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Hochzeitsriten und Kostümherstellung in Tlemcen - Weltkulturerbe.

In Tlemcen/Algerien im Nordwesten Algeriens werden Hochzeitsriten und aufwendig gefertigte Hochzeitskostüme als besonderes kulturelles Erbe angesehen. Sie haben vielfältige symbolische Bedeutung für das Hochzeitspaar, die Familien und die Gemeinde.

Die Burek - eine echte Geschmacksbombe

Unter dem Namen Burek (auch Brick) versteht man im Maghreb die gefüllten Teigtaschen, die aus Dioul (Brickteig) hergestellt werden. Knusprig von aussen, drin weich, Burek ist eine echte Geschmacksbombe und ein elegantes Geschenk volle Überraschungen.

Meursault, contre-enquête Werk - Kamel Daoud

"Meursault, contre-enquête" ist Daouds erster Roman, eine Erzählung, die auf den Erfolgsroman "Der Fremde" von Albert Camus aufbaut. In dem Roman rollt Daoud siebzig Jahre später noch einmal die Geschehnisse in Camus Roman auf.

Bedoui Gesänge - Cheikh Djilali Ain Tedles.

Cheikh Djilali Ain Tedles (*1928 - †1996) mit bürgerlichem Namen Djilali Belkaouis war ein algerischer Sänger, Songschreiber und Komponist der Bedoui-Musik und gilt als einer der berühmsten Sänger der Bedoui der sechziger bis neunziger Jahre.

Algier - schön, schräg, schonungslos.

Algier, die Hauptstadt Algeriens wird auch die weiße Perle am Mittelmeer genannt. Prächtige Kolonialarchitektur, eine zum Weltkulturerbe gehörende Kasbah, bunte Märkte, quirliges Leben, arabisch-französische Bäckereien, Dauerstaus, Palmen, Strände, Öl- und Gasreichtum.

Weisheit des Tages

So wie man die Strahlen der Sonne nicht zudecken kann, so kann man auch das Licht der Wahrheit nicht auslöschen. Arabische Weisheit

Hundertundeine Nacht entstand im frühen 13. Jahrhundert und blühte im arabischen Westen, also im Maghreb und al-Andalus, dem maurischen Spanien. So schlägt 101 Nacht auch die Brücke nach Europa. Sie ist die kleine selbständige Schwester der weltberühmten "1001 Nacht", die eine eigene Überlieferungsgeschichte besitzt.

101 Nacht

Aus dem Arabischen erstmals ins Deutsche übertragen von Claudia Ott nach der Handschrift des Aga Khan Museums
1.Auflage 2012, Hardcover mit Schmuckeinband
334 Seiten, Samtbezug mit Folienprägung
Manesse Verlag, Zürich

Im Jahr 2010 entdeckte die Orientalistin Claudia Ott die älteste Handschrift von "Hundertundeiner Nacht", ein fast 800 Jahre altes Manuskript aus Andalusien – mit Märchen, wie sie sie aus 1001 Nacht kannte. Die Handschrift mit maghrebinischem Schriftstil war ein lange übersehenes Dokument aus dem frühen 13. Jahrhundert, in dem ebenfalls eine Prinzessin namens Schahrasad Nacht für Nacht den König mit Geschichten unterhält.

Dieser Schatz ist übrigens 500 Jahre älter als die bisher älteste Überlieferung des Textes – und 15 der 17 Märchen in dieser Handschrift sind völlig unbekannt. Die Verbreitung von Hundertundeine Nacht beschränkt sich auf den berberisch-arabischen Westen und ist die älteste der bisher bekannten sieben Handschriften. Sogar die europäischen Märchen und Legenden wurden von Hundertundeine Nacht mehr beeinflusst als von Tausendundeine Nacht; es gibt mehr als nur Ähnlichkeiten, wie sich bei dem „Rolandlied“  und anderen Geschichten, die in Italien erzählt werden, nachweisen lässt. Sie sind ein einzigartiges Zeugnis des mittelalterlichen multikulturellen Europa, es sind Heldensagen und Liebesdramen, aber es geht auch um phantastische Automaten, die selbständig musizieren oder gar fliegen können.{jcomments on}

Die Autorin:
Frau Dr. Claudia Ott studierte in Jerusalem, Tübingen und Berlin Orientalistik und arabische Musik in Kairo. Mit ihrer Übersetzung von 1001 Nacht aus der arabischen Vorlage von Muhsin Mahdi wurde sie einem großen Publikum bekannt. Sie lebt mit ihrer Familie in Niedersachsen und unterrichtet an der Universität in Göttingen.

MÄRCHEN & RÄTSEL

Wie sind die Märchen entstanden? Wie sind sie zu uns gekommen? Märchen gehören zur Literaturgattung der Epik. Es handelt sich um Erzählungen, die von fabelhaften und wunderbaren Begebenheiten berichten, die allesamt frei erfunden sind und keinerlei wirkliche Begebenheiten als Grundlage haben. Hiermit unterscheiden sie sich von den Sagen. Man sagt, dass ein Märchen keinen eindeutigen Verfasser hat; es ist das Ergebnis einer rätselhaften Erschaffung. Die Historiker und Märchenforscher haben Hypothesen aufgestellt, um den Ursprung der Märchen zu erklären. Aber die Märchen- und Geschichtenerzähler haben anstelle einer Antwort eine schöne Geschichte erfunden.

Kultur

Die Vielfalt der algerischen Kultur ist durch die verschiedenen ethnischen Gruppierungen bedingt, die von der Vergangenheit bis in die Gegenwart hinein ihre Spuren hinterlassen haben. Die Algerier sind mehr oder weniger arabisierte Berber. Vier Hauptströmungen beeinfussen die kulturelle Vielfalt Algeriens: eine arabisch-islamische "Leitkultur", die sich u.a. im Alltagsverhalten, der Kleidung, im Rechtswesen, in Staat und Verwaltung und der Religion ausdrückt, eine westlich-beeinflusste Kultur (französischsprachige Literatur, Malerei, klassische und moderne Musik, generell Offenheit statt Ausschließlichkeit), die traditionelle Amazight-Kultur der Kabylen mit eigener Sprache sowie andere traditionelle Kulturen (z.B. Mozabiten) und die Touarag-Kultur im Süden mit  (Musik, sprachliche Eigenheiten und Kleidung).

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