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Bergfestung Beni Hammad - Weltkulturerbe.

Die Al Qala von Beni Hammad sind die Ruinen einer Bergfestung in Algerien und befinden sich in ungefähr 1000m Höhe. Sie gehören seit 1980 zum UNESCO- Weltkulturerbe. Al Qal'a Beni Hammad ist der arabische Name dieser Festung und Ruinenstadt.

Die Tajine - der traditionelle Schmortopf aus dem Maghreb

Kochen in der Tajine ist die seit Jahrtausenden bewährte, besonders aromaschonende Garmethode der Berber aus dem Maghreb. Die Tajine ist ein traditioneller Schmortopf, der auch hierzulande seine Verwendung immer beliebter wird. Der Schmortopf bringt viele Vorteile und zaubert einen unvergleichbaren, authentischen Geschmack auf den Teller.

Das Dorf des Deutschen - Boualem Sansal

Dies ist die Geschichte des Deutschen Hans Schiller und seiner beiden Söhne Rachel und Malrich. Die Brüder wuchsen fernab der Eltern in der Pariser Banlieu auf. Sie sind in Frankreich geblieben. Rachel hat Karriere gemacht: er hat einen guten Job ein kleines Häuschen, ein Auto, eine Frau ..

Aicha - Khaled.

Aïcha ist der Titel eines französischsprachigen Liedes von Khaled, das von Jean-Jacques Goldman geschrieben wurde. „Aïcha“ ist ein arabischer Frauenname und bedeutet die Lebendige. Das Lied handelt von einer Frau namens Aïcha, die von einem Mann umworben wird.

Algier - schön, schräg, schonungslos.

Algier, die Hauptstadt Algeriens wird auch die weiße Perle am Mittelmeer genannt. Prächtige Kolonialarchitektur, eine zum Weltkulturerbe gehörende Kasbah, bunte Märkte, quirliges Leben, arabisch-französische Bäckereien, Dauerstaus, Palmen, Strände, Öl- und Gasreichtum.

Weisheit des Tages

Glück besteht in der Kunst, sich nicht zu ärgern, dass der Rosenstrauch Dornen trägt, sondern sich zu freuen, dass der Dornenstrauch Rosen trägt. Arabische Weisheit

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Sprachliche und kulturelle Vielfalt repräsentieren universelle Werte, die Einheit und Zusammenhalt einer Gesellschaft stärken. Sprache ist die Grundlage der Kommunikation und die Basis jeglicher Zivilisation. Ohne sie können wir uns nicht mit anderen Menschen verständigen, ob es nun in der eigenen, einer Fremd- oder in Gebärdensprache ist.

Eine besondere Rolle spielt dabei die jeweilige Muttersprache. Als Muttersprache bezeichnet man die in der frühen Kindheit ohne formalen Unterricht erlernte Sprache. Die sogenannte Erst- oder Primärsprache verankert sich in ihrer grammatikalischen Struktur sowie den einzelnen Lautgestalten so fest im menschlichen Gehirn, dass sie vom Sprecher fast automatisch beherrscht wird. In dem Zeitraum Kindheit bis zur frühen Jugend hat sich jeder Mensch diese Sprache fast nahezu perfekt angeeignet. Keine andere, die nach der Pubertät gelernt wird, vermag diesen wichtigen Platz einzunehmen. Die Muttersprache ist für immer die beste Möglichkeit, sich zu verständigen. 

Daher hat die UNESCO der Muttersprache am 21. Februar einen Aktionstag gewidmet, der seit dem Jahr 2000 den circa 6.000 zurzeit weltweit gesprochenen Sprachen gewidmet ist. Vor dem Hintergrund, dass gut die Hälfte aller weltweit gesprochenen Sprachen vom Aussterben bedroht ist, hat sich die UNESCO zum einen die Förderung von Sprachen als Zeichen der kulturellen Identität der Sprechenden auf die Fahnen geschrieben. Zum anderen geht es ihr auch um den Fremdsprachenunterricht und Mehrsprachigkeit als Schlüssel zum gegenseitigen Verständnis und Respekt.

Muttersprache – Lernen durch Nachahmung

Wissenschaftler gehen davon aus, dass in jedem Mensch angeborene Strukturen  liegen, die den Spracherwerb aktiv unterstützen. Kinder ahmen Eltern oder auch Erzieher stark nach, weshalb diese Personen einen ganz besonders großen Einfluss auf die Entwicklung der kindlichen Sprache haben. Nur dann, wenn Erwachsene mit gutem (sprachlichen) Beispiel vorangehen, lernen Kinder die Muttersprache leicht und ohne grammatikalische Fehler. Aber auch andere soziale bzw. gesellschaftliche Faktoren haben Einfluss auf die Sprachentwicklung. Mit diesem Thema beschäftigt sich die Soziolinguistik.

Die eigene Muttersprache ist geprägt von der Geschichte der Region aus der man stammt. Einflüsse aus Sprachen von Eroberern und von Nachbarn flossen in den vorhandenen Dialekt oder die Sprache mit ein. Interessant in dem Zusammenhang sind auch Theorien von Sprachwissenschaftlern, nach denen die Sprache sogar geprägt ist von der Geografie. Das würde bedeuten, dass Menschen in den Tropen ganz andere Sprachen entwickeln als jene in Küstenregionen oder Wüsten. Nadja Podberger hat zu diesem Thema interessantes veröffentlicht.

Die Hintergründe des Tag der Muttersprache

Das Datum geht auf den 21. Februar 1952 zurück. Damals fand in der Hauptstadt des damaligen Ost-Pakistan Dhaka eine Demonstration gegen einen Beschluss der Regierung statt. Diese wollte nämlich die Sprache der herrschenden Schichten, Urdu, zur Amtssprache erheben. Das Problem: Diese wurde lediglich von drei Prozent der Bevölkerung gesprochen, während über 56 Prozent der Gesamtbevölkerung West- und Ost-Pakistans Bengali als Muttersprache pflegten. Eine sprachliche und kulturelle Vielfalt repräsentieren universelle Werte, die die Einheit und den Zusammenhalt einer Gesellschaft stärken.

Der Internationale Tag der Muttersprache soll an die Bedeutung des Kulturgutes Sprache und die Sprachenvielfalt erinnern, den Gebrauch der Muttersprache fördern und das Bewusstsein für sprachliche und kulturelle Traditionen stärken. Daneben soll der Gedenktag aber auch die Aufmerksamkeit auf Minderheitensprachen mit weniger als 10.000 Sprechern lenken. Oft ist es so, dass diese Sprachen nicht mehr an nachfolgende Generationen weitergegeben werden und somit in Vergessenheit geraten. Zudem tragen Faktoren wie Krieg, Vertreibung und Stigmatisierung, Migration und Vermischung der Sprachen zu der Gefährdung der Muttersprache bei. Auch sind viele Sprachen mit weniger als 100 Sprechern noch nicht einmal erfasst oder dokumentiert.{jcomments on} Quelle: unesco.de, wikipedia.org

Tamanrasset -Tassili Hoggar

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