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Das Denkmal der Märtyrer - Maqam Echahid in Algier.

Das fast 100 Meter hohe "Monument der Märtyrer" überragt Algier - und ist von nahezu jedem Standpunkt in der Stadt aus zu sehen. Es prägt das Bild der Stadt, die in die Bucht gebaut wurde, wie die Ränge eines riesigen halbrunden Theaters.

Die Burek - eine echte Geschmacksbombe

Unter dem Namen Burek (auch Brick) versteht man im Maghreb die gefüllten Teigtaschen, die aus Dioul (Brickteig) hergestellt werden. Knusprig von aussen, drin weich, Burek ist eine echte Geschmacksbombe und ein elegantes Geschenk volle Überraschungen.

Das Geheimnis der Mutter - Malika Mokeddem

Ausgelöscht aus ihrer Erinnerung hat Selma, die Protagonistin, einen Kindsmord, den sie als junges Mädchen heimlich mit ansah. Begangen hat ihn ihre eigene Mutter. Als junge Erwachsene verlässt Selma Algerien, ihr Land, ihre Kultur, ihre Familie, um sich in Frankreich ihren Traum zu verwirklichen...

Lahmamm Alli Rabitou - El Hadj M'hmmed El Anka.

El Hadj M'hmmed El Anka gilt als Erfinder und einer der größten Meister der sogenannten Chaâbi-Musik. Zu seinem berühmtesten Lieder gehören " Lehmam lli rebbit-u", "Lhemdu li Llah ma bqac listiimar fi Blad-na" und "Subhan Llah ya ltif".

Algier - schön, schräg, schonungslos.

Algier, die Hauptstadt Algeriens wird auch die weiße Perle am Mittelmeer genannt. Prächtige Kolonialarchitektur, eine zum Weltkulturerbe gehörende Kasbah, bunte Märkte, quirliges Leben, arabisch-französische Bäckereien, Dauerstaus, Palmen, Strände, Öl- und Gasreichtum.

Weisheit des Tages

Laß Vergangenes nicht Dein Leben diktieren; doch nutze es als Ratgeber für Deine Zukunft. Chinesische Weisheit

Algerien verzeichnet ein starkes Wirtschaftswachstum und eine sinkende Inflation. Herausfordernd bleiben die Diversifikation der Staatseinnahmen sowie die hohe Jugendarbeitslosigkeit. Derzeit drohen positive Meldungen aus der Nahostregion und Nordafrika in den vielen Negativschlagzeilen aus Arabien unterzugehen. 

Gleichwohl hat sich beispielsweise die algerische Wirtschaft in den vergangenen Monaten ausserordentlich gut entwickelt.  Laut dem Internationalen Währungsfonds (IMF) wird das reale Wirtschaftswachstum Algeriens im laufenden Jahr 2014 voraussichtlich 4% betragen, was nach 2,8% im Vorjahr eine deutliche Steigerung darstellt. Auch die Inflationsdaten – der Preisanstieg reduzierte sich von ursprünglich 9% auf derzeit rund 3% – senden hoffnungsvolle Signale aus dem nordwestafrikanischen Staat.

Chancen für Investitionen

Zwar ist die algerische Wirtschaft mit einem Bruttoinlandprodukt (BIP) von 230 Mrd. $ (Schweiz: rund 650 Mrd. $) stark von den Erdöl- und Erdgasexporten abhängig, dennoch steht das Land mit seinen hohen Finanzreserven und geringen Schulden vergleichsweise gut da. Der in jüngster Vergangenheit stark gesunkene Erdölpreis stellt für Algerien allerdings eine Herausforderung dar, weil sich dadurch die Einnahmen der Regierung reduzieren und somit die Finanzierung staatlicher Grossprojekte in der Schwerindustrie sowie in der Infrastruktur gefährdet ist.

Eine positive Entwicklung der Wirtschaft erkennen aber nicht nur die IMF-Experten; auch die Deutsche Gesellschaft für Aussenwirtschaft (GTAI) lobt Algerien. Die deutschen Experten orten laut ihrem neuesten Länderbericht gute Investitionschancen für ausländische Unternehmen, etwa beim Bau von Eisenbahnen und Kraftwerken, im Wasser- und Abfallbereich sowie im Bergbau. In letzterem Fall könnten Unternehmen von den riesigen Vorkommen an Eisenerz profitieren.{jcomments on}

Hohe Jugendarbeitslosigkeit

Selbstverständlich stellen die Wirtschaftsexperten jeweils auch kritische Punkte zu Algerien fest. So müssten etwa die Einnahmen des Staates von dem Erdöl- und Erdgasgeschäft unabhängiger werden; diese Wirtschaftszweige waren 2013 für 30% des BIP und 60% der Staatseinnahmen verantwortlich. Ein weiteres Problem ist die anhaltend hohe Jugendarbeitslosigkeit in dem rund 38 Mio. Einwohner zählenden Land; sie liegt bei etwa 25%. Bis zum Jahr 2030 muss Algerien aufgrund der demografischen Entwicklung zudem rund 2,3 Mio. zusätzliche Arbeitsplätze schaffen, nur schon, um die Schulabgänger aufzunehmen, die neu auf den Arbeitsmarkt strömen. Die Stabilisierung des makroökonomischen Umfeldes ist jedoch eine gute Grundlage für das Wirtschaftsklima für Unternehmer; schliesslich können nicht alle jungen Algerier, wie heute noch vielfach ersehnt, beim Staat arbeiten. Quelle: http://www.nzz.ch

WIRTSCHAFT & WISSENSCHAFT

Bereits 2002 wurde das Europa-Mittelmeer-Abkommen zur Gründung einer Assoziation zwischen der EU und Algerien unterzeichnet. Darin ist bereits die Zusammenarbeit in der wissenschaftlichen und technologischen Forschung als Bereich von besonderem Interesse und mit besonderem Potenzial angeführt. Die EU erachtet die wissenschaftliche Forschung als wesentlichen Faktor für den Aufbau einer Wissensgesellschaft und die Reduzierung der Arbeitslosigkeit in Zusammenhang mit der Öffnung der Wirtschaft in Algerien. Algerien ist das bevölkerungsreichste Land des Maghreb, dessen größte Volkswirtschaft und Europas drittgrößter Gaslieferant.

Boughzoul - Neue Algerische Hauptstadt

Drittgrößte Moschee der Welt in Algier

Kategorie: Städte

  • Die Stadt liegt im Osten des Landes in einer hügeligen Landschaft in mehr als 600 m Höhe über dem Meeresspiegel, etwa 60 km südlich des Mittelmeers. Constantine, dessen arabischer Name Quacentina lautet, ist die drittgrößte Stadt Algeriens und Hauptstadt des gleichnamigen Bezirks. 

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  • Algier, die weiße Stadt, ist die Hauptstadt Algeriens und zugleich die namensgebende Stadt des Landes. Algier, die Hauptstadt Algeriens wird auch die weiße Perle am Mittelmeer genannt.Mit rund drei Millionen Einwohnern ist diese Hauptstadt zugleich auch die größte Stadt des Landes.

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  • Oran ist mit rund 1.281.000 Einwohnern (Schätzung 2006) die zweitgrößte Stadt Algeriens. Diese Küstenstadt ist in Algerien vor allem als Industriestadt bekannt und für die Wirtschaft des Landes bedeutend. 

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  • Tlemcen (arabisch, Tilimsan; bei Leo Africanus auch Telensin) ist eine Stadt im westlichen Algerien und Hauptstadt der gleichnamigen Provinz. Ibn Khaldun bezeichnet sie als das Zentrum des mittleren Maghreb. 

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