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Die 12 UNESCO-Welterben in Algerien.

Die UNESCO hat seit 1980 insgesamt sieben Stätten in Algerien zum Weltkultur (K) - und Weltnaturerbe (N) erklärt und fünf immateriellen Kulturerben in die UNESCO-Listen des immateriellen Kulturerbe aufgenommen.

Harira - die Königin des Ramadan's Tisch

Harira oder Schorba ist die typische Ramadan Suppe im Maghreb. Sie ist sehr nahrhaft, wärmend und stärkend und ein sehr bedeutendes Mitglied des Ramadan's Tisch. Sie ist auch außerhalb des Ramadan ein Bestandteil ders Gastmahls.

Der Fremde -Albert Camus

Die Geschichte eines jungen Franzosen in Algerien, den ein lächerlicher Zufall zum Mörder macht, wurde 1942 im besetzten Frankreich zu einer literarischen Sensation. Der Roman bedeutete den schriftstellerischen Durchbruch für Albert Camus und gilt heute als ...

Lahmamm Alli Rabitou - El Hadj M'hmmed El Anka.

El Hadj M'hmmed El Anka gilt als Erfinder und einer der größten Meister der sogenannten Chaâbi-Musik. Zu seinem berühmtesten Lieder gehören " Lehmam lli rebbit-u", "Lhemdu li Llah ma bqac listiimar fi Blad-na" und "Subhan Llah ya ltif".

TV-Dokumentation - Algerien, Rückkehr zu den Quellen.

Von Algier nach Adrar über Biskra und Ghardaia nimmt Christine Oberdorff uns mit auf der Suche nach Wasserquellen in Algerien. Über mehr als 2000 Kilometer begibt sie sich auf eine lange Reise durch die Wüste.

Weisheit des Tages

Weise ist der Mensch, der nicht nach den Dingen trauert, die er nicht besitzt, sondern sich der Dinge erfreut, die er hat. Epiktet

Abdelkader Alloula  (* 08.07.1939 in Ghazaouet - † 10.03.1994 in Oran) war ein algerischer Theaterautor und Regisseur und gilt als einer der bedeutendsten Theaterregisseur und Intellektuellen des Landes. Er wurde von Islamisten 1994 ermordet.

Er schrieb die meisten seiner Stücke in algerischem Dialekt, einige aber auch in Hocharabisch. Abdelkader Alloula, der dem am 10.03.1994 in Oran auf ihn abgefeuerten Schüssen von Islamisten wenige Tage später erlag, studierte in Frankreich und war Mitglied   des   Algerischen Statttheaters, das er nach der Befreiung Algeriens 1963 mitbegründet hatte. Sein letztes Theaterstück „Der Riese“ konnte er aufgrund  seines tragischen Ablebens nicht mehr vollenden. Seine Berühmtheit erlangte er aber gewiss durch das Umsetzten der Kreisform „Masrah Al-Halqa“ in seinem Theater. Er widmete sein gesamtes Wissen und Können der letzten 15 Jahre seines Wirkens, dem Gedanken, ein Theater zu gründen, welches all seine Inspiration aus der Wirkung des Kreises schöpft.

Als Regisseur und auch als Autor war Alloula von Bertold Brecht und dessen epischen Theater stark beeinflusst, seine Werke und Arbeiten waren dafür bekannt. Aber auch von Stanislawski und dessen Schauspielkunstmethoden ließ er einfließen. Was ihn von vielen anderen Theatermachern Algeriens unterscheidet, sind jedoch seine Versuche für ein neues arabisches Theater. Er war zuerst Schauspieler, dann Autor, Regisseur und Forscher. Er inszenierte   seine   eigenen   Stücke   und versuchte dabei, all das zu ergänzen und zu vollenden, was er sich beim Schreiben der Stücke vorgenommen hatte.

Ab 1983 begann eine neue Entwicklungs- und Widerbelebungsphase des algerischen Theaters. Die Jahre zwischen 1980-1990 gelten als das Goldene Zeitalter des Theaters in Algerien. Die besten Theaterstücke, Elemente und Stoff aus eigener Kultur, wurden in diesen Jahren herausgebracht. Zahlreiche wichtige Theaterautoren gaben hier ihr Bestes; u.a. Abdulrahman Wald Kaki, Katib Yasin. Der beste von allen in den Bereichen  Text und Praxis/Regie, war aber Abdelkader Alloula, der das Kreistheater= Masrah Al-Halaqa zum Feld seiner experimentellen Forschung machte. In der Form seines Theaters war Alloula zwar von den arabischen, aber grundsätzlich von algerischen, volkstümlich theatralen Phänomenen beeinflusst, insbesondere von Al-Qawal und Al-Halaqa. 

Zu seinem Ehren gründete Malek Alloula, der Bruder von Abdelkader Alloula und ein algerischer Dichter und Schriftsteller,  die Association Abdelkader Alloula (AAA) und leitete sie zehn Jahr lang. Währenddessen veröffentlichte er »En mémoire du futur«, einen Sammelband mit Erinnerungen und Würdigungen seines Bruders. Quelle: Der Kreis in Ritual und Performance Shamal Amin 2008 Wien{jcomments on}

Alloula schrieb und inszenierte mehrere Theaterstücke:

    1969: El Alleg (Les Sangsues - der Blutegel)
    1970: El Khobza (Le Gagne Pain - die Existenzgrundlage)
    1972: Homk Salim d'après " le journal d'un fou" de Nicolai Gogol.
    1980: Legoual (Les Dires - die Aussagen)
    1985: El Ajouad (Les Généreux)
    1989: El Lithem (Le Voile - die Umhüllung)
    1992: Attefah (Les Pommes - die Apfel)
    1993: Arlequin valet de deux maîtres de Carlo Goldoni

Er hat in mehrere Filme als Schauspieler mitgewirkt:

    1969: Les Chiens - par Chérif El Hachemi
    1971: Ettarfa - par Chérif El Hachemi
    1985: Combien je vous aime - par Azzedine Meddour
    1988: Tlemcen - par Mohamed Bouamari
    1990: Djanbou Resk - par Abdelkrim Baba Aïssa
    1990: Hassan Nia - par Ghaouti Bendeddouche

Kultur

Die Vielfalt der algerischen Kultur ist durch die verschiedenen ethnischen Gruppierungen bedingt, die von der Vergangenheit bis in die Gegenwart hinein ihre Spuren hinterlassen haben. Die Algerier sind mehr oder weniger arabisierte Berber. Vier Hauptströmungen beeinfussen die kulturelle Vielfalt Algeriens: eine arabisch-islamische "Leitkultur", die sich u.a. im Alltagsverhalten, der Kleidung, im Rechtswesen, in Staat und Verwaltung und der Religion ausdrückt, eine westlich-beeinflusste Kultur (französischsprachige Literatur, Malerei, klassische und moderne Musik, generell Offenheit statt Ausschließlichkeit), die traditionelle Amazight-Kultur der Kabylen mit eigener Sprache sowie andere traditionelle Kulturen (z.B. Mozabiten) und die Touarag-Kultur im Süden mit  (Musik, sprachliche Eigenheiten und Kleidung).

Kunst & Handwerk

Es sind Herzen die mit ihrer Liebe zur Schönheit und zum Detail, ihre Hände sprechen lassen und dabei zauberhafte Kunststücke zum Leben erwecken. Durch die unterschiedlichen Kunstrichtungen in Algerien spiegelt sich die wunderbare Geschichte jeder Region. Auf dem Land und in der Stadt findet man alles was das Herz begehrt und bekommt man den Appetit auf traditionelle Berührungen auf unterschiedlichsten Materialien, die jedem Tourist und jedem Algerier befriedigen. Ob mit Ton und Lehm, auf Bronze, Schmuckstücke oder Textilien hat der Künstler immer die richtigen Schritte ein Kunststück zu zaubern, das eine außergewöhnliche Geschichte erzählt. Natürlich hat jede Region ihre eigenen Schätze.

Kalligraphie und Musik

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