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Pilgerreise zum Mausoleum von Sidi Abd el-Qader - Weltkulturerbe.

Ende Juni jeden Jahres unternehmen Sufi-Gemeinschaften eine dreitägige Pilgerreise zum Mausoleum von Sidi Abd el-Qader Ben Mohammed in Sidi Cheikh/Algerien. Die Pilgerreise stärkt die friedlichen Beziehungen unter den Sufi-Bruderschaften. Im Dezember 2013 ist die Pilgereise in die UNESCO-Listen des immateriellen Kulturerbes aufgenommen worden.

Die Tajine - der traditionelle Schmortopf aus dem Maghreb

Kochen in der Tajine ist die seit Jahrtausenden bewährte, besonders aromaschonende Garmethode der Berber aus dem Maghreb. Die Tajine ist ein traditioneller Schmortopf, der auch hierzulande seine Verwendung immer beliebter wird. Der Schmortopf bringt viele Vorteile und zaubert einen unvergleichbaren, authentischen Geschmack auf den Teller.

Die Überfahrt - Mouloud Mammeri

Mourad hat um die Freiheit gekämpft. Er hat den Untergrund und die Haft kennengelernt. All dies nur, um nach 20 Jahren feststellen zu müssen, daß man nie an sein Ziel gelangt. Dies ist die Bilanz, die bittere, die Mourad schließlich ziehen muß.Selbst sein Beruf als Journalist - zunächst noch Berufung -...

Ya Salah Ya Salah- Houria Aïchi.

Houria Aïchi gehört zu den prominentesten Vertretern einer traditionellen maghrebinischen Musik. Ihr hervorragender Gesang und ihre traditionellen Aufnahmen haben sie zur Botschafterin der hiesigen Chaouia-Kultur werden lassen.

Mit offenen Karten - die Geschichte Algeriens.

Mit offenen Karten "Dessous Des Cartes" ist ein geopolitisches Magazin des TV-Senders ARTE. In drei teilen wird die Geschichte Algeriens in äußerst spannenden Analysen auf französisch vorgestellt. Anhand von Landkarten werden politische, wirtschaftliche, soziale und ökonomische Zusammenhänge erklärt.

Weisheit des Tages

Das Leben ist wie ein Fahrrad. Man muß sich vorwärts bewegen, um das Gleichgewicht nicht zu verlieren. Albert Einstein

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Sprachliche und kulturelle Vielfalt repräsentieren universelle Werte, die Einheit und Zusammenhalt einer Gesellschaft stärken. Sprache ist die Grundlage der Kommunikation und die Basis jeglicher Zivilisation. Ohne sie können wir uns nicht mit anderen Menschen verständigen, ob es nun in der eigenen, einer Fremd- oder in Gebärdensprache ist.

Eine besondere Rolle spielt dabei die jeweilige Muttersprache. Als Muttersprache bezeichnet man die in der frühen Kindheit ohne formalen Unterricht erlernte Sprache. Die sogenannte Erst- oder Primärsprache verankert sich in ihrer grammatikalischen Struktur sowie den einzelnen Lautgestalten so fest im menschlichen Gehirn, dass sie vom Sprecher fast automatisch beherrscht wird. In dem Zeitraum Kindheit bis zur frühen Jugend hat sich jeder Mensch diese Sprache fast nahezu perfekt angeeignet. Keine andere, die nach der Pubertät gelernt wird, vermag diesen wichtigen Platz einzunehmen. Die Muttersprache ist für immer die beste Möglichkeit, sich zu verständigen. 

Daher hat die UNESCO der Muttersprache am 21. Februar einen Aktionstag gewidmet, der seit dem Jahr 2000 den circa 6.000 zurzeit weltweit gesprochenen Sprachen gewidmet ist. Vor dem Hintergrund, dass gut die Hälfte aller weltweit gesprochenen Sprachen vom Aussterben bedroht ist, hat sich die UNESCO zum einen die Förderung von Sprachen als Zeichen der kulturellen Identität der Sprechenden auf die Fahnen geschrieben. Zum anderen geht es ihr auch um den Fremdsprachenunterricht und Mehrsprachigkeit als Schlüssel zum gegenseitigen Verständnis und Respekt.

Muttersprache – Lernen durch Nachahmung

Wissenschaftler gehen davon aus, dass in jedem Mensch angeborene Strukturen  liegen, die den Spracherwerb aktiv unterstützen. Kinder ahmen Eltern oder auch Erzieher stark nach, weshalb diese Personen einen ganz besonders großen Einfluss auf die Entwicklung der kindlichen Sprache haben. Nur dann, wenn Erwachsene mit gutem (sprachlichen) Beispiel vorangehen, lernen Kinder die Muttersprache leicht und ohne grammatikalische Fehler. Aber auch andere soziale bzw. gesellschaftliche Faktoren haben Einfluss auf die Sprachentwicklung. Mit diesem Thema beschäftigt sich die Soziolinguistik.

Die eigene Muttersprache ist geprägt von der Geschichte der Region aus der man stammt. Einflüsse aus Sprachen von Eroberern und von Nachbarn flossen in den vorhandenen Dialekt oder die Sprache mit ein. Interessant in dem Zusammenhang sind auch Theorien von Sprachwissenschaftlern, nach denen die Sprache sogar geprägt ist von der Geografie. Das würde bedeuten, dass Menschen in den Tropen ganz andere Sprachen entwickeln als jene in Küstenregionen oder Wüsten. Nadja Podberger hat zu diesem Thema interessantes veröffentlicht.

Die Hintergründe des Tag der Muttersprache

Das Datum geht auf den 21. Februar 1952 zurück. Damals fand in der Hauptstadt des damaligen Ost-Pakistan Dhaka eine Demonstration gegen einen Beschluss der Regierung statt. Diese wollte nämlich die Sprache der herrschenden Schichten, Urdu, zur Amtssprache erheben. Das Problem: Diese wurde lediglich von drei Prozent der Bevölkerung gesprochen, während über 56 Prozent der Gesamtbevölkerung West- und Ost-Pakistans Bengali als Muttersprache pflegten. Eine sprachliche und kulturelle Vielfalt repräsentieren universelle Werte, die die Einheit und den Zusammenhalt einer Gesellschaft stärken.

Der Internationale Tag der Muttersprache soll an die Bedeutung des Kulturgutes Sprache und die Sprachenvielfalt erinnern, den Gebrauch der Muttersprache fördern und das Bewusstsein für sprachliche und kulturelle Traditionen stärken. Daneben soll der Gedenktag aber auch die Aufmerksamkeit auf Minderheitensprachen mit weniger als 10.000 Sprechern lenken. Oft ist es so, dass diese Sprachen nicht mehr an nachfolgende Generationen weitergegeben werden und somit in Vergessenheit geraten. Zudem tragen Faktoren wie Krieg, Vertreibung und Stigmatisierung, Migration und Vermischung der Sprachen zu der Gefährdung der Muttersprache bei. Auch sind viele Sprachen mit weniger als 100 Sprechern noch nicht einmal erfasst oder dokumentiert.{jcomments on} Quelle: unesco.de, wikipedia.org

Tamanrasset -Tassili Hoggar

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