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Imzad-Musik der Tuareg - Weltkulturerbe.

Algerien, Mali, Niger: Imzad-Musik der Tuareg-Gemeinschaften. Die für die afrikanischen Tuareg-Gemeinschaften charakteristische Musik wird von Frauen auf dem Streichinstrument Imzad gespielt. Der Klang der Imzad soll böse Geister vertreiben und die Schmerzen von Kranken lindern.

Die Burek - eine echte Geschmacksbombe

Unter dem Namen Burek (auch Brick) versteht man im Maghreb die gefüllten Teigtaschen, die aus Dioul (Brickteig) hergestellt werden. Knusprig von aussen, drin weich, Burek ist eine echte Geschmacksbombe und ein elegantes Geschenk volle Überraschungen.

Wüsten - Mohammed Dib

Wie ein Film einer unmöglichen Rückkehr ist diese Geschichte, unbestimmt, nach allen Richtungen offen... Dib ist einer der bekanntesten algerischen Schriftsteller in französischer Sprache. Er starb am 2. Mai 2003 im französischen Exil.

Bedoui Gesänge - Cheikh Djilali Ain Tedles.

Cheikh Djilali Ain Tedles (*1928 - †1996) mit bürgerlichem Namen Djilali Belkaouis war ein algerischer Sänger, Songschreiber und Komponist der Bedoui-Musik und gilt als einer der berühmsten Sänger der Bedoui der sechziger bis neunziger Jahre.

Algier - schön, schräg, schonungslos.

Algier, die Hauptstadt Algeriens wird auch die weiße Perle am Mittelmeer genannt. Prächtige Kolonialarchitektur, eine zum Weltkulturerbe gehörende Kasbah, bunte Märkte, quirliges Leben, arabisch-französische Bäckereien, Dauerstaus, Palmen, Strände, Öl- und Gasreichtum.

Weisheit des Tages

Zwei Dinge sind unendlich, das Universum und die menschliche Dummheit, aber bei dem Universum bin ich mir noch nicht ganz sicher. Albert Einstein

Das Zentrum für Entwicklungsforschung der Universität Bonn (ZEF) ist nun offizieller Hochschulkooperationspartner der Panafrikanischen Universität. Das ZEF soll gemeinsam mit der „United Nations University“ in Bonn 

und dem „Institute for Technology and Resources Management in the Tropics and Subtropics“ der Fachhochschule Köln Gefördert wird das Projekt durch den Deutschen Akademischen Austauschdienst aus Mitteln des Bundesministeriums für Wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung. Von der Fördersumme in Höhe von einer Million Euro fließen in den nächsten zwei Jahren rund 330.000 Euro an das ZEF.

„Das ZEF hat jahrzehntelange Erfahrung mit dem Aufbau von akademischen Kapazitäten und der Ausbildung von wissenschaftlichem Nachwuchs in Afrika“, erläutert Prof. Dr. Christian Borgemeister, Direktor am ZEF und Antragsteller. „Es gibt sicherlich Synergien, beispielsweise zu unserem Doktorandenprogramm am ZEF, aber auch zu unserem WASCAL-Projekt.“ WASCAL führt Graduiertenprogramme zu Klima- und Landnutzungsthemen in zehn afrikanischen Ländern durch.

Das ZEF wird sich vor allem in der Ausbildung von Masterstudenten in den Bereichen Wasser und Energie und das Institut in Tlemcen bei der Weiterentwicklung der Curricula, der Lehre, dem Aufbau eines Doktorandenprogramms und der Entwicklung einer eigenen Forschungsagenda unterstützen. Es sollen vorläufig jährlich etwa 80 Studierende aus ganz Afrika für die zweijährigen Masterprogramme aufgenommen werden. In diesem Sommer haben bereits elf Studentinnen und 15 Studenten aus ganz Afrika ihre Ausbildung begonnen.

Kapazitäten für bis zu 1000 Studierende

Wissenschaftler der Universität Bonn werden öfters nach Algerien reisen, um zu unterrichten, gemeinsame Workshops zu organisieren und Kollegen vor Ort zu beraten. Kollegen vom Institutsmanagement in Tlemcen werden umgekehrt für einen regelmäßigen Austausch das ZEF in Bonn besuchen. „Das Pan African University Institute of Water and Energy Sciences (PAUWES) hat Kapazitäten für bis zu 1000 Studierende. Wir können den Nachwuchs für Wissenschaft und Politik in Afrika ausbilden“, sagt dessen Direktor Abdellatif Zerga, der vorher Vize-Dekan für Universitätsangelegenheiten an der Abou Bekr Belkaid Universität in Tlemcen war. Die Universität liegt im äußersten Nordwesten Algeriens und hat rund 40.000 Studierende. Die Institute der Panafrikanischen Universität könnten dazu beitragen, dass Wissenschaftler und Dozenten in einem großen afrikanischen Expertennetzwerk zusammenkommen, so Zerga.

Die Panafrikanische Universität ist ein Netzwerk, das 2012 von der Afrikanischen Union ins Leben gerufen wurde. Es basierte auf der Idee, die Hochschulbildung, Wissenschaft und das Innovationspotenzial auf dem afrikanischen Kontinent auf hohem Niveau auszubauen. Dazu wurden an fünf Standorten in Afrika Institute mit unterschiedlichen fachlichen Schwerpunkten, jeweils unterstützt von einem internationalen, thematisch passenden Partner, gegründet. Der Fokus der Initiative liegt auf der Ausbildung von Graduierten und Doktoranden sowie auf angewandter Forschung. Für das PAUWES-Institut in Tlemcen (Algerien) ist Deutschland der Hauptthemenpartner. Quelle: uni-bonn.de{jcomments on}

WIRTSCHAFT & WISSENSCHAFT

Bereits 2002 wurde das Europa-Mittelmeer-Abkommen zur Gründung einer Assoziation zwischen der EU und Algerien unterzeichnet. Darin ist bereits die Zusammenarbeit in der wissenschaftlichen und technologischen Forschung als Bereich von besonderem Interesse und mit besonderem Potenzial angeführt. Die EU erachtet die wissenschaftliche Forschung als wesentlichen Faktor für den Aufbau einer Wissensgesellschaft und die Reduzierung der Arbeitslosigkeit in Zusammenhang mit der Öffnung der Wirtschaft in Algerien. Algerien ist das bevölkerungsreichste Land des Maghreb, dessen größte Volkswirtschaft und Europas drittgrößter Gaslieferant.

Boughzoul - Neue Algerische Hauptstadt

Drittgrößte Moschee der Welt in Algier

Kategorie: Städte

  • Algier, die weiße Stadt, ist die Hauptstadt Algeriens und zugleich die namensgebende Stadt des Landes. Algier, die Hauptstadt Algeriens wird auch die weiße Perle am Mittelmeer genannt.Mit rund drei Millionen Einwohnern ist diese Hauptstadt zugleich auch die größte Stadt des Landes.

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  • Oran ist mit rund 1.281.000 Einwohnern (Schätzung 2006) die zweitgrößte Stadt Algeriens. Diese Küstenstadt ist in Algerien vor allem als Industriestadt bekannt und für die Wirtschaft des Landes bedeutend. 

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  • Tlemcen (arabisch, Tilimsan; bei Leo Africanus auch Telensin) ist eine Stadt im westlichen Algerien und Hauptstadt der gleichnamigen Provinz. Ibn Khaldun bezeichnet sie als das Zentrum des mittleren Maghreb. 

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  • Die Stadt liegt im Osten des Landes in einer hügeligen Landschaft in mehr als 600 m Höhe über dem Meeresspiegel, etwa 60 km südlich des Mittelmeers. Constantine, dessen arabischer Name Quacentina lautet, ist die drittgrößte Stadt Algeriens und Hauptstadt des gleichnamigen Bezirks. 

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