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Der Haik - ein traditionelles Gewand aus dem Maghreb.

Der Haik ist ein als Schleier getragenes Kleidungsstück für Frauen aus dem Maghreb, der leider am verschwinden ist. Die Frauen hüllen sich in ein weites, einfarbiges, naturweißes, wollenes, mehrere Meter langes Tuch, das sie um Körper und Kopf wickeln. Darunter befinden sich meistens kurzärmelige Hauskleider.

Die Burek - eine echte Geschmacksbombe

Unter dem Namen Burek (auch Brick) versteht man im Maghreb die gefüllten Teigtaschen, die aus Dioul (Brickteig) hergestellt werden. Knusprig von aussen, drin weich, Burek ist eine echte Geschmacksbombe und ein elegantes Geschenk volle Überraschungen.

Die Suche nach den Gebeinen - Tahar Djaout

Mitten in die Siegesfeier platzt der Befehl zum Aufbruch. Wer einen Verwandten in der Widerstandsbewegung hatte, soll sich auf die Suche nach dessen sterblichen Überresten machen. Auch der 14-jährige Erzähler zieht mit einem Esel und einem Alten aus dem Dorf los.

Qahwa-w-Latay - Hadj M'rizek.

El Hadj Mrizek war bekannt für seinen klaren sprachlichen Ausdruck und angeborenen Sinn für Rhythmus. Das Lied ".Qahwa-w-Latay" (Kaffee und Tee) wurde von ihm interpretiert. Später wurde das Lied auch von Amar Ezzahi, Abdeelkader Chaaou gesungen.

Algier - schön, schräg, schonungslos.

Algier, die Hauptstadt Algeriens wird auch die weiße Perle am Mittelmeer genannt. Prächtige Kolonialarchitektur, eine zum Weltkulturerbe gehörende Kasbah, bunte Märkte, quirliges Leben, arabisch-französische Bäckereien, Dauerstaus, Palmen, Strände, Öl- und Gasreichtum.

Weisheit des Tages

Man kann den Sonnenschein nicht verbieten, aber man kann dafür sorgen, dass andere im Schatten stehen. Afrikanische Weisheit

Städte

Algeriens Städte zeigen eine unglaubliche Fülle an der Kultur und Geschichte des Landes. Die großen algerischen Städte sind Hauptstadt der jeweiligen Provenzen und bilden die lokalen wirtschaftlichen Zentren. Mit knapp 3 Millionen Einwohnern ist Algier die Hauptstadt und größte Stadt Algeriens sowie kulturelles und finanzielles Zentrum des Landes. Oran ist eine Küstenstadt in der gleichnamigen Provinz im Westen von Algerien und ist nach der Hauptstadt Algier die zweitgrößte Stadt des Landes und eine bedeutende Industriestadt. Annaba ist eine mittelgroße Küstenstadt im Osten Algeriens und die bedeutenste in der Region, sie liegt nahe der Grenze zu Tunesien. Constantine ist eine Stadt im Landesinneren im Osten und unweit von Annaba entfernt im Winter schneit es sogar oft.Tamanrasset ist eine Wüstenoase und größte Stadt im Süden, Ausgangspunkt für alle Sahara Expeditionen.

Tlemcen (arabisch, Tilimsan; bei Leo Africanus auch Telensin) ist eine Stadt im westlichen Algerien und Hauptstadt der gleichnamigen Provinz. Ibn Khaldun bezeichnet sie als das Zentrum des mittleren Maghreb. 

Die Blütezeit erlebte Tlemcen zwischen dem 13. und 16. Jahrhundert. Die Stadt war das Pendant zur marokkanischen Stadt Fes und zur andalusischen Metropole Granada und erhielt Beinamen wie „Perle des Maghreb“ oder „Granada Afrikas“. Ihre Blütezeit hatte die Stadt, als sie unter den Abdalwadiden von 1236 bis 1554 Hauptstadt eines Reichs in Westalgerien war.

Wirtschaftliche Bedeutung hat die Produktion von Teppichen, Lederwaren und Textilien. Die Stadt hat knapp über 842.000 Einwohner[Schätzung 1998] und liegt auf etwa 800 m ü. NN und lehnt sich an den Gebirgszug Lalla Setti. Die Innenstadt von Tlemcen besteht aus traditionell und französisch-kolonial geprägten Quartieren. Es existieren Bauwerke, die Zeugnisse eines hohen kulturellen Standes islamischer Kultur repräsentieren. In den schachbrettartigen Straßenanlagen der Kolonialzeit hat man Platanenalleen angelegt. Südöstlich des alten Zentrums befinden sich die Festungsanlagen des Mechouar (Zitadelle). Unweit der Stadt in nordöstlicher Richtung sind Reste der ehemaligen römischen Ansiedlung Pomaria erhalten.
Im Stadtgebiet existieren mehrere Moscheen, von denen die Große Moschee, ihre heutige Gestalt stammt aus dem Jahr 1132, und die Moschee Sidi Bel Hassen zu den wichtigen alten Baudenkmalen der Stadt zählen. In Letzterer ist das Museum zur Geschichte untergebracht. Es zeigt Exponate archäologischer Grabungen, prähistorische Funde und geologischer Verhältnisse aus der Region. Eine Besonderheit des Museums bildet der prachtvoll gestaltete Mihrab mit einem Stalaktitgewölbe.

Nennenswert ist weiterhin die Moschee des Sidi Haloui, in deren Betsaal Onyxmarmorsäulen mit gestalteten Kapitellen den Innenraum verzieren. Die im weiteren Umfeld der Stadt vorhandenen Lagerstätten farbiger Sinterkalke haben auf diese Weise in der Architektur Tlemcens und seiner Region, so auch in Fès und in Paris als wertvolle farbige Dekorationsgesteine für herausgehobene Zwecke Eingang gefunden. Einzelne Vorkommen von ihnen wurden bereits in der römischen Epoche abgebaut.
Schutzpatron der Stadt ist der Sufi-Heilige Abu Madyan, der 1126 als Schu'aib ibn Husain in Sevilla geboren wurde, in Mekka und Bagdad die Erfahrungen für seine Glaubenslehre erwarb und sich schließlich im Dorf El Ubbad (al-Ubbad al-Sufli) bei Tlemcen niederließ. Nach seinem Tod 1197/98 wurde sein Grabmal (qubba) Ziel von jährlichen Pilgerfahrten. Ein anderer verehrter und einflussreicher Sufi-Mystiker aus dem 12. Jahrhundert ist Abdallah es-Schudhi, der ein angesehener Richter in Sevilla war, bis er nach langen Reisen in Tlemcen hängenblieb, wo er Süßigkeiten an Kinder verkaufte und als Heiliger erkannt wurde. Quelle: wikipedia.org{jcomments on}

Bord Bou Arreridj - Reichtum und Vielfaltigkeit

Tamanrasset -Tassili Hoggar

Algier - Schön, schräg, schonungslos

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