaki in seinem Roman Etoile d’Alger (deutsch: Stern von Algier). Moussa, ein Musiker aus dem Volk, will traditionelle Berbermusik mit westlicher verweben, er will „der Michael Jackson von Algier“ werden.Und wenn dieser Hund..

Hiziya, ein sinnbildliches Lied und Gedicht - Abdelhamid Ababsa.

Die Liebesgeschichte von Hiziya und Said aus Algerien, in der Liebe, Leidenschaft und tragische Schicksale zusammentreffen. Sie wurde nach dem Tod von Hiziya im Jahr 1875 im Alter von 23 Jahren berühmt. Das Lied "Hiziya" wurde ursprünglich von Abdelhamid Ababsa interpretiert.

Algerische Nachfahren aus Neukaledonien.

Es ist sehr rührend die algerischen Nachfahren aus Neukaledonien weinend und sich sehnend über ihre Vorfahren redend zu sehen. Beim Aufstand von El Mokrani und Scheich Ahaddad gegen 1871 in Algerien haben die Franzosen Menschen nach Neukaledonien deportiert.

Weisheit des Tages

Allzeit fröhlich ist gefährlich, allzeit traurig ist beschwerlich, allzeit glücklich ist betrüglich, eins ums andere ist vergnüglich.  Deutsche Weisheit

Karentika (ähnlich wie Farinata) ist ein äußerst begehrtes Gericht aus Westlagerien. Es ist günstig, nahrhaft, lecker und kann schnell zubereitet werden. Karentika ist eine Art Auflauf aus Kichererbsenmehl und zählt zu den günstigsten Gerichte Algeriens, das sich wirklich jedermann leisten kann.

Karentika gilt als das Gericht für die armen Leute. Es wird meist in ein etwa 20-30cm langes Sandwich-Baguette gelegt und als warmes Fast-Food mit Harissa und Kreuzkümmel angeboten. Da Kichererbsen viele wichtige Nährstoffe und jede Menge Eiweiß enthalten, ist Karentika eine gesunde und wertvolle Alternative zum tierischen Eiweiß. Karentika ist ein regionales Gericht, das seinen Ursprung in Oran hat. Eine Version besagt, dass Karentika von den vertriebenen Muslimen aus Murcia/Spanien eingeführt wurde.
Das Wort Karentika stammt vom spanischen "calentita" ab und bedeutet "ganz heiß".  Eine andere Version meint, dass Karentika in der Zeit der spanischen Eroberung Orans entstanden ist. Zwischen 1577 und 1604 wurden spanische Soldaten in Fort Santa Cruz von den algerischen Rebellen umzingelt. Nachdem sie in der Festung über mehrere Tage ohne Nahrung gefangengehalten wurden, wurde das gelagerte Kichererbsenmehl mit Wasser gemischt, gebacken und als Alternative zu Brot gegessen.{jcomments on}

 

 

Karentika (Kichererbsen Auflauf)
Zutaten
250 gr. Kichererbsenmehl
1 ganzes Ei
1 Eigelb
1/2 Kaffeelöffel Kümmel
1/2 Glas geschmolzene
Butter
3 Gläser Wasser

Zubereitung
Das Kichererbsenmehl, den Kümmel, das ganze Ei und das Eigelb mit der geschmolzenen Butter in eine große Salatschüssel geben.

Am Schluss das Wasser dazugeben.Alles mit einem Schwingbesen gut verrühren und 10 Minuten stehen lassen, am Schluss sollte es keine Brocken geben.

30 Minuten unter dauernder Beobachtung backen und dann die Festigkeit mit einem Messer prüfen.

Für 5 Minuten die Grillfunktion benutzen um dem Kuchen eine braune Oberfläche zu geben.

Algerische Küche

Ein altes orientalisches Sprichwort sagt: Jeder Gast ist ein Geschenk Gottes! Und es lässt sich wohl kaum eine bessere Art finden, einen Gast zu verwöhnen, als ihn mit köstlichen Vorspeisen zu bewirten. 

Algerien blickt auf über viele Generationen hinweg kultivierte Kochtraditionen zurück. Algeriens Küche ist geprägt von den Einflüssen verschiedenster Völker: Berber, Araber, Juden, Osmanen, Spanier und Franzosen. Sie ist üppig, ein Fest für die Sinne. Sie präsentiert ihren Überfluss in einem Karneval der Farben, Düfte und Aromen.  Algerien Küche ist in der Lage den Appetit zu stimulieren und auch zu befriedigen, zu wärmen wie zu erfrischen. Sie ist ein Spiegelbild ihrer Menschen. Sie ist gleichermaßen pikant und süß. Zeit, Details und Feinheiten sind wichtige Grundlagen für ein gutes und perfektes Gericht. Algerien Küche wird während einer Reise durch die Städte Algeriens immer reicher. Düfte und Farben der exotischen gewürzten Gerichte, die süße und pikante Aromen in sich vereinen, lenken den Schritt des Besuchers.

Kultur

Die Vielfalt der algerischen Kultur ist durch die verschiedenen ethnischen Gruppierungen bedingt, die von der Vergangenheit bis in die Gegenwart hinein ihre Spuren hinterlassen haben. Die Algerier sind mehr oder weniger arabisierte Berber. Vier Hauptströmungen beeinfussen die kulturelle Vielfalt Algeriens: eine arabisch-islamische "Leitkultur", die sich u.a. im Alltagsverhalten, der Kleidung, im Rechtswesen, in Staat und Verwaltung und der Religion ausdrückt, eine westlich-beeinflusste Kultur (französischsprachige Literatur, Malerei, klassische und moderne Musik, generell Offenheit statt Ausschließlichkeit), die traditionelle Amazight-Kultur der Kabylen mit eigener Sprache sowie andere traditionelle Kulturen (z.B. Mozabiten) und die Touarag-Kultur im Süden mit  (Musik, sprachliche Eigenheiten und Kleidung).

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