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Pilgerreise zum Mausoleum von Sidi Abd el-Qader - Weltkulturerbe.

Ende Juni jeden Jahres unternehmen Sufi-Gemeinschaften eine dreitägige Pilgerreise zum Mausoleum von Sidi Abd el-Qader Ben Mohammed in Sidi Cheikh/Algerien. Die Pilgerreise stärkt die friedlichen Beziehungen unter den Sufi-Bruderschaften. Im Dezember 2013 ist die Pilgereise in die UNESCO-Listen des immateriellen Kulturerbes aufgenommen worden.

Minztee - eine lange maghrebinische Teekultur

Teetrinken war und ist eines der wichtigsten Rituale in den Ländern des Maghreb, insbesondere bei den Nomaden in der Wüste. Um ein Tee zuzubereiten braucht man drei Dinge sagen die Nomaden: die Zeit, die Glut und natürlich die Freunde... das dritte Glas ist süß, lieblich und "geheimnisvoll wie die Liebe"...

Algerien, ein Land holt auf!

Algerien ist das flächenmäßig größte Land Afrikas, es ist der wichtigste Energielieferant Südeuropas und es liegt nur wenige Flugstunden von uns entfernt - und dennoch bleibt dieses Land von der öffentlichen Wahrnehmung in Deutschland - und in Europa insgesamt - weitgehend ausgeklammert.

Yal Menfi- Akli Yahiatene.

"Yal Menfi" ist arabisch und bedeutet "Der Deportierte". Das Lied ist eine Neuauflage eines alten Songs auf algerisch-arabischen Dialekt, der kurz nach der Deportation von Algeriern nach Neukaledonie gegen 1871 beim Aufstand von El Mokrani und Scheich Ahaddad geschrieben und den Deportierten gewidmet wurde.

Algier - schön, schräg, schonungslos.

Algier, die Hauptstadt Algeriens wird auch die weiße Perle am Mittelmeer genannt. Prächtige Kolonialarchitektur, eine zum Weltkulturerbe gehörende Kasbah, bunte Märkte, quirliges Leben, arabisch-französische Bäckereien, Dauerstaus, Palmen, Strände, Öl- und Gasreichtum.

Weisheit des Tages

Laß Vergangenes nicht Dein Leben diktieren; doch nutze es als Ratgeber für Deine Zukunft. Chinesische Weisheit

Der Fennek oder Wüstenfuchs (wissenschaftlicher Name: Vulpes zerda) ist der kleinste aller Wildhunde und bewohnt die Sandwüstenin Nordafrika. In seinem Verbreitungsgebiet bevorzugt der Fennek Wüstenregionen. 

Ob Sandwüste oder Halbwüste, der kleinste Fuchs der Welt fühlt sich besonders wohl, Er zeigt zahlreiche Anpassungen an das Wüstenklima, etwa die geringe Körpergröße, behaarte Sohlen und große Ohren, die der Wärmeregulation dienen. Wenn ein paar Felsen oder stabile Sanddünen vorhanden sind, unter welchen er bevorzugt seinen Bau anlegt. Der Wüstenfuchs ist ein sehr geselliges Wildtier und lebt in der freien Natur in kleinen Gruppen, die meistens aus Vater und Mutter Fennek sowie zwei Nachwuchsgenerationen besteht. Auf der Speisekarte der Gruppe stehen kleine Säugetiere, Insekten, kleine Reptilien, Vögel, Eier, Früchte und Pflanzenknollen. Wüstenfüchse sind Allesfresser.

Wüstenfüchse sind Familientiere

Mit rund einem Jahr ist ein Wüstenfuchs geschlechtsreif. Nach einer Tragzeit von rund 50 Tagen bringt das Weibchen die Jungen zwischen den Monaten März und April zur Welt. Durchschnittlich neun Wochen lang säugt die Mutter dann ihren Nachwuchs, bevor dieser sich ausschließlich von fester Nahrung ernähren kann. Das Männchen wacht in der Zeit besonders über seine Familie und verteidigt sie gegen jegliche Angreifer. Zusätzlich ist Vater-Fennek für die Nahrungsbeschaffung zuständig. Nach getaner Arbeit ruht sich die Familie tagsüber aus, um in der nächsten Dämmerung wieder die großen Ohren aus dem Bau zu stecken.

Maße und Gewicht

Der Fennek ist die kleinste aller Hundearten und verfügt über sehr große Ohren. Seine Kopf-Rumpf-Länge beträgt 33 bis 39 cm, der Schwanz wird ungefähr 12 bis 25 cm lang. Zur Geburt wiegt er etwa 80 bis 187 g, während erwachsene Tiere 1 bis 1,5 kg wiegen können. Die Ohren machen 20 % der Körperoberfläche aus und werden 8 bis 10 cm lang. Damit sind sie proportional größer als bei allen anderen Hunden. Schnauze und Beine sind schlank und zierlich.

Fell und Färbung

Das Fell des Fenneks ist sandbraun mit einer beigen, rötlichen oder grauen Tönung. Die Körperunterseite ist heller gefärbt als die Oberseite. Die Ohren besitzen eine dunkle Rückseite, ihre Innenseite und ihre Ränder sind weißlich gefärbt. Die Augen sind verhältnismäßig groß und dunkel, vom Innenwinkel zieht sich eine dunkle Linie hinunter zur Schnauze und umrahmt sie. Ein kürzerer Strich verläuft vom Außenwinkel der Augen in Richtung der Wangen. Die Schenkel sind bei weiter nördlich vorkommenden Fenneks rötlich gefärbt, bei Tieren aus dem Süden besitzen sie eine weiße Färbung.

Das Fell ist sehr dicht und lang. Die Behaarung der Zehen reicht bis über die Sohlen hinaus und bildet so ein isolierendes Polster für die Füße. Der Schwanz ist dicht behaart, seine Spitze und der Bereich um die Violdrüse sind dunkel gefärbt. Der Fennek wechselt sein Fell vom Sommer zum Winter, wobei das Sommerfell etwas kürzer und heller als das Winterfell ist.

Jungtiere zeigen eine ähnliche Fellzeichnung wie ausgewachsene Tiere, sind aber heller und weniger rötlich gefärbt. Die dunkle Gesichtszeichnung ist bei ihnen nur schwach ausgeprägt.

Rufe und Lautäußerungen

Die Stimme des Fenneks ist hoch und ähnelt der kleiner Haushunde. Er kann auf sehr viele Art und Weisen rufen. Schwaches Gebell dient als Warnruf vor Fressfeinden, an Hauskatzen erinnerndes Schnurren als Ausdruck des Wohlbefindens. Als Drohgebärde stößt der Fennek ein hohes Kläffen aus. Partner, Eltern oder andere Fenneks, zu denen die Tiere einen positiven Bezug haben, werden mit Quieken begrüßt.

Verbreitung und Lebensraum

Verbreitung

Das Verbreitungsgebiet des Fenneks umfasst die gesamte Sahara und wird durch Gebiete mit gemäßigtem, feuchterem Klima begrenzt. Die nordwestliche Verbreitungsgrenze bilden die südlichen Ausläufer des Atlas-Gebirges, während das Verbreitungsgebiet im Westen fast bis an die Küste reicht. In Ägypten wird es in vom Nil begrenzt, reicht aber im Norden bis auf die nordwestliche Sinai-Halbinsel. Im Sudan umfasst das Verbreitungsgebiet auch weiter östlich gelegene Gebiete als in Ägypten, wie etwa die Nubische Wüste. Insgesamt fehlt der Fennek aber entlang der Küstenregion zum Roten Meer. In Mauretanien und Marokko kommt der Fennek bis knapp an die Atlantikküste vor. Die Südgrenze des Verbreitungsgebiets markiert die nördliche Sahelzone. Unklar ist, ob es auf der Arabischen Halbinsel Vorkommen des Fenneks gibt oder gab. Zwar wurden von dort mehrere Sichtungen gemeldet, teils handelte es sich aber nur um Fußspuren im Sand oder um Rüppellfüchse, die für Fenneks gehalten wurden.

Lebensraum

Das Habitat des Fenneks besteht vorwiegend aus sehr trockenen Sandwüsten, wo er im flachen Boden oder in statischen Dünen seine Baue anlegt. Nahe der marokkanischen Atlantikküste nutzt der Fennek aber auch moderat bewachsene Dünen für seinen Bau. Da der Fennek auf weichen Untergrund angewiesen ist, um seinen Bau zu graben, fehlt er in Gebieten ohne Sand. Der jährliche Niederschlag an der Nordgrenze des Verbreitungsgebiets beträgt rund 100 mm, in der Sahelregion sind es 300 mm. Süßgräser auf Großdünen sowie Rispenhirse auf kleineren Dünen bilden oft die einzige Vegetation im Lebensraum des Fenneks. Selten finden sich auch Akazien darunter. Der Fennek ist offenbar nicht auf einen direkten Zugang zu Wasseransammlungen angewiesen.

 

Ehrnährung und Jagdweise

Ernährung

Der Fennek ist ein Allesfresser, seine Ernährung ist sehr vielfältig. Er frisst vor allem Insekten, kleine Nagetiere, Eidechsen, Skinke, Geckos sowie Eier und kleine Vögel. Daneben verzehrt der Fennek auch Früchte und einige Pflanzenknollen.

Fenneks müssen in freier Wildbahn nicht trinken, in Gefangenschaft nehmen sie jedoch bereitwillig Wasser und andere Flüssigkeiten zu sich. Das für ihren Organismus nötige Wasser gewinnen sie wahrscheinlich aus den flüssigen Komponenten ihrer Nahrung oder durch Oxidation von in ihr enthaltenem Wasserstoff.

Jagdweise

Fenneks gehen während der Dämmerung und nachts auf Nahrungssuche und meiden die Hitze des Tages. Im Winter reicht diese Phase auch bis in den Morgen hinein. Fenneks graben regelmäßig im Sand nach Insekten und kleinen Wirbeltieren. Die vergrößerten Paukenhöhlen ermöglichen es ihnen, auch sehr tiefe Geräusche wahrzunehmen und damit Bewegungen im Sand zu hören. Überzähliges Futter vergraben sie. Menschliche Siedlungen und Lager werden nachts häufig zur Nahrungssuche aufgesucht.

Lebensweise und Fortpflanzung

Lebensweise

Fenneks leben in kleineren Familienverbänden, zu denen die Elterntiere und die Jungtiere des letzten Wurfs zählen. Größere Verbände wurden in freier Wildbahn noch nie beobachtet, sie bilden sich nur auf engem Raum in Gefangenschaft. In Gefangenschaft zeigen Fenneks sehr soziales Verhalten, für gewöhnlich schlafen sie auch dicht beieinander. Der Kot wird dort auch vergraben. Fenneks sind außschließlich nachtaktiv. Sowohl jüngere als auch ältere Tiere spielen sehr gerne miteinander. Seinen Bau gräbt der Fennek in den Sand, er wird ungefähr einen Meter tief. Der Fennek gräbt seinen Bau auch gern im Schutz der Vegetation. Bei festerem Boden wird das Gangsystem auch immer komplexer. Während es bei Bauen im losen Sand meist nur aus einem Eingang, einem 1 bis 2,5 m langem Gang und einer Hauptkammer besteht, gräbt der Fennek in festerem Boden Baue mit bis zu 15 Eingangen und einer Fläche von bis zu 120 m², die Gänge werden teils bis zu 10 m lang. Einzelne Baue können nah aneinander liegen und untereinander auch verbunden sein.

Fortpflanzung

Die Geschlechtsreife erreichen die Fenneks mit rund einem Jahr. Die Paarungszeit liegt am Jahresanfang, im Januar und Februar. Nach einer Tragezeit von etwa 50 - 52 Tagen bringt das Weibchen in ihrem Bau zwei bis vier Jungtiere zur Welt. Während der Brunft-, Trag- und Säugezeit sind Männchen sehr aggressiv und verteidigen das Weibchen und den Wurf gegen Eindringlinge und Fressfeinde. Das Männchen übernimmt zudem die Nahrungsversorgung während der Zeit, in der das Weibchen dazu nicht in der Lage ist.

Die Jungen werden blind und vollständig behaart geboren. Die Säugezeit beträgt ungefähr 8 Wochen. Sie öffnen die Augen nach 8–11 Tagen und bewegen sich mit zwei Wochen erstmals selbstständig fort. Die Jungtiere nehmen ab der dritten Lebenswochen zusätzlich schon feste Nahrung zu sich, werden aber 61 – 70 Tage lang von der Mutter gesäugt. Spielerisches Jagdverhalten zeigen sie ab der siebten Woche nach der Geburt. Die Geschlechtsreife wird mit 9–11 Monaten erreicht. Die Jungen verbleiben rund ein Jahr bei den Eltern, bis die nächste Wurfzeit einsetzt. Fenneks können in Gefangenschaft ein Alter von bis zu vierzehn Jahren erreichen, wobei das Alter in Freiheit deutlich darunter liegen dürfte und nicht bekannt ist.

Natürliche Feinde

Als sehr kleiner Hund hat der Fennek wohl mehrere Fressfeinde. Dazu zählen neben Streifenhyänen und Goldschakalenauch Haushunde. Ein weiterer möglicher Fressfeind der Jungtiere ist der Wüstenuhu. Fenneks lassen sich aber selbst mit systematischer Jagd nur sehr selten fangen. Auch Kämpfe zwischen Männchen während der Ranz können zum Tod der Beteiligten führen.{jcomments on}

Gefährdung und Schutz

Der Fennek gilt als nicht gefährdet, obwohl die Informationen unzureichend sind und verlässliche Bestandsschätzungen fehlen. Da die Art in Nordafrika immer noch regelmäßig gefangen und verkauft wird, ist davon auszugehen, dass der Bestand zumindest nicht zurückgeht. Die Hauptgefahr für den Bestand stellt nach wie vor die kommerzielle Jagd dar. In Marokko, Tunesien, Algerien und Ägypten steht der Fennek unter Schutz. Quelle: http://de.tier-lexikon.wikia.com

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