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Der Haik - ein traditionelles Gewand aus dem Maghreb.

Der Haik ist ein als Schleier getragenes Kleidungsstück für Frauen aus dem Maghreb, der leider am verschwinden ist. Die Frauen hüllen sich in ein weites, einfarbiges, naturweißes, wollenes, mehrere Meter langes Tuch, das sie um Körper und Kopf wickeln. Darunter befinden sich meistens kurzärmelige Hauskleider.

Karentika - ein äußerst begehrtes Gericht aus Westlagerien

Karentika (ähnlich wie Farinata) ist ein äußerst begehrtes Gericht aus Westlagerien. Es ist günstig, nahrhaft, lecker und kann schnell zubereitet werden. Karentika ist eine Art Auflauf aus Kichererbsenmehl und zählt zu den günstigsten Gerichte Algeriens, das sich wirklich jedermann leisten kann.

Meursault, contre-enquête Werk - Kamel Daoud

"Meursault, contre-enquête" ist Daouds erster Roman, eine Erzählung, die auf den Erfolgsroman "Der Fremde" von Albert Camus aufbaut. In dem Roman rollt Daoud siebzig Jahre später noch einmal die Geschehnisse in Camus Roman auf.

Aicha - Khaled.

Aïcha ist der Titel eines französischsprachigen Liedes von Khaled, das von Jean-Jacques Goldman geschrieben wurde. „Aïcha“ ist ein arabischer Frauenname und bedeutet die Lebendige. Das Lied handelt von einer Frau namens Aïcha, die von einem Mann umworben wird.

L’Algérie vue du ciel - Algerien von oben.

Gewaltig und geheimnisvoll, Algerien das größte Land Afrikas fotografiert von oben. Von der Mittelmeerküste bis zur Sahara, von Tlemcen nach Annaba, Von den Bergen der Kabylei bis zur Gebirgsmassiv von Aurès und von der goldenen Saharadünen bis zur weißen Stadt Algier...

Weisheit des Tages

Glück besteht in der Kunst, sich nicht zu ärgern, dass der Rosenstrauch Dornen trägt, sondern sich zu freuen, dass der Dornenstrauch Rosen trägt. Arabische Weisheit

Auch wenn man als Reisender schon verschiedene Islamische Altstädte (Kasbahs) gesehen hat wie Jerusalem, Kairo, Tripolis, Fes, Marakesch etc. so beeindruckt die Kasbah von Algier besonders. Mit ihren vielen Moscheen bietet die Kasbah von Algier ein einzigartiges Ensemble, welches den Welterbestatus verdient. 

Sie liegt an exponierter Stelle entlang der Mittelmeerküste in direkter Aussicht auf jene Insel, auf der im 4. Jh. vor Christus ein Karthagischer Handelsposten entstand. Reste der alten Zitadelle, mehrere alte Moscheen im osmanischem Stil, die zwischen 1209 und dem 17. Jh. entstanden, 

Paläste und die traditionelle urbane Struktur, die auf einen tief verwurzelten Gemeinschaftssinn schliessen lässt, sind die Besonderheiten dieser Kasbah. 1992 wurde die Altstadt von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt. 

Die Altstadt ist in überwiegend türkischer Zeit entstanden und zeichnet sich durch viele gewundene Gassen aus. Zahlreiche Moscheen - darunter die Große Moschee in der Rue de la Marine - sowie viele Paläste aus maurischer Zeit und die Zitadelle aus dem 16. Jahrhundert sind dort angesiedelt. Vom Hafen führen Freitreppen und Straßen hinauf auf den Boulevard Che Guevara, eine mit ornamentalem Geländer versehene, 2000 Meter lange Terrasse. Westlich des Boulevard Che Guevara befinden sich das Nationaltheater, und in unmittelbarer Nähe liegt der frühere Winterpalast des Gouverneurs und die katholische Kathedrale. 1984 entstand das Monument des Martyrs mit einer Höhe von 90 Metern. Das Bauwerk setzt sich aus drei Palmen zusammen, die auf einer ausgedehnten Esplanade ruhen, wo sich die „ewige Flamme“ befindet. Es ist dem Gedenken an die Opfer der Kämpfe um die nationale Befreiung gewidmet.

Le Corbusier schwärmte von ihr, Korsaren und Freiheitskämpfer nahmen sich ihrer an und Filmregisseuren diente sie als Kulisse. Längst hat aber auch an der stufenartig am Hang angelegten Altstadt der Zahn der Zeit genagt. In einem Gewirr von Gassen, in denen sich während des algerischen Unabhängigkeitskrieges Freiheitskämpfer und französische Kolonialsoldaten ein Katz-und-Maus-Spiel lieferten, verliert sich jeder Neuankömmling. Jahrzehnte nach der Unabhängigkeit Algeriens – sie erfolgte 1962 –  wählten Terroristen im Namen Allahs die Kasbah zu ihrem Schlupfwinkel. Zu den sehenswerten Bauwerken der Altstadt zählen u. a. die Safir-Moschee, die elfschiffige Al-Kebir-Moschee, die Jedid-Moschee (1660), die Ali-Bechine-Moschee (1622), die Grabmoschee des Sidi Abderrahmane und die Ketchaoua-Moschee (1209, 1839-1860 umgebaut zur Kirche). Quelle: http://www.weltkulturerbe-online.info/, wikipedia.org{jcomments on}

Tamanrasset -Tassili Hoggar

Algier - Casbah

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