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Römische Ruinen von Timgad - Weltkulturerbe.

Bei Timgad handelt es sich um die auf Befehl Kaiser Trajans gegründete römische Colonia Marciana Trajana Thamugadi, die auf Schachbrettgrundriss mit einer ursprünglichen Ausdehnung von 367x325 Metern entstand. Timgad ist ein hervorragendes Beispiel der römischen Städteplanung.

Die Tajine - der traditionelle Schmortopf aus dem Maghreb

Kochen in der Tajine ist die seit Jahrtausenden bewährte, besonders aromaschonende Garmethode der Berber aus dem Maghreb. Die Tajine ist ein traditioneller Schmortopf, der auch hierzulande seine Verwendung immer beliebter wird. Der Schmortopf bringt viele Vorteile und zaubert einen unvergleichbaren, authentischen Geschmack auf den Teller.

Suche auf See - Malika Mokeddem

Roman um den Franzosen Leo und seine aus Algerien stammende Geliebte Shamsa. Er, aus gutem Hause und wohlhabend, sie Waise, als Neugeborene ausgesetzt in der algerischen Wüste. Als Erwachsene verließ Shamsa ihr Land und floh vor dem blutigen Fundamentalismus der 1990-er Jahre ...

Ya Hasra Alik Ya Denia - Kamal Messaoudi.

Kamal Messaoudi war ein algerischer Musiker und Komponist. Im Jahr 1998 starb Massoaudi in Algier im Alter von 37 Jahren an den Folgen eines Autounfalls. Zu seinen bekanntesten Liedern gehören Schamaa (Die Kerze) und Ya Hasra Alik Ya Denia (Oh das Leben, wie ungerecht du bist!)

Algérie, la mer retrouvée - Algerien entdeckt seine Küste wieder.

Thalassa, eine sehr beliebte Sendung des Französisch-Kanals FR3, bietet eine neuartige Erkundung der 1600 Kilometer langen Küsten und nimmt uns auf eine ungewöhnliche Reise mit. Von West nach Ost bieten die algerischen Landschaften eine faszinierende Vielfalt. 

Weisheit des Tages

Des Mannes Wert ist nicht im Kleide, und ob er geh' in Gold und Seide. Des Mannes Wert ist im Gemüte und in der angestammten Güte. Arabische Weisheit

Abdelkader Alloula  (* 08.07.1939 in Ghazaouet - † 10.03.1994 in Oran) war ein algerischer Theaterautor und Regisseur und gilt als einer der bedeutendsten Theaterregisseur und Intellektuellen des Landes. Er wurde von Islamisten 1994 ermordet.

Er schrieb die meisten seiner Stücke in algerischem Dialekt, einige aber auch in Hocharabisch. Abdelkader Alloula, der dem am 10.03.1994 in Oran auf ihn abgefeuerten Schüssen von Islamisten wenige Tage später erlag, studierte in Frankreich und war Mitglied   des   Algerischen Statttheaters, das er nach der Befreiung Algeriens 1963 mitbegründet hatte. Sein letztes Theaterstück „Der Riese“ konnte er aufgrund  seines tragischen Ablebens nicht mehr vollenden. Seine Berühmtheit erlangte er aber gewiss durch das Umsetzten der Kreisform „Masrah Al-Halqa“ in seinem Theater. Er widmete sein gesamtes Wissen und Können der letzten 15 Jahre seines Wirkens, dem Gedanken, ein Theater zu gründen, welches all seine Inspiration aus der Wirkung des Kreises schöpft.

Als Regisseur und auch als Autor war Alloula von Bertold Brecht und dessen epischen Theater stark beeinflusst, seine Werke und Arbeiten waren dafür bekannt. Aber auch von Stanislawski und dessen Schauspielkunstmethoden ließ er einfließen. Was ihn von vielen anderen Theatermachern Algeriens unterscheidet, sind jedoch seine Versuche für ein neues arabisches Theater. Er war zuerst Schauspieler, dann Autor, Regisseur und Forscher. Er inszenierte   seine   eigenen   Stücke   und versuchte dabei, all das zu ergänzen und zu vollenden, was er sich beim Schreiben der Stücke vorgenommen hatte.

Ab 1983 begann eine neue Entwicklungs- und Widerbelebungsphase des algerischen Theaters. Die Jahre zwischen 1980-1990 gelten als das Goldene Zeitalter des Theaters in Algerien. Die besten Theaterstücke, Elemente und Stoff aus eigener Kultur, wurden in diesen Jahren herausgebracht. Zahlreiche wichtige Theaterautoren gaben hier ihr Bestes; u.a. Abdulrahman Wald Kaki, Katib Yasin. Der beste von allen in den Bereichen  Text und Praxis/Regie, war aber Abdelkader Alloula, der das Kreistheater= Masrah Al-Halaqa zum Feld seiner experimentellen Forschung machte. In der Form seines Theaters war Alloula zwar von den arabischen, aber grundsätzlich von algerischen, volkstümlich theatralen Phänomenen beeinflusst, insbesondere von Al-Qawal und Al-Halaqa. 

Zu seinem Ehren gründete Malek Alloula, der Bruder von Abdelkader Alloula und ein algerischer Dichter und Schriftsteller,  die Association Abdelkader Alloula (AAA) und leitete sie zehn Jahr lang. Währenddessen veröffentlichte er »En mémoire du futur«, einen Sammelband mit Erinnerungen und Würdigungen seines Bruders. Quelle: Der Kreis in Ritual und Performance Shamal Amin 2008 Wien{jcomments on}

Alloula schrieb und inszenierte mehrere Theaterstücke:

    1969: El Alleg (Les Sangsues - der Blutegel)
    1970: El Khobza (Le Gagne Pain - die Existenzgrundlage)
    1972: Homk Salim d'après " le journal d'un fou" de Nicolai Gogol.
    1980: Legoual (Les Dires - die Aussagen)
    1985: El Ajouad (Les Généreux)
    1989: El Lithem (Le Voile - die Umhüllung)
    1992: Attefah (Les Pommes - die Apfel)
    1993: Arlequin valet de deux maîtres de Carlo Goldoni

Er hat in mehrere Filme als Schauspieler mitgewirkt:

    1969: Les Chiens - par Chérif El Hachemi
    1971: Ettarfa - par Chérif El Hachemi
    1985: Combien je vous aime - par Azzedine Meddour
    1988: Tlemcen - par Mohamed Bouamari
    1990: Djanbou Resk - par Abdelkrim Baba Aïssa
    1990: Hassan Nia - par Ghaouti Bendeddouche

Kultur

Die Vielfalt der algerischen Kultur ist durch die verschiedenen ethnischen Gruppierungen bedingt, die von der Vergangenheit bis in die Gegenwart hinein ihre Spuren hinterlassen haben. Die Algerier sind mehr oder weniger arabisierte Berber. Vier Hauptströmungen beeinfussen die kulturelle Vielfalt Algeriens: eine arabisch-islamische "Leitkultur", die sich u.a. im Alltagsverhalten, der Kleidung, im Rechtswesen, in Staat und Verwaltung und der Religion ausdrückt, eine westlich-beeinflusste Kultur (französischsprachige Literatur, Malerei, klassische und moderne Musik, generell Offenheit statt Ausschließlichkeit), die traditionelle Amazight-Kultur der Kabylen mit eigener Sprache sowie andere traditionelle Kulturen (z.B. Mozabiten) und die Touarag-Kultur im Süden mit  (Musik, sprachliche Eigenheiten und Kleidung).

Kunst & Handwerk

Es sind Herzen die mit ihrer Liebe zur Schönheit und zum Detail, ihre Hände sprechen lassen und dabei zauberhafte Kunststücke zum Leben erwecken. Durch die unterschiedlichen Kunstrichtungen in Algerien spiegelt sich die wunderbare Geschichte jeder Region. Auf dem Land und in der Stadt findet man alles was das Herz begehrt und bekommt man den Appetit auf traditionelle Berührungen auf unterschiedlichsten Materialien, die jedem Tourist und jedem Algerier befriedigen. Ob mit Ton und Lehm, auf Bronze, Schmuckstücke oder Textilien hat der Künstler immer die richtigen Schritte ein Kunststück zu zaubern, das eine außergewöhnliche Geschichte erzählt. Natürlich hat jede Region ihre eigenen Schätze.

Kalligraphie und Musik

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