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Die polyphone Musik Ahellil der Region Gourara - Weltkulturerbe.

Die Ahellil ist eine Kombination aus Poesie, harmonischen Gesang, Musik und Tanz aus der Region Gourara im Südwesten Algeriens. Die polyphone Musik Ahellil ist ein poetisch-musikalisches und sinnbildliches Genre des Volks Zeneta (Iznaten).

Die Tajine - der traditionelle Schmortopf aus dem Maghreb

Kochen in der Tajine ist die seit Jahrtausenden bewährte, besonders aromaschonende Garmethode der Berber aus dem Maghreb. Die Tajine ist ein traditioneller Schmortopf, der auch hierzulande seine Verwendung immer beliebter wird. Der Schmortopf bringt viele Vorteile und zaubert einen unvergleichbaren, authentischen Geschmack auf den Teller.

Der Mann, der nicht sterben wollte.

Über seinen Roman sagt Naceur Aceval: "Der Mann, der nicht sterben wollte" ist eine Märchen-Sammlung in Romanform und enthält viele Märchen, die man auch von meinen Auftritten kennt - Erzählungen aus meiner algerischen Heimat, die ich zum großen Teil bereits als Kind von meiner Mutter und Großmutter hörte.

El Gusto - Ein außergewöhnliches Band-Revival.

Ein außergewöhnliches Band-Revival und eine Hommage auf religiöse Toleranz: In Algierien vor Ausbruch des Befreiungskriegs 1954 machten muslimische und jüdische Musiker gemeinsam Chaabi-Musik. Im Film «El Gusto» erzählen muslimische und jüdische Musiker nostalgisch ...

Mit offenen Karten - die Geschichte Algeriens.

Mit offenen Karten "Dessous Des Cartes" ist ein geopolitisches Magazin des TV-Senders ARTE. In drei teilen wird die Geschichte Algeriens in äußerst spannenden Analysen auf französisch vorgestellt. Anhand von Landkarten werden politische, wirtschaftliche, soziale und ökonomische Zusammenhänge erklärt.

Weisheit des Tages

Wenn du die Hand zur Faust ballst, kann dir weder jemand etwas hineinlegen, noch kannst du mit dieser Hand etwas aufnehmen.  Afrikanische Weisheit

Naceur Charles Aceval ist ein Geschichtenerzähler aus dem Maghreb, der seit über 30 Jahren in Deutschland lebt. Sein erster Roman "Der Mann, der nicht sterben wollte" ist im Papermoon-Verlag erschienen. Es sind eher Weisheits- als Zaubermärchen, welche der "Mann, der nicht sterben wollte" auf seiner Suche nach der Unsterblichkeit hört und erlebt. 

Über seinen Roman sagt Naceur Aceval: "Der Mann, der nicht sterben wollte" ist eine Märchen-Sammlung in Romanform und enthält viele Märchen, die man auch von meinen Auftritten kennt - Erzählungen aus meiner algerischen Heimat, die ich zum großen Teil bereits als Kind von meiner Mutter und Großmutter hörte. 

Der Mann, der nicht sterben wollte

Wer könnte ihn nicht verstehen, den "Mann, der nicht sterben wollte"? Auf seiner Suche nach einem Ort, an dem es keine Friedhöfe gibt, trifft er auf viele Menschen, die ihm Geschichten erzählen: Vom Mädchen Habra zum Beispiel, die einen veritablen Löwen als Adoptivvater hat oder von der listigen Tochter des Kadis - und er lernt so Schneider, Sultane und Zauberlehrlinge kennen... Für die Leser liegt der Reiz der Geschichten unter anderem in der Exotik und den klugen Bemerkungen über das Leben, wie Deutschlands renommiertester empirischer Kulturwissenschaftler, Prof. Hermann Bausinger, in seinem Vorwort schreibt - und natürlich bleibt das Buch immer spannend: Ob der "Mann, der nicht sterben wollte" je ans Ziel seiner Träume gelangt?

Das Buch kann hier bestellt werden: Naceur Aceval Webseite

Mit Vorwörtern von
Prof. em. Dr. Hermann Bausinger
Dr. Seddik Bibouche

Papermoon - Verlag
ISBN 978-3-9814324-8-0
17,50 Euro

Naceur Charles Aceval 

Naceur Charles Aceval ist in 1951 in Algerien geboren und ist Abkömmling des Nomadenstamms der Ouled Sidi Khaled, der in der algerischen Hochebene von Tiaret seine Heimat hat. Er ist am Rande der algerischen Sahara groß geworden. Seine Abende hat er oft bei seiner Großmutter im Nomadenzelt verbracht, wo sie oder seine Mutter ihm die hier versammelten Märchen erzählt hat.

Für ihn ist das gesprochene Wort nicht gleich Erzählen und Sagen, Reden, Sprechen ist nicht Erzählen. Erzählen ist also mehr als Reden und Wiedergeben. Erzählen ist etwas zu vermitteln, aber ohne zu belehren. Der Erzähler, wenn einer ein guter Erzähler ist, erschafft Bilder; und der Zuhörer, wenn er ein offenes Herz hat, macht sich ebenfalls seine Bilder. Am Rande der Sahara sammelte der Märchenerzähler sein Repertoire an spannenden Begebenheiten, interessanten Legenden, lustigen Rätseln und nachdenklich stimmenden Weisheitsgeschichten.  Sein Motto lautet "Menschen kommen und gehen, das Wort jedoch bleibt, reist und erreicht immer sein Ziel". Er erzählt Märchen im algerischen Dialekt, auf Französisch und auf Deutsch mit Charme und Humor. Mehr über die Biographie vom Naceur Aceval finden Sie HIER.{jcomments on}


In diesem Zelt wurde Naceur Charles Aceval geboren. Abends nach dem Essen erzählte die 
Mutter den Kindern Märchen © PRIVAT

Naceur Charles Aceval live @ "Kaffee oder Tee" (SWR) Februar 2011

MÄRCHEN & RÄTSEL

Wie sind die Märchen entstanden? Wie sind sie zu uns gekommen? Märchen gehören zur Literaturgattung der Epik. Es handelt sich um Erzählungen, die von fabelhaften und wunderbaren Begebenheiten berichten, die allesamt frei erfunden sind und keinerlei wirkliche Begebenheiten als Grundlage haben. Hiermit unterscheiden sie sich von den Sagen. Man sagt, dass ein Märchen keinen eindeutigen Verfasser hat; es ist das Ergebnis einer rätselhaften Erschaffung. Die Historiker und Märchenforscher haben Hypothesen aufgestellt, um den Ursprung der Märchen zu erklären. Aber die Märchen- und Geschichtenerzähler haben anstelle einer Antwort eine schöne Geschichte erfunden.

Kultur

Die Vielfalt der algerischen Kultur ist durch die verschiedenen ethnischen Gruppierungen bedingt, die von der Vergangenheit bis in die Gegenwart hinein ihre Spuren hinterlassen haben. Die Algerier sind mehr oder weniger arabisierte Berber. Vier Hauptströmungen beeinfussen die kulturelle Vielfalt Algeriens: eine arabisch-islamische "Leitkultur", die sich u.a. im Alltagsverhalten, der Kleidung, im Rechtswesen, in Staat und Verwaltung und der Religion ausdrückt, eine westlich-beeinflusste Kultur (französischsprachige Literatur, Malerei, klassische und moderne Musik, generell Offenheit statt Ausschließlichkeit), die traditionelle Amazight-Kultur der Kabylen mit eigener Sprache sowie andere traditionelle Kulturen (z.B. Mozabiten) und die Touarag-Kultur im Süden mit  (Musik, sprachliche Eigenheiten und Kleidung).

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