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Tal von M'zab in Ghardaïa - Weltkulturerbe.

Das Tal von M'zab gehört seit 1982 zum UNESCO- Weltkulturerbe. Die Ibaditen, ein eigenständiger Zweig des Islams mit einer eigenen Rechtsschule und einer strengen Sichtweise der anderen islamischen Glaubensrichtungen gründeten jene 5 Städte, die man heute im Tal von M'Zab sehen kann.

Minztee - eine lange maghrebinische Teekultur

Teetrinken war und ist eines der wichtigsten Rituale in den Ländern des Maghreb, insbesondere bei den Nomaden in der Wüste. Um ein Tee zuzubereiten braucht man drei Dinge sagen die Nomaden: die Zeit, die Glut und natürlich die Freunde... das dritte Glas ist süß, lieblich und "geheimnisvoll wie die Liebe"...

Vergeltung unter Tage - Mouloud Feraoun

Der Kabyle Amer verlässt seine Heimat, um in Frankreich zu arbeiten. Zu Beginn denkt er noch oft an seine Heimat und seine Familie, die er mit regelmäßigen Überweisungen unterstützt. Doch schon bald verdrängt der Moloch Paris die Bilder der Vergangenheit, selbst die Geldzuwendungen stellt Amer schließlich ein.

Babylone Band.

Ein Song Namens Ya Zina (Oh Schöne). Ein sehr schönes Lied mit Gitarre von der algerischen Band "Babylone". Babylone ist eine algerische Band, die 2012 gegründet wurde. Inspiriert von der maghrebinischen, afrikanischen und westlichen Musik bringt die Band einen neuen Musikstil auf Bühne.

 

Echappées Belles - Südalgerien.

Von Tamanrassat bis zum Nationalpark Ahaggar über die Hochebenen von Assekrem wird eine wüstenartige und fabelhafte Landschaft von Südalgerien sowie die Lebensweise der Tuareg (auch die blauen Ritter der Wüste genannt) gezeigt...

Weisheit des Tages

Des Mannes Wert ist nicht im Kleide, und ob er geh' in Gold und Seide. Des Mannes Wert ist im Gemüte und in der angestammten Güte. Arabische Weisheit

Das Zentrum für Entwicklungsforschung der Universität Bonn (ZEF) ist nun offizieller Hochschulkooperationspartner der Panafrikanischen Universität. Das ZEF soll gemeinsam mit der „United Nations University“ in Bonn 

und dem „Institute for Technology and Resources Management in the Tropics and Subtropics“ der Fachhochschule Köln Gefördert wird das Projekt durch den Deutschen Akademischen Austauschdienst aus Mitteln des Bundesministeriums für Wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung. Von der Fördersumme in Höhe von einer Million Euro fließen in den nächsten zwei Jahren rund 330.000 Euro an das ZEF.

„Das ZEF hat jahrzehntelange Erfahrung mit dem Aufbau von akademischen Kapazitäten und der Ausbildung von wissenschaftlichem Nachwuchs in Afrika“, erläutert Prof. Dr. Christian Borgemeister, Direktor am ZEF und Antragsteller. „Es gibt sicherlich Synergien, beispielsweise zu unserem Doktorandenprogramm am ZEF, aber auch zu unserem WASCAL-Projekt.“ WASCAL führt Graduiertenprogramme zu Klima- und Landnutzungsthemen in zehn afrikanischen Ländern durch.

Das ZEF wird sich vor allem in der Ausbildung von Masterstudenten in den Bereichen Wasser und Energie und das Institut in Tlemcen bei der Weiterentwicklung der Curricula, der Lehre, dem Aufbau eines Doktorandenprogramms und der Entwicklung einer eigenen Forschungsagenda unterstützen. Es sollen vorläufig jährlich etwa 80 Studierende aus ganz Afrika für die zweijährigen Masterprogramme aufgenommen werden. In diesem Sommer haben bereits elf Studentinnen und 15 Studenten aus ganz Afrika ihre Ausbildung begonnen.

Kapazitäten für bis zu 1000 Studierende

Wissenschaftler der Universität Bonn werden öfters nach Algerien reisen, um zu unterrichten, gemeinsame Workshops zu organisieren und Kollegen vor Ort zu beraten. Kollegen vom Institutsmanagement in Tlemcen werden umgekehrt für einen regelmäßigen Austausch das ZEF in Bonn besuchen. „Das Pan African University Institute of Water and Energy Sciences (PAUWES) hat Kapazitäten für bis zu 1000 Studierende. Wir können den Nachwuchs für Wissenschaft und Politik in Afrika ausbilden“, sagt dessen Direktor Abdellatif Zerga, der vorher Vize-Dekan für Universitätsangelegenheiten an der Abou Bekr Belkaid Universität in Tlemcen war. Die Universität liegt im äußersten Nordwesten Algeriens und hat rund 40.000 Studierende. Die Institute der Panafrikanischen Universität könnten dazu beitragen, dass Wissenschaftler und Dozenten in einem großen afrikanischen Expertennetzwerk zusammenkommen, so Zerga.

Die Panafrikanische Universität ist ein Netzwerk, das 2012 von der Afrikanischen Union ins Leben gerufen wurde. Es basierte auf der Idee, die Hochschulbildung, Wissenschaft und das Innovationspotenzial auf dem afrikanischen Kontinent auf hohem Niveau auszubauen. Dazu wurden an fünf Standorten in Afrika Institute mit unterschiedlichen fachlichen Schwerpunkten, jeweils unterstützt von einem internationalen, thematisch passenden Partner, gegründet. Der Fokus der Initiative liegt auf der Ausbildung von Graduierten und Doktoranden sowie auf angewandter Forschung. Für das PAUWES-Institut in Tlemcen (Algerien) ist Deutschland der Hauptthemenpartner. Quelle: uni-bonn.de{jcomments on}

WIRTSCHAFT & WISSENSCHAFT

Bereits 2002 wurde das Europa-Mittelmeer-Abkommen zur Gründung einer Assoziation zwischen der EU und Algerien unterzeichnet. Darin ist bereits die Zusammenarbeit in der wissenschaftlichen und technologischen Forschung als Bereich von besonderem Interesse und mit besonderem Potenzial angeführt. Die EU erachtet die wissenschaftliche Forschung als wesentlichen Faktor für den Aufbau einer Wissensgesellschaft und die Reduzierung der Arbeitslosigkeit in Zusammenhang mit der Öffnung der Wirtschaft in Algerien. Algerien ist das bevölkerungsreichste Land des Maghreb, dessen größte Volkswirtschaft und Europas drittgrößter Gaslieferant.

Boughzoul - Neue Algerische Hauptstadt

Drittgrößte Moschee der Welt in Algier

Kategorie: Städte

  • Oran ist mit rund 1.281.000 Einwohnern (Schätzung 2006) die zweitgrößte Stadt Algeriens. Diese Küstenstadt ist in Algerien vor allem als Industriestadt bekannt und für die Wirtschaft des Landes bedeutend. 

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  • Tlemcen (arabisch, Tilimsan; bei Leo Africanus auch Telensin) ist eine Stadt im westlichen Algerien und Hauptstadt der gleichnamigen Provinz. Ibn Khaldun bezeichnet sie als das Zentrum des mittleren Maghreb. 

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  • Algier, die weiße Stadt, ist die Hauptstadt Algeriens und zugleich die namensgebende Stadt des Landes. Algier, die Hauptstadt Algeriens wird auch die weiße Perle am Mittelmeer genannt.Mit rund drei Millionen Einwohnern ist diese Hauptstadt zugleich auch die größte Stadt des Landes.

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  • Die Stadt liegt im Osten des Landes in einer hügeligen Landschaft in mehr als 600 m Höhe über dem Meeresspiegel, etwa 60 km südlich des Mittelmeers. Constantine, dessen arabischer Name Quacentina lautet, ist die drittgrößte Stadt Algeriens und Hauptstadt des gleichnamigen Bezirks. 

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