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Pilgerreise zum Mausoleum von Sidi Abd el-Qader - Weltkulturerbe.

Ende Juni jeden Jahres unternehmen Sufi-Gemeinschaften eine dreitägige Pilgerreise zum Mausoleum von Sidi Abd el-Qader Ben Mohammed in Sidi Cheikh/Algerien. Die Pilgerreise stärkt die friedlichen Beziehungen unter den Sufi-Bruderschaften. Im Dezember 2013 ist die Pilgereise in die UNESCO-Listen des immateriellen Kulturerbes aufgenommen worden.

Zlabia - ein Süßgebäck in Zuckersirup aus dem Maghreb

Zlabia ist eine äußerst begehrte und hierzulande relativ unbekannte Süßspeise aus dem Maghreb. Zlabia wird aus einem speziellen Brandteig zubereitet und dann in heißem Öl schneckenförmig und schwimmend frittiert bis sie goldbraun ist.

Straße der Verwirrten - Mohamed Magani

Wenn im Roman ein Streunerhund zur Hauptperson wird und dem Protagonisten Mahyou als treuer Freund zur Seite steht, dann sind sozialer Mangel und menschliche Frustration angesprochen. Mahyou lehrt die Hündin, ihr Bellen in eine vernehmbare Stimme zu verwandeln. Und wenn dieser Hund..

Dzayer Ya El Assima- Abdelmadjid Meskoud.

Abdelmadjid Meskoud ist ein Chaabi-Sänger, der durch sein Lied "Dzayer Ya El Assima" berühmt wurde.Dieser Song weckt Erinnerungen an sehr guten alten Zeiten in der weißen Stadt Algier, in der angeblich alles viel schöner und besser war als in der Gegenwart.

TV-Dokumentation - Algerien, Rückkehr zu den Quellen.

Von Algier nach Adrar über Biskra und Ghardaia nimmt Christine Oberdorff uns mit auf der Suche nach Wasserquellen in Algerien. Über mehr als 2000 Kilometer begibt sie sich auf eine lange Reise durch die Wüste.

Weisheit des Tages

Bäume sind Gedichte, die die Erde in den Himmel schreibt. Wir fällen sie und verwandeln sie in Papier, um unsere Leere darauf auszudrücken. Khalil Gibran

Die seit mehr als 50 Jahren in Algerien lebende Bettina Heinen-Ayech ist eine gegenständliche "Pleinair" Malerin. In Ihren Werken würdigt Bettina Heinen-Ayech Algerien, dessen Schönheit und dessen Farben. Seit 1963 lebt und arbeitet sie in Algerien und bemüht sich intensiv, künstlerische und menschliche Brücken zwischen Europa und dem Maghreb zu bauen.

Algerien ist für viele Künstler ein Ort der Inspiration, Ruhe und Schönheit. Unter diese Künstler ist die deutsche Malerin Bettina Heinen-Ayech, 1937 in Solingen geboren. Sie lernte die Malerei sehr früh und ihr erster Hauptlehrer war der Maler Erwin Bowien. Sie besuchte die Kölner Kunstschule und bereiste die Schweiz, Schweden und Norwegen.                             

Stadtansicht von Guelma (Algerien), 1999

Ihre erste Einzelausstellung fand im Jahr 1955 statt. Die Guelma-Region, wo sie sich 1963 mit ihrem verstorbenen Ehemann Abdelhamid Ayech niedergelassen hat, stellt ihre wichtigste Inspirationsquelle dar.{jcomments on} Ihr Medium ist das Aquarell, welches sie in einer für diese Technik ungewöhnlichen Art verwendet. Im Laufe der Zeit konnte sie sich als einer der führenden Künstler in der zeitgenössischen figurativen Malerei behaupten. Viele Museen weltweit besitzen ihre Werke. In 1976 gewann sie den Grand-Prix der Stadt Algier, 1993 den "Kart Baden"-Preis in Solingen und sie wurde mehrmals durch die algerische Kulturministerin Fr. Khalida Toumi geehrt. Seine bekannteste Werken sind "Mandelbäume in vollen Blüte", "die Ruinen von Timgad", "the Road von Constantine, Guelma" und auch ein Selbstporträt. Das Museum der bildenden Künste in Algier besitzt einige ihrer Werke. Quelle: bettina-heinen-ayech.de

 

Bettina Heinen-Ayech - Brief an Erwin Bowien

Bettina Heinen-Ayech - Brief an Erwin Bowien.
Regisseur: Bouabdellah, Hassen.
Solingen und Algier 1993. 
Die französische Fassung trägt den Titel:" Bettina Heinen-Ayech - Lettre à Erwin Bowien "

Ein Film über die temperamentvolle Solinger Aquarell-Malerin Bettina Heinen-Ayech, geb. am 19.1937, die schon seit Jahren in Algerien lebt und arbeitet. Ihre stark farbigen Aquarelle sind inspiriert von den intensiven Lichtern der nordafrikanischen Landschaften in ihrer Wahlheimat. Im Herzen der Malerin nimmt ein Mann eine besondere Stellung ein. Es ist der Kunstmaler Erwin Bowien, Freund und Vertrauter der Familie, der von Kind an mit Argusaugen über Bettinas Talent wachte und ihr wichtigster Lehrer war. Obwohl er schon 1972 gestorben ist, hat er ihren künstlerischen Weg doch entscheidend beeinflußt. In ihrem BRIEF AN ERWIN BOWIEN erzählt Bettina aus ihrem Leben, von ihrer Malerei und bringt ihre Hoffnungen und Ängste zum Ausdruck in einem Land, das sich gerade heute wieder in einem starken Spannungsfeld zwischen Moderne und religiösem Fundamentalismus befindet. Dem algerischen Regisseur Hassen Bouabdellah ist es gelungen, in ruhigen und assoziativen Bildern ein lebendiges Portrait der Künstlerin zu zeichnen und einen eindrucksvollen Überblick über das Werk von Bettina Heinen-Ayech zu geben. 

Kultur

Die Vielfalt der algerischen Kultur ist durch die verschiedenen ethnischen Gruppierungen bedingt, die von der Vergangenheit bis in die Gegenwart hinein ihre Spuren hinterlassen haben. Die Algerier sind mehr oder weniger arabisierte Berber. Vier Hauptströmungen beeinfussen die kulturelle Vielfalt Algeriens: eine arabisch-islamische "Leitkultur", die sich u.a. im Alltagsverhalten, der Kleidung, im Rechtswesen, in Staat und Verwaltung und der Religion ausdrückt, eine westlich-beeinflusste Kultur (französischsprachige Literatur, Malerei, klassische und moderne Musik, generell Offenheit statt Ausschließlichkeit), die traditionelle Amazight-Kultur der Kabylen mit eigener Sprache sowie andere traditionelle Kulturen (z.B. Mozabiten) und die Touarag-Kultur im Süden mit  (Musik, sprachliche Eigenheiten und Kleidung).

Kunst & Handwerk

Es sind Herzen die mit ihrer Liebe zur Schönheit und zum Detail, ihre Hände sprechen lassen und dabei zauberhafte Kunststücke zum Leben erwecken. Durch die unterschiedlichen Kunstrichtungen in Algerien spiegelt sich die wunderbare Geschichte jeder Region. Auf dem Land und in der Stadt findet man alles was das Herz begehrt und bekommt man den Appetit auf traditionelle Berührungen auf unterschiedlichsten Materialien, die jedem Tourist und jedem Algerier befriedigen. Ob mit Ton und Lehm, auf Bronze, Schmuckstücke oder Textilien hat der Künstler immer die richtigen Schritte ein Kunststück zu zaubern, das eine außergewöhnliche Geschichte erzählt. Natürlich hat jede Region ihre eigenen Schätze.

Kalligraphie und Musik

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