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Der Haik - ein traditionelles Gewand aus dem Maghreb.

Der Haik ist ein als Schleier getragenes Kleidungsstück für Frauen aus dem Maghreb, der leider am verschwinden ist. Die Frauen hüllen sich in ein weites, einfarbiges, naturweißes, wollenes, mehrere Meter langes Tuch, das sie um Körper und Kopf wickeln. Darunter befinden sich meistens kurzärmelige Hauskleider.

Karentika - ein äußerst begehrtes Gericht aus Westlagerien

Karentika (ähnlich wie Farinata) ist ein äußerst begehrtes Gericht aus Westlagerien. Es ist günstig, nahrhaft, lecker und kann schnell zubereitet werden. Karentika ist eine Art Auflauf aus Kichererbsenmehl und zählt zu den günstigsten Gerichte Algeriens, das sich wirklich jedermann leisten kann.

Wüsten - Mohammed Dib

Wie ein Film einer unmöglichen Rückkehr ist diese Geschichte, unbestimmt, nach allen Richtungen offen... Dib ist einer der bekanntesten algerischen Schriftsteller in französischer Sprache. Er starb am 2. Mai 2003 im französischen Exil.

Muslime und Juden in Algerien - schon immer gemeinsam musiziert.

Von Cheikh Raymond bis zur Lieder von Reinette l’Oranaise, Lili Labassi, Line Monty, Blond Blond, Lili Boniche, Luc Cherki, Salim Halali, José de Suza, Maurice El Médioni, René Perez und viele andere Musiker. Nach der Unabhängigkeit Algeriens 1962 emigrierten über 130 000 Juden nach Frankreich.

Die Rückkehr der sterblichen Überreste von Emir Abd El-Kader.

Hier sind einige Bilder, den man sonst nicht oft zu sehen bekommt. Archivbilder von Algerien im vierten Jahr (1966) seiner Unabhängigkeit, die den Transfer der Überreste von Emir Abd El-Kader von Damaskus nach Algier zeigen. Der Emir Abd El-Kader war das Symbol ..

Weisheit des Tages

So wie man die Strahlen der Sonne nicht zudecken kann, so kann man auch das Licht der Wahrheit nicht auslöschen. Arabische Weisheit

1893 wurde der letzte Berberlöwe in Algerien erschossen. Die Berberlöwe drohen von der Erde zu verschwinden. Der Zoo Hannover versucht seit Jahren, sie nachzuzüchten. Der Berberlöwe hat eine Sonderstellung unter den Löwen.

Algeriens ursprüngliche Fauna an Löwen, Straussen, Antilopen und anderen Grosstieren ist heute vollkommen ausgerottet. Die französiche Kolonialmacht hat die Löwen stellvertretend für die Berber ausgerottet, um so den Wiederstandswillen dieses stolzen Volkes zu brechen. In der Kolonialzeit richteten die Französen regelrechte Massaker unter den Tieren an. Für sie war es ein Zeitvertreib und Sport, auf jede Tierart zu schießen, die sie entdeckten.  Der Berberlöwe hat eine Sonderstellung unter den Löwen. Er ist größer und stärker als alle anderen Löwenarten. Die Männchen werden bis zu 300 Kilogramm, die Weibchen bis zu 180 Kilogramm schwer. Die Mähne der Männchen ist besonders beeindruckend und erstreckt sich weit über die Schulter wie auch an der Unterseite des Tieres entlang. Sein üppiger Brustpelz zieht sich hinunter bis zum Bauchnabel. Das Fell des Löwen ist hell- bis dunkelbeige, mit heller Färbung an Bauch und Beininnenseiten. Die Rückseite der Ohren ist schwarz. Die Mähne der Männchen Junge Löwen besitzen eine Rosettenzeichnung, die sich im Alter verliert, aber am Bauch und den Beinen können Spuren verbleiben. Die Farbe der Mähne kann variieren, häufig ist blond, rötlichbraun oder schwarz. Kein Wunder also, dass Künstler ihn als Vorbild für ihre Darstellungen von Löwen in Bildhauerei und Malerei nahmen. Disney machte ihn gar zum "König der Löwen". Doch die Berberlöwen sind praktisch ausgestorben.

Die letzten ihrer Art

Ursprünglich lebten Berberlöwen in ganz Nordafrika. Doch durch die Ausdehnung der menschlichen Siedlungen und durch verstärkte Jagd wurden die Raubkatzen immer stärker zurück gedrängt, bis schließlich nur noch in Algerien und Marokko letzte Bestände zu finden waren. Schon in der Erstausgabe von Brehms Tierleben aus dem Jahre 1863 heißt es: "Namentlich in Algier ist er gegen früher sehr dünn geworden; die häufigen Kriege der Franzosen mit den Arabern haben ihn verdrängt, und die französischen Löwenjäger, zumal der berühmte Jules Gerard, haben seine Reihen sehr gelichtet." Vermutlich 1942 wurde der letzte in Freiheit lebende Berberlöwe erschossen. Spätestens aber seit den Fünfzigerjahren waren die Tiere vom Erdboden verschwunden und für immer verloren. So schien es zumindest.{jcomments on}

Wie sich später herausstellen sollte, gab es doch noch Hoffnung für diese seltene Löwenart. Es gab jedoch eine Population, die dieser Vernichtung entgangen ist. Die marokkanischen Herrscher - früher Sultane, später Könige - hatten sich Berberlöwen als Palastlöwen gehalten und zwar wurde den marokkanischen Fürsten diese Gruppe als Treuegabe vom Volk der Berber überreicht. 1970 überlies König Hassan II. diese Gruppe dem Zoo von Rabat. 1998 lebten von dieser Gruppe noch 52 Tiere ( 24 Männchen und 28 Weibchen), teils im Zoo von Rabat, aber auch an 13 anderen Orten Europas. Seitdem läuft ein Rückzüchtungsprogramm zum Erhalt und Sicherung des Berberlöwens.

Zucht ohne Ordnung

Der Zoo Rabat verteilte die ihm anvertrauten Tiere weiter. Nicht um damit Geld zu verdienen, sondern um die Nachzucht auf breitere Füße zu stellen. Elf Zoos weltweit halten inzwischen wieder kleine Berberlöwenpopulationen. Hannover war der jüngste Neuzugang, aber auch ein ungarischer Zoo hat nun Interesse signalisiert. Ein großes Problem für die Nachzucht ist die geringe Anzahl der verbliebenen Tiere. Je enger verwandt sie sind, desto größer ist die Gefahr der Inzucht. Trotzdem wurden längere Zeit Löwen miteinander verpaart, ohne dass ausreichend Informationen über ihre Herkunft und ihren genetischen Hintergrund existierten.

Bereits in den Neunzigerjahren gab es einen ersten Versuch, für die verbliebenen mutmaßlichen Berberlöwen ein Zuchtbuch zu erarbeiten. Er wurde jedoch nicht vollendet. Erst 2009 gelang es dem englischen Wildbiologen Simon Black - mit Unterstützung durch die Forscher Noboyuki Yamaguchi und Jim Groombrigde sowie Adrian Harland von der Aspinall Foundation für bedrohte Tierarten - eine verlässliche Ordnung in die Löwenzucht zu bringen

Nachwuchs: Joco und Zari

Es war ein großer Tag für den Zoo Hannover: Zwei winzige Fellknäuel erblickten am 24. Februar 2011 das Licht der Welt, die Berberlöwen Joco und Zari. Erst seit März 2010 halten die Hannoveraner diese seltene Löwenart - die erste Begegnung der Eltern der Kleinen fand sogar erst im Juli statt. Das neue Zuchtprogramm ist also ein voller Erfolg.. Quelle: http://www.daserste.de/

 

 

Tamanrasset -Tassili Hoggar

Berberlöwen - Könige im Exil

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