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Die Kasbah der algerischen Hauptstadt Algier - Weltkulturerbe.

Auch wenn man als Reisender schon verschiedene Islamische Altstädte (Kasbahs) gesehen hat wie Jerusalem, Kairo, Tripolis, Fes, Marakesch etc. so beeindruckt die Kasbah von Algier besonders. Mit ihren vielen Moscheen bietet die Kasbah von Algier ein einzigartiges Ensemble, welches den Welterbestatus verdient.

Zlabia - ein Süßgebäck in Zuckersirup aus dem Maghreb

Zlabia ist eine äußerst begehrte und hierzulande relativ unbekannte Süßspeise aus dem Maghreb. Zlabia wird aus einem speziellen Brandteig zubereitet und dann in heißem Öl schneckenförmig und schwimmend frittiert bis sie goldbraun ist.

Suche auf See - Malika Mokeddem

Roman um den Franzosen Leo und seine aus Algerien stammende Geliebte Shamsa. Er, aus gutem Hause und wohlhabend, sie Waise, als Neugeborene ausgesetzt in der algerischen Wüste. Als Erwachsene verließ Shamsa ihr Land und floh vor dem blutigen Fundamentalismus der 1990-er Jahre ...

A Vava Inouva - Idir.

Noch heute zählt “A Vava Inouva” zu den wenigen algerischen Titeln, die weit über die Grenzen des Maghreb hinaus Beachtung fanden - das Lied wurde in mehr als ein Dutzend Sprachen übersetzt. Es liegt schon fast vierzig Jahre zurück, dass der 1949 in der Kabylei geborene Idir mit “A Vava Inouva” Musikgeschichte schrieb.

Algérie, la mer retrouvée - Algerien entdeckt seine Küste wieder.

Thalassa, eine sehr beliebte Sendung des Französisch-Kanals FR3, bietet eine neuartige Erkundung der 1600 Kilometer langen Küsten und nimmt uns auf eine ungewöhnliche Reise mit. Von West nach Ost bieten die algerischen Landschaften eine faszinierende Vielfalt. 

Weisheit des Tages

Die Menschen dieser Tage suchen nicht die Weisheit, sondern das Wissen. Das Wissen gehört der Vergangenheit an, die Weisheit der Zukunft. Indianische Weisheit

Harira oder Schorba ist die typische Ramadan Suppe im Maghreb. Sie ist sehr nahrhaft, wärmend und stärkend und ein sehr bedeutendes Mitglied des Ramadan's Tisch. Sie ist von Region zu Region unterschiedlich und ist auch außerhalb des Ramadan ein Bestandteil ders Gastmahls. 

Die Suppe, wärmend und stärkend, ist von Region zu Region unterschiedlich und darf im Ramadan nicht fehlen. Im Zentrum Algeriens ist Chorba Baida sehr beliebt.Im Osten Algeriens und Tunesien ist Chorba F'rik der leuchtender Stern mittenauf Ramadans Tisch. Im Westen Algeriens und Marokko ist Harira die traditionelle Suppe, die Ramadans Tisch zum blühen bringt. Sie ist die Königin, die sich mit ihrem schönsten Kleid präsentiert, um damit die Ehre des ersten Geschmacksgenusses nach einem langen fasten Tag zu sein. Gewürze spielen in der Harira eine größe Rolle - ohne Kurkuma, Zimt, Ingwer, Safran, Pfeffer, Koriander und Paprika wäre die Suppe des Maghreb kaum denkbar. Dabei hat jede Region ihr ganz eigene Gewürzmischung.

Guten Appetit! Bon Appetit! Saha Schribatkum! Saha Fturkum!

 

 

Hrira Zutaten (für 5 Personen):{jcomments on}


Handvoll getrocknete Kichererbsen, über Nacht eingeweicht.
ca. 500 Gr. Lamm oder Rindfleisch
2 El Öl
1 großer Zwiebel - 2 Karotten
2 Rüben
1 Kartoffel
1/2 Handvoll frischer Koriander, gehackt 
1/4 Handvoll Petersilie gehackt
1/2 Handvoll getrocknet dicke Bohnen 
2 Teelöffel rote Paprika ( edelsüss )
1 TL Ras el Hanout
1/4 Päckchen Lebensmittelfarbe 
1/2 Teelöffel Zimt
1 Prise Ingwer
Salz und Pfeffer (um sich selbst dosieren)
2 mittelgroße frische Tomaten
1 Esslöffel Tomatenmark
Ein 1/2 Glas Mehl und 1/4 Handvoll Fadennudeln am Ende der Garzeit

Zubereitung:

Das Öl und alle Zutaten in den Topf (Fleisch, Gewürze, Gemüse, ...) setzen den Topf auf die Hitze, das ganze mit kaltem Wasser decken.
Schließen Sie den Topf und für 25 Minuten bei starker Hitze kochen. Sobald sie fertig sind, entfernen sie das Fleisch und die Kichererbsen aus dem Topf.
Mischen Sie das restliche Gemüse in den Topf in den eigenen Saft, geben sie Wasser dazu wenn nötig. Bei mittlerer Hitze kochen lassen.
Mehl in 1 kleine Schüssel mit Wasser nach und nach mit einer Schneebesen mischen (es sollte nich klumpen), um eine flüssige Mischung erhalten. Gießen Sie langsam in den Topf unter ständigem Rühren mit einem Spatel , köcheln lassen.
Geben sie die Fadennudeln dazu und 5 Minuten. Schneiden Sie das Fleisch in kleine Stücke beiseite, dann wieder zurück in den Topf zusammen mit Kichererbsen.
Es ist fertig ... Guten Appetit!

Algerische Küche

Ein altes orientalisches Sprichwort sagt: Jeder Gast ist ein Geschenk Gottes! Und es lässt sich wohl kaum eine bessere Art finden, einen Gast zu verwöhnen, als ihn mit köstlichen Vorspeisen zu bewirten. 

Algerien blickt auf über viele Generationen hinweg kultivierte Kochtraditionen zurück. Algeriens Küche ist geprägt von den Einflüssen verschiedenster Völker: Berber, Araber, Juden, Osmanen, Spanier und Franzosen. Sie ist üppig, ein Fest für die Sinne. Sie präsentiert ihren Überfluss in einem Karneval der Farben, Düfte und Aromen.  Algerien Küche ist in der Lage den Appetit zu stimulieren und auch zu befriedigen, zu wärmen wie zu erfrischen. Sie ist ein Spiegelbild ihrer Menschen. Sie ist gleichermaßen pikant und süß. Zeit, Details und Feinheiten sind wichtige Grundlagen für ein gutes und perfektes Gericht. Algerien Küche wird während einer Reise durch die Städte Algeriens immer reicher. Düfte und Farben der exotischen gewürzten Gerichte, die süße und pikante Aromen in sich vereinen, lenken den Schritt des Besuchers.

Kultur

Die Vielfalt der algerischen Kultur ist durch die verschiedenen ethnischen Gruppierungen bedingt, die von der Vergangenheit bis in die Gegenwart hinein ihre Spuren hinterlassen haben. Die Algerier sind mehr oder weniger arabisierte Berber. Vier Hauptströmungen beeinfussen die kulturelle Vielfalt Algeriens: eine arabisch-islamische "Leitkultur", die sich u.a. im Alltagsverhalten, der Kleidung, im Rechtswesen, in Staat und Verwaltung und der Religion ausdrückt, eine westlich-beeinflusste Kultur (französischsprachige Literatur, Malerei, klassische und moderne Musik, generell Offenheit statt Ausschließlichkeit), die traditionelle Amazight-Kultur der Kabylen mit eigener Sprache sowie andere traditionelle Kulturen (z.B. Mozabiten) und die Touarag-Kultur im Süden mit  (Musik, sprachliche Eigenheiten und Kleidung).

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