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Römische Ruinen von Djemila - Weltkulturerbe.

Die Römischen Ruinen von Djemila sind die baulichen Überreste der antiken Stadt Cuicul in Algerien. Diese Ruinenstadt liegt in der Provinz Setif auf etwa 900 Metern über dem Meeresspiegel. Die Stadt verfügte damals über ein Kapitol, ein Theater sowie über mehrere Thermen.

Karentika - ein äußerst begehrtes Gericht aus Westlagerien

Karentika (ähnlich wie Farinata) ist ein äußerst begehrtes Gericht aus Westlagerien. Es ist günstig, nahrhaft, lecker und kann schnell zubereitet werden. Karentika ist eine Art Auflauf aus Kichererbsenmehl und zählt zu den günstigsten Gerichte Algeriens, das sich wirklich jedermann leisten kann.

Suche auf See - Malika Mokeddem

Roman um den Franzosen Leo und seine aus Algerien stammende Geliebte Shamsa. Er, aus gutem Hause und wohlhabend, sie Waise, als Neugeborene ausgesetzt in der algerischen Wüste. Als Erwachsene verließ Shamsa ihr Land und floh vor dem blutigen Fundamentalismus der 1990-er Jahre ...

Qahwa-w-Latay - Hadj M'rizek.

El Hadj Mrizek war bekannt für seinen klaren sprachlichen Ausdruck und angeborenen Sinn für Rhythmus. Das Lied ".Qahwa-w-Latay" (Kaffee und Tee) wurde von ihm interpretiert. Später wurde das Lied auch von Amar Ezzahi, Abdeelkader Chaaou gesungen.

Die letzten Berberlöwen - Könige im Exil.

1893 wurde der letzte Berberlöwe in Algerien erschossen. Der Zoo Hannover versucht seit Jahren, sie nachzuzüchten. Der Berberlöwe hat eine Sonderstellung unter den Löwen. Er ist größer und stärker als alle anderen Löwenarten. Algeriens ursprüngliche Fauna an Löwen, Straussen,..

Weisheit des Tages

Alle Menschen sind klug, die einen vorher, die anderen nachher; nur wenn es darauf ankommt, ist jeder dumm. Arabische Weisheit

Es liegt schon fast vierzig Jahre zurück, dass der 1949 in der Kabylei geborene Idir mit “A Vava Inouva” Musikgeschichte schrieb, als er mit seinem in Tamazigh-Sprache verfassten Lied einen weltweiten Erfolg landete. 

Noch heute zählt “A Vava Inouva” zu den wenigen algerischen Titeln, die weit über die Grenzen des Maghreb hinaus Beachtung fanden - das Lied wurde in mehr als ein Dutzend Sprachen übersetzt. Die Frage der Herkunft, der Wurzeln und der Zugehörigkeit zählt von Beginn an zu den zentralen Themen, mit denen sich Idir in seinem musikalischen Schaffen beschäftigt. Hier ist das Märchen, mit dem Idir sein Lied A Vava Inouva  einleitet: {jcomments on}

Es war einmal ein Mann, der ging durch einen Wald. Er kam an eine Hütte. Dort setzte er sich auf einen Stein. Die Tür der Hütte war zu. Er klebte an diesem Stein fest und kam nicht mehr weg. Seine Tochter kam und suchte ihn. Nachts fand sie ihn in dieser Hütte. „Papi, mach auf!“ Sie hatte auch Angst vor den Wölfen. In der Kabylei ist es so, dass es auch Menschenfresserinnen gibt in den Märchen. Der Mann hatte also Angst, dass es gar nicht seine Tochter war, die dort draußen vor der Hütte nach ihm rief, sondern so eine Menschenfresserfrau. Er hielt sie dazu an, mit ihren silbernen Armreifen zu klingeln, damit er sie daran erkenne. Mehr Details über Idir erfahren Sie hier.

Hier ist der Songtext des Märchen:

Ich bete Inouba Vater öffnet die Tür für mich 

O Tochter Ghriba Ihre Armreifen klimpern

Ich fürchte, die Oger des Waldes Vater Inouba
O Tochter Ghriba Ich fürchte auch.

Der alte Mann in seinem Bademantel gehüllt
Away heizt

Untersucht am nächsten Tag
Die Tochter hinter dem Webstuhl
Ständig geht Spanner
Kinder auf der ganzen alten
Informieren Sie sich Dinge von gestern

Ich bete Inouba Vater öffnet die Tür für mich
O Tochter Ghriba Ihre Armreifen klimpern

Ich fürchte, die Oger des Waldes Vater Inouba

O Tochter Ghriba Ich bin auch

Der Schnee wurde gegen die Tür gestapelt
Die "ihlulen" Ende in den Topf
Die tajmaât träumen schon Frühling
Der Mond und die Sterne bleiben claustrées
Die Eiche log ersetzt Racks
Die Familie versammelt
Hört die Geschichte

Ich bete Inouba Vater öffnet die Tür für mich
O Tochter Ghriba Ihre Armreifen klimpern
Ich fürchte, die Oger des Waldes Vater Inouba
O Tochter Ghriba Ich bin auch

Hören Sie rein!

 

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Musik verleiht den Gedanken Flügel

Die Musik ist ein moralisches Gesetz. Sie schenkt unseren Herzen eine Seele, verleiht den Gedanken Flügel, lässt die Phantasie erblühen. Platon

Die Musik ist ein Ausdruck von Rhythmen in denen sich der Mensch in seinen emotionalen Lagen widerspiegelt. Es gibt in der menschlichen Geschichte kein Volk ohne Musik. Die Musik ist Teil einer jeden Kultur und eine universale Sprache zugleich. Algerien bietet eine bunte Mischung aus verschiedene Musikarten wie Rai, Chaabi, Kabyle, Haouzi, Chaoui, Maalouf, Andalussi, Malhoun, Gnaoui, usw... Es sind vor allem die traditionnellen Instrumente, die der magrebenischen Musik ihren unverwechselbaren Klang verleihen. Zu den Musikinstrumenten gehören der Oud (Laute), die Gasba (Flöte), der Mezoued (Dudelsack), die Darbouka (Trommel), Bandayar (Tamburin), Quanun (Zither) und die Violine.

Khaled

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