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Pilgerreise zum Mausoleum von Sidi Abd el-Qader - Weltkulturerbe.

Ende Juni jeden Jahres unternehmen Sufi-Gemeinschaften eine dreitägige Pilgerreise zum Mausoleum von Sidi Abd el-Qader Ben Mohammed in Sidi Cheikh/Algerien. Die Pilgerreise stärkt die friedlichen Beziehungen unter den Sufi-Bruderschaften. Im Dezember 2013 ist die Pilgereise in die UNESCO-Listen des immateriellen Kulturerbes aufgenommen worden.

Die Tajine - der traditionelle Schmortopf aus dem Maghreb

Kochen in der Tajine ist die seit Jahrtausenden bewährte, besonders aromaschonende Garmethode der Berber aus dem Maghreb. Die Tajine ist ein traditioneller Schmortopf, der auch hierzulande seine Verwendung immer beliebter wird. Der Schmortopf bringt viele Vorteile und zaubert einen unvergleichbaren, authentischen Geschmack auf den Teller.

Die Suche nach den Gebeinen - Tahar Djaout

Mitten in die Siegesfeier platzt der Befehl zum Aufbruch. Wer einen Verwandten in der Widerstandsbewegung hatte, soll sich auf die Suche nach dessen sterblichen Überresten machen. Auch der 14-jährige Erzähler zieht mit einem Esel und einem Alten aus dem Dorf los.

Babylone Band.

Ein Song Namens Ya Zina (Oh Schöne). Ein sehr schönes Lied mit Gitarre von der algerischen Band "Babylone". Babylone ist eine algerische Band, die 2012 gegründet wurde. Inspiriert von der maghrebinischen, afrikanischen und westlichen Musik bringt die Band einen neuen Musikstil auf Bühne.

 

Die Rückkehr der sterblichen Überreste von Emir Abd El-Kader.

Hier sind einige Bilder, den man sonst nicht oft zu sehen bekommt. Archivbilder von Algerien im vierten Jahr (1966) seiner Unabhängigkeit, die den Transfer der Überreste von Emir Abd El-Kader von Damaskus nach Algier zeigen. Der Emir Abd El-Kader war das Symbol ..

Weisheit des Tages

Der Berg lacht nicht über den Fluss, weil er tief unten ist - und der Fluss schmäht den Berg nicht, weil er unbeweglich ist. Asiatische Weisheit

Couscous gehört zu den Grundnahrungsmitteln der nordafrikanischen Küche, ist das Nationalgericht des Maghreb. Couscous besteht aus kleinen Grießkügelchen, die heute fast ausschließlich industriell und in großen Mengen produziert werden. 

Couscous wird hauptsächlich aus Hartweizengrieß hergestellt und kommt als Fleisch-, Fisch- oder vegetarischen Hauptgericht, als Beilage, süß und pikant, mit verschiedensten Kräutern und Gewürzen auf den Tisch.  Nur in nordafrikanischen Dörfern ist es teilweise noch üblich, den Couscous mit der Hand zu verarbeiten - und das ist eine nicht ganz unkomplizierte Angelegenheit. Nur in nordafrikanischen Dörfern ist es teilweise noch üblich, den Couscous mit der Hand zu verarbeiten - und das ist eine nicht ganz unkomplizierte Angelegenheit. 

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Der Grieß wird zunächst ausgebreitet und mit Salzwasser benetzt. Dadurch bilden sich Klumpen, die nun mit den Händen so lange zerrieben werden, bis sich winzige Kügelchen bilden. Zum Schluss müssen die Grießkügelchen an der Sonne trocknen und können dann gelagert werden. 

 



Von Nordafrika aus hat sich der Couscous in die typischen Einwandererländer, insbesondere nach Frankreich, verbreitet und schließlich die alternative mitteleuropäische Küche erobert. Denn Couscous lässt sich hervorragend in die mediterrane, gemüsebasierte und kalorienarme Küche integrieren und eignet sich zur vegetarischen und auch veganen Ernährung.
Wie bereitet man ihn zu?
Bei der Zubereitung wird Couscous nicht gekocht, sondern über kochendem Wasser in einem speziellen Topf mit Dämpfeinsatz (ersatzweise über einem Sieb) gedämpft, so bleibt er körnig. In Wasser gekocht, würde er verkleben und matschig werden.  Im Handel gibt es auch den sogenannten Instant-Couscous.
Er wird bei der Herstellung bereits vorgegart und dann erneut getrocknet. Diesen vorgekochten Couscous übergießt man nur noch mit kochendem (Salz)wasser, lässt ihn einige Minuten ausquellen und serviert ihn mit den gewünschten Zutaten.
In manchen Regionen ist es zudem beliebt, den Couscous durch verschiedene Gewürze zusätzlich einzufärben: In Tunesien beispielsweise nimmt man dazu Kürbis, was eine kräftige orangene Farbe ergibt; in Algerien verleiht Safran dem Couscous eine gelbe Note. Traditionell wird Couscous mit einer Gewürzmischung verfeinert. Klassische Couscous-Rezepte bestehen aus Lamm, Fisch oder Geflügel sowie knackige Gemüse. Eines der bekanntesten Couscous-Rezepte ist der Couscous mit (7) Gemüse, eine Mischung aus Couscous, 7 Gemüse und 7 Gewürzmischung  genannt Ras el-Hanout. Wie Sie diese Köstlichkeit zubereiten, erfahren Sie hier.

Couscous mit (7) Gemüse - Zutaten für 8 Portionen

Couscous: 800 g Couscous
=>Brühe

- 1 ½ kg Lammfleisch aus der Schulter
- 60 g Butterschmalz oder Öl
- 2 Stück Zimtstange
- 500 g eingeweichte Kichererbsen
- ½ TL Safranfäden oder 1 MspSafranpulver
- 2 TL Paprika edelsüß gemahlen
- 2 TL Salz
- 1/4 TL schwarzer Pfeffer
- 2 TL 7-Gewürzmischung - Ras el-Hanout: die Zusammensetzung variiert je nach Region. z.B. im Nordwesten-Algerien besteht die Gewürzmischung für Couscous aus schwarzer Pfeffer (Poivre noir), Kurkuma (Curcuma), Kreuzkümmel (Cumin), Koriander (Coriande), Ingwer (Gingembre), Zimt, Kümmel (Carvi)
1 ¼ l Wasser
=>Gemüse
- 250 g Zwiebel
- 250 g Möhren
- 250 g weiße Rübe (Navets)
- 300 g Zucchini
- 300 g Kartoffel
- 300 g reifer Kürbis
- 300 g Staudensellerie
- Den Couscousgrieß mit kaltem Wasser übergießen, dieses sofort wieder abgießen und den Grieß mindestens 15 Minuten quellen lassen. 
Inzwischen das Fleisch mit den Knochen zerteilen. Die Zwiebeln schälen und grob hacken.
- Im Suppentopf des Couscoussier das Fett erhitzen und die Lammstücke kurz darin anbraten. Zwiebeln kurz anschwitzen, Zimtstange, Safranfäden, Salz, Pfeffer, Gewürzmischung und Paprika zugeben. Das Wasser aufgießen, zudecken und etwa 30 Minuten köcheln lassen. 
- Die Möhren und die Rübchen dünn schälen und in Stücke schneiden. Die Stangen desStaudenselleries abschneiden, die festen Fäden abziehen, dann waschen und schneiden. Alles in die Brühe geben. Den eingeweichten Couscous mit den Händen so verreiben, dass die einzelnen Körnchen nicht zusammenkleben. Die Hälfte in den Aufsatz des Couscoussier geben, über die Brühe setzen und erst dann wenn der Dampf durch den Couscousgrieß zieht, den restlichen Grieß darübergeben und im offenen Topf etwa weitere 30 Minuten garen. 
- Den Couscous in eine Schüssel füllen, mit Wasser besprühen und das Butterschmalz in Flöckchen darübergeben. Den Grieß erneut zwischen den Fingern rollen, damit er nicht zusammenklebt, und zurück in den Aufsatz geben. 
- Inzwischen das restliche Gemüse waschen und putzen. Die Zucchini in lange Streifen, den Kürbis und die Kartoffel in Stücke oder Würfel schneiden.
Zucchini und Kartoffel in die Brühe geben, den Aufsatz darübersetzen und weitere 30 Minuten köcheln, bis Gemüse und Fleisch gar sind. Zuletzt die Kürbisstücke 3-4 Minuten mitgaren.
- Den Couscous auf eine Platte häufen, in die Mitte eine Mulde drücken und das Fleisch hineingeben. Darüber das Gemüse anordnen und zum Schluss alles mit der Brühe übergießen.

Algerische Küche

Ein altes orientalisches Sprichwort sagt: Jeder Gast ist ein Geschenk Gottes! Und es lässt sich wohl kaum eine bessere Art finden, einen Gast zu verwöhnen, als ihn mit köstlichen Vorspeisen zu bewirten. 

Algerien blickt auf über viele Generationen hinweg kultivierte Kochtraditionen zurück. Algeriens Küche ist geprägt von den Einflüssen verschiedenster Völker: Berber, Araber, Juden, Osmanen, Spanier und Franzosen. Sie ist üppig, ein Fest für die Sinne. Sie präsentiert ihren Überfluss in einem Karneval der Farben, Düfte und Aromen.  Algerien Küche ist in der Lage den Appetit zu stimulieren und auch zu befriedigen, zu wärmen wie zu erfrischen. Sie ist ein Spiegelbild ihrer Menschen. Sie ist gleichermaßen pikant und süß. Zeit, Details und Feinheiten sind wichtige Grundlagen für ein gutes und perfektes Gericht. Algerien Küche wird während einer Reise durch die Städte Algeriens immer reicher. Düfte und Farben der exotischen gewürzten Gerichte, die süße und pikante Aromen in sich vereinen, lenken den Schritt des Besuchers.

Kultur

Die Vielfalt der algerischen Kultur ist durch die verschiedenen ethnischen Gruppierungen bedingt, die von der Vergangenheit bis in die Gegenwart hinein ihre Spuren hinterlassen haben. Die Algerier sind mehr oder weniger arabisierte Berber. Vier Hauptströmungen beeinfussen die kulturelle Vielfalt Algeriens: eine arabisch-islamische "Leitkultur", die sich u.a. im Alltagsverhalten, der Kleidung, im Rechtswesen, in Staat und Verwaltung und der Religion ausdrückt, eine westlich-beeinflusste Kultur (französischsprachige Literatur, Malerei, klassische und moderne Musik, generell Offenheit statt Ausschließlichkeit), die traditionelle Amazight-Kultur der Kabylen mit eigener Sprache sowie andere traditionelle Kulturen (z.B. Mozabiten) und die Touarag-Kultur im Süden mit  (Musik, sprachliche Eigenheiten und Kleidung).

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