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Bergfestung Beni Hammad - Weltkulturerbe.

Die Al Qala von Beni Hammad sind die Ruinen einer Bergfestung in Algerien und befinden sich in ungefähr 1000m Höhe. Sie gehören seit 1980 zum UNESCO- Weltkulturerbe. Al Qal'a Beni Hammad ist der arabische Name dieser Festung und Ruinenstadt.

Die Tajine - der traditionelle Schmortopf aus dem Maghreb

Kochen in der Tajine ist die seit Jahrtausenden bewährte, besonders aromaschonende Garmethode der Berber aus dem Maghreb. Die Tajine ist ein traditioneller Schmortopf, der auch hierzulande seine Verwendung immer beliebter wird. Der Schmortopf bringt viele Vorteile und zaubert einen unvergleichbaren, authentischen Geschmack auf den Teller.

Die Überfahrt - Mouloud Mammeri

Mourad hat um die Freiheit gekämpft. Er hat den Untergrund und die Haft kennengelernt. All dies nur, um nach 20 Jahren feststellen zu müssen, daß man nie an sein Ziel gelangt. Dies ist die Bilanz, die bittere, die Mourad schließlich ziehen muß.Selbst sein Beruf als Journalist - zunächst noch Berufung -...

Muslime und Juden in Algerien - schon immer gemeinsam musiziert.

Von Cheikh Raymond bis zur Lieder von Reinette l’Oranaise, Lili Labassi, Line Monty, Blond Blond, Lili Boniche, Luc Cherki, Salim Halali, José de Suza, Maurice El Médioni, René Perez und viele andere Musiker. Nach der Unabhängigkeit Algeriens 1962 emigrierten über 130 000 Juden nach Frankreich.

Echappées Belles - Südalgerien.

Von Tamanrassat bis zum Nationalpark Ahaggar über die Hochebenen von Assekrem wird eine wüstenartige und fabelhafte Landschaft von Südalgerien sowie die Lebensweise der Tuareg (auch die blauen Ritter der Wüste genannt) gezeigt...

Weisheit des Tages

Das Leben ist wie ein Fahrrad. Man muß sich vorwärts bewegen, um das Gleichgewicht nicht zu verlieren. Albert Einstein

Abdelkader Alloula  (* 08.07.1939 in Ghazaouet - † 10.03.1994 in Oran) war ein algerischer Theaterautor und Regisseur und gilt als einer der bedeutendsten Theaterregisseur und Intellektuellen des Landes. Er wurde von Islamisten 1994 ermordet.

Er schrieb die meisten seiner Stücke in algerischem Dialekt, einige aber auch in Hocharabisch. Abdelkader Alloula, der dem am 10.03.1994 in Oran auf ihn abgefeuerten Schüssen von Islamisten wenige Tage später erlag, studierte in Frankreich und war Mitglied   des   Algerischen Statttheaters, das er nach der Befreiung Algeriens 1963 mitbegründet hatte. Sein letztes Theaterstück „Der Riese“ konnte er aufgrund  seines tragischen Ablebens nicht mehr vollenden. Seine Berühmtheit erlangte er aber gewiss durch das Umsetzten der Kreisform „Masrah Al-Halqa“ in seinem Theater. Er widmete sein gesamtes Wissen und Können der letzten 15 Jahre seines Wirkens, dem Gedanken, ein Theater zu gründen, welches all seine Inspiration aus der Wirkung des Kreises schöpft.

Als Regisseur und auch als Autor war Alloula von Bertold Brecht und dessen epischen Theater stark beeinflusst, seine Werke und Arbeiten waren dafür bekannt. Aber auch von Stanislawski und dessen Schauspielkunstmethoden ließ er einfließen. Was ihn von vielen anderen Theatermachern Algeriens unterscheidet, sind jedoch seine Versuche für ein neues arabisches Theater. Er war zuerst Schauspieler, dann Autor, Regisseur und Forscher. Er inszenierte   seine   eigenen   Stücke   und versuchte dabei, all das zu ergänzen und zu vollenden, was er sich beim Schreiben der Stücke vorgenommen hatte.

Ab 1983 begann eine neue Entwicklungs- und Widerbelebungsphase des algerischen Theaters. Die Jahre zwischen 1980-1990 gelten als das Goldene Zeitalter des Theaters in Algerien. Die besten Theaterstücke, Elemente und Stoff aus eigener Kultur, wurden in diesen Jahren herausgebracht. Zahlreiche wichtige Theaterautoren gaben hier ihr Bestes; u.a. Abdulrahman Wald Kaki, Katib Yasin. Der beste von allen in den Bereichen  Text und Praxis/Regie, war aber Abdelkader Alloula, der das Kreistheater= Masrah Al-Halaqa zum Feld seiner experimentellen Forschung machte. In der Form seines Theaters war Alloula zwar von den arabischen, aber grundsätzlich von algerischen, volkstümlich theatralen Phänomenen beeinflusst, insbesondere von Al-Qawal und Al-Halaqa. 

Zu seinem Ehren gründete Malek Alloula, der Bruder von Abdelkader Alloula und ein algerischer Dichter und Schriftsteller,  die Association Abdelkader Alloula (AAA) und leitete sie zehn Jahr lang. Währenddessen veröffentlichte er »En mémoire du futur«, einen Sammelband mit Erinnerungen und Würdigungen seines Bruders. Quelle: Der Kreis in Ritual und Performance Shamal Amin 2008 Wien{jcomments on}

Alloula schrieb und inszenierte mehrere Theaterstücke:

    1969: El Alleg (Les Sangsues - der Blutegel)
    1970: El Khobza (Le Gagne Pain - die Existenzgrundlage)
    1972: Homk Salim d'après " le journal d'un fou" de Nicolai Gogol.
    1980: Legoual (Les Dires - die Aussagen)
    1985: El Ajouad (Les Généreux)
    1989: El Lithem (Le Voile - die Umhüllung)
    1992: Attefah (Les Pommes - die Apfel)
    1993: Arlequin valet de deux maîtres de Carlo Goldoni

Er hat in mehrere Filme als Schauspieler mitgewirkt:

    1969: Les Chiens - par Chérif El Hachemi
    1971: Ettarfa - par Chérif El Hachemi
    1985: Combien je vous aime - par Azzedine Meddour
    1988: Tlemcen - par Mohamed Bouamari
    1990: Djanbou Resk - par Abdelkrim Baba Aïssa
    1990: Hassan Nia - par Ghaouti Bendeddouche

Kultur

Die Vielfalt der algerischen Kultur ist durch die verschiedenen ethnischen Gruppierungen bedingt, die von der Vergangenheit bis in die Gegenwart hinein ihre Spuren hinterlassen haben. Die Algerier sind mehr oder weniger arabisierte Berber. Vier Hauptströmungen beeinfussen die kulturelle Vielfalt Algeriens: eine arabisch-islamische "Leitkultur", die sich u.a. im Alltagsverhalten, der Kleidung, im Rechtswesen, in Staat und Verwaltung und der Religion ausdrückt, eine westlich-beeinflusste Kultur (französischsprachige Literatur, Malerei, klassische und moderne Musik, generell Offenheit statt Ausschließlichkeit), die traditionelle Amazight-Kultur der Kabylen mit eigener Sprache sowie andere traditionelle Kulturen (z.B. Mozabiten) und die Touarag-Kultur im Süden mit  (Musik, sprachliche Eigenheiten und Kleidung).

Kunst & Handwerk

Es sind Herzen die mit ihrer Liebe zur Schönheit und zum Detail, ihre Hände sprechen lassen und dabei zauberhafte Kunststücke zum Leben erwecken. Durch die unterschiedlichen Kunstrichtungen in Algerien spiegelt sich die wunderbare Geschichte jeder Region. Auf dem Land und in der Stadt findet man alles was das Herz begehrt und bekommt man den Appetit auf traditionelle Berührungen auf unterschiedlichsten Materialien, die jedem Tourist und jedem Algerier befriedigen. Ob mit Ton und Lehm, auf Bronze, Schmuckstücke oder Textilien hat der Künstler immer die richtigen Schritte ein Kunststück zu zaubern, das eine außergewöhnliche Geschichte erzählt. Natürlich hat jede Region ihre eigenen Schätze.

Kalligraphie und Musik

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